Frage von delena0207, 67

Welche bleibenden Schäden/Behinderungen können nach einer überlebten Überdosis Quetiapin zurückbleiben?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo delena0207,

Schau mal bitte hier:
Gesundheit Medizin

Expertenantwort
von samm1917, Community-Experte für Depression, 13

Bei einer starken Überdosis kann es zu einem sogenannten malignen Neuroleptika-Syndrom (MNS) kommen. Dies ist Lebensgefährlich. https://de.wikipedia.org/wiki/Malignes_Neuroleptika-Syndrom

Über bleibende Schäden im Gehrin ist nichts bekannt. Nur dass das MNS, wenn man es einmal hatte, oft erneut auftritt (auch in kleineren Dosen). Somit können Neuroleptika nur noch unter strengsten auflagen in niederiger Dosierung eingesetzt werden.

Antwort
von Youareme, 14

Also alleine macht es nicht viel, habe schon aus Stress zum beruhigen mal in Kombination 6 quetiapin 4 risperdal und 3 Temesta. Hat mich echt weggehauen kann mich an fast nichts erinnern. Jedenfalls hatte meine Mutter, die Krankenschwester ist mich alle 15 Minuten zuhause angestossen ob ich noch lebe. Und dazu kommt, nur deswegen durfte ich zuhause bleiben, sonst hätte mich die Polizei ins Krankenhaus gebracht. Also es ist doof. Ich sage so, es ist nicht gerade sinnvoll.

Antwort
von LunaNightingale, 37

Für einen Suizid sind Tabletten nicht geeignet. Lass dir helfen, dann musst du solche Fragen nicht mehr stellen

Kommentar von delena0207 ,

Ich interessiere mich nur für die Wirkweise von Quetiapin. Ich habe zwar gefunden, dass eine Überdosierung zur Verlängerung des QT-Intervalls führt, aber nicht, welche Gehirnschäden das hervorruft.

Antwort
von sojosa, 38

Wieviel  mg wurden denn genommen?

Kommentar von delena0207 ,

Überhaupt keine. Ich frage aus Interesse an der Wirkweise des Wirkstoffes.

Kommentar von sojosa ,

Hast du das schon gelesen?

http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/tabletten-uebe...


Quetiapin: Hat ein Patient mehr als 3 g aufgenommen, stellen sich Symptome wie Schläfrigkeit, Delir, Tachykardie, Hypotension und Krampfanfälle ein. Mitunter tritt ein anticholinerges Syndrom auf, das die Gabe von Physostigmin verlangt. Eine verlängerte QT-Zeit weist auf Kardiotoxizität hin. Besonders hohe Gefahr, warnte der Toxikologe, geht von Retardpräparaten aus, da diese über Tage hinweg für ansteigende Serumspiegel sorgen. Hat ein Patient mehr als 10 g eines Retardpräparates geschluckt, muss man eine orthograde Darmspülung veranlassen.


Kommentar von delena0207 ,

Ja. Gebau das habe ich gelesen. Aber ich weiß nicht genug über Medizin, um daraus zu schließen, zu welchen langfristigen Schäden das führen könnte.

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