Frage von oOSamTheManOo, 42

Welche Belastbarkeit muss mein Widerstand haben?

Hallo. Ich muss eine LED-Pannel über einen Akku antreiben, der zu viel Leistung liefert. Von 14.4V bei 3.5A (oder 2.5A - das ist nicht ganz klar) sollte ich auf 6-10V runter. Das heisst zwischen 2 und 3.3 Ohm wären wohl ganz gut (korrigiert mich, wenn ich da falsch liege). Nun ist meine Frage, welche Belastbarkeit ich beim Widerstand wählen soll. Sind es tatsächlich 3.5A wären es ja 50W. Kann ich das so berechnen oder spielt da die Leistung der LED irgend eine Rolle?

Bitte um rasche Antworten, da es sehr dringend ist. Vielen Dank schon mal.

Lg Sam

Antwort
von ronnyarmin, 26

Du musst dich auf die Spannung einigen, die am Widerstand abfallen soll.

Du musst dich auf den Strom einigen, der fliesst.

Aus Strom und Spannung die Leistung zu berechnen sollte kein Problem darstellen.

Im Übrigen liefert ein Akku keine Leistung. Die ergibt sich aus dem Strom, den der Verbraucher zieht.

Welcher Akku hat eine Nennspannung 14,4Volt? Und wie kommst du auf 50 Watt für den Widerstand?

Antwort
von guenterhalt, 7

was der Akku für einen Strom ( 2,5A .. 3,5A oder gar 100A ) liefern kann spielt keine Rolle, wenn das Pannel weniger benötigt.
Um einen Vorwiderstand zu berechnen  musst du die Spannung des Akkus  die Mindestspannung des LED-Pannels  und den Strom, den das Pannel bei dieser Spannung braucht kennen.

Mit diesem Strom multipliziert mit der Differenz (U_Batterie  - U_Pannel ) errechnet sich die Leistung für den Widerstand:

Mit beiden Werten  wird dann auch der Widerstand berechnet:
R = Differenz-Spannung  / Strom

Recht helle LED-Leuchten liegen bei 10Watt.   Da erscheinen 50Watt viel zu hoch.

Antwort
von diroda, 11

Der Verbraucher, das LED-Pannel, legt fest wieviel Spannung und Strom gebraucht wird. Die übrige Spannung, den Strom legt das LED-Pannel fest und damit die Leistung wird am Vorwiderstand in Wärme umgesetzt. Variiert die Spannung muß statt eines Vorwiderstandes eine aktive Regelung verwendet werden. Wenn das mit einer PWM realisiert wird sinkt die Verlustleistung auf ein Minimum.

Antwort
von ErnestoGonzalez, 21

Wie wäre es mit einem Buck Converter? Der verringert genau deine Spannung am Ausgang der Stufe. Aber du brauchst sicher auch noch eine Strombegrenzung in irgend einer Form.

Antwort
von joheipo, 23

Natürlich mußt Du die Aufnahme der Verbraucher berechnen. Außerdem solltest Du Dir neben dem Vorwiderstand einen Spannungsregler einbauen, je nach Spannung des Verbrauchers einen 78....(x)

(x) = Spannung des Verbrauchers.

Kommentar von oOSamTheManOo ,

"Einen 78... " sorry das verstehe ich nicht ganz. Sorry ich bin wirklich nicht vom Fach und kann mich gerade mal an die Schulphysik erinnern. Also die LED-Leuchte verbraucht eben 6-10V und 2.5A (Steht auf dem Adapter für die Steckdose). Was genau muss ich jetzt berechnen? Tut mir wirklich leid, aber ich bin absoluter Laie in diesen Dingen...

Antwort
von oOSamTheManOo, 2

Herzlichen Dank euch allen. Ich habe mich nochmals mit einem Techniker kurzgeschlossen (haha) und er sagt, ein Spannungsregler wäre wohl die beste Lösung. Er baut mir jetzt ein Zwischenstück. Es mag für euch Beantworter unbefriedigend sein, aber das Problem hat mir leider vor allem eines gezeigt: Wenn es um diese Dinge geht, habe ich wirklich gar keinen Plan. Ich weiss nicht woran es liegt, aber auch die simpelste Erklärung kommt irgendwie nicht an. Darum überlasse ich solche Probleme künftig lieber Profis.

Ich möchte mich aber nochmals herzlich bei euch allen für die rasche Hilfe bedanken!!

Expertenantwort
von Peppie85, Community-Experte für Elektrik, Elektronik, Elektrotechnik, 9

du liegst falsch. die energiemenge im akku gespeichert sagt garnichts darüber aus, was du für einen widerstand benötigtst. viel wichtiger ist, wie viel stromaufnahme die LED Panels haben...

in dem leistungsbereich arbeitet man aber auch gerne mit konstanstromquellen...

http://www.leds.de/LED-Zubehoer/Strom-und-Spannung/Constant-current-supply-350mA...

lg, Anna

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