Wie sieht euere Vorstellung aus? Ich hatte gestern das Thema mit Freunden. Dabei fiel mir auf, dass das Bergräbnis des Leichnam nicht mehr die erste Wahl zu sein scheint!

Auf See wird mir schlecht, außerdem leide ich unter Höhenangst, so total zerstreut möchte ich auch nicht sein. Eine Baumbestattung wäre meine Zweitwahl und der Diamant ... Edel aber zu teuer fürchte ich.

Also zumindest die "Luftbestattung" und die "Aschverstreuung" sind in D nicht zulässig.
Was eine "Baumbestattung" (wird da ein Baum bestattet?) und ein "Trauerdiamant" sein soll, ist mir unklar.
Leider hast Du aber den von mir zur Zeit favorisierten "Friedwald" gar nicht im Angebot.

Ist mir eigentlich ziemlich egal. Wenn ich tot bin, ist mein Körper tot. Hauptsache, ich bleibe als Erinnerung in den Köpfen der Mitmenschen erhalten.

Für mich sind drei Möglichkeiten in der engeren Wahl, entschieden habe ich mich noch nicht:
Friedwald
Seebestattung
anonym

Wäre das schönste - aber recht teuer und glaube ich in Deutschland noch nicht ohne grössere Probleme machbar.

.und so eine Frage zu Beginn eines neuen Jahres morgens um 9.30 ??!!
Ich ganz persönlich denke es müssen keine Überreste von mir aufgehoben werden. Es nimmt Platz weg und ist teuer. Allerdings sollte man das auch mit den Verwandten absprechen. Für meine Mutter ist es zum Beispiel sehr wichtig auf den Friedhof gehen zu können um meinen Vater zu "besuchen".
Einäschern und auf dem Friedhof begraben lassen.

Ich wünsche ersteinmal Allen ein frohes neues Jahr . Ich werde mich anonym begraben lassen . Ich möchte niemanden auferlegen , gezwungener Massen , mein Grab pflegen zu müssen . Ich sage immer : Man schenke sich Blumen wärend des Lebens , auf dem Grabe stehn sie vergebens .

Erde zu Erde ,Asche zu Asche.Soll keiner Verpflichtungen haben, am Besten als Streuasche im Winter, dann ist man noch was Nützlich.

Ich bin für Verbrennen und verstreuen. Das, was von mir übrig bleibt ( die sterbliche Hülle ) soll so schnell wie möglich verrotten.
Am Aschermittwoch heisst es ja: Du kommst von Asche und du wirst zu Asche.
Ausserdem soll für mich kein Baum gefällt werden müssen.
Das einzige, was ich noch nicht genau weiss, ob die Asche verstreut werden soll auf dem Land oder auf dem Wasser.

ich habe mich für das Einäschern entschieden...
Ich möchte wirklich niemandem zumuten, sich bis zum Ablauf der Pacht (oder wie auch immer es heißt, mind.25 Jahre) um meine Grabstätte zu kümmern. Das ist - in meinen Augen - eine zu lange Verpflichtung.
Dann muss sich niemand kümmern...

Ich hab im April 2007 meine Schwiegermutter zu Grabe tragen müssen.Wir haben sie in einem Ruheforst beerdigt.Das wünschen wir(meine Frau und ich) uns auch.Erstmal ist es eine schöne Atmosphäre,das besuchen des Grabes ist nicht so bedrückent und das Finanzielle ist auch nicht zu unterschätzen(keine teure und verpflichtende Grabpflege).

Ich komme von der Küste und ich hasse Friedhöfe
Aber ehrlich gesagt ist mir das dann auch wurscht wenn ich tod bin.
Ich möchte nicht, dass sich später jemand um mein grab kümmern muss! Betrauert werden kann ich auch ohne "offizielle" Grabstätte.
Ich fände so einen Diamanten an der Hand meines jungen liebhabers echt schick, dann kann er ja meine Tochter heiraten. Wenn das nur nicht so teuer wäre:-)
krauthexe am 2. Januar 2008 10:04 LOL