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Welche Bedeutung kommt dem Begriff „Zeugnis ablegen“ in der christlichen Auffassung zu?

gefragt von HarterkampferHarterkampfer am 25.06.2009 um 12:35 Uhr

Diese Begrifflichkeit habe ich in der Bibel und in der christlichen Kultur nie verstanden. Was heißt das? Warum sagt man nicht, wir verhalten uns entsprechend der christlichen Kultur, warum heißt es „wir legen Zeugnis von Gott ab“? Worin besteht das „Zeugnis“, und warum wird es immer betont? Die theologische Fakultät unter euch wird mir vielleicht was dazu sagen können.

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Religion x 3.574 Kultur x 896 Gott x 831 Glaube x 799 Zeugnis x 407 Bekenntnis x 2

MarcSu
beantwortet von MarcSu am 25. Juni 2009 12:54
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Zeugnis ablegen heißt:

  • eine Aussage machen

  • sich zu etwas äußern

falsches Zeugnis ablegen heißt: Lügen

Kommentar von Stefek am 26. Juni 2009 03:59

Für wen soll man Deiner Meinung nach Zeugnis ablegen?

Kommentar von 2c5c74973b44a21c7211ffebd4093ddesmallHirnlos am 27. Juni 2009 00:45

Am Besten für den, über den auch Jesus Zeugnis ablegte - seinen Vater, oder etwa nicht?


Teddylein
beantwortet von Teddylein am 26. Juni 2009 23:03
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Zeugnis ablegen über Gott und Jesus Christus, über das was man aus der Bibel gelernt hat; über die gute Botschaft - so wie es Jesus tat, er legte auch Zeugnis ab über seinen Vater und verkündigte die gute Botschaft von Gottes Königreich.


Lorie777
beantwortet von Lorie777 am 25. Juni 2009 16:35
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Ein Zeugnis nach christl. Verständnis ist etwas was du mit Gott erlebt hast, z.B. wie du ihn gefunden hast, und es anderen weitererzählst. Du gibst dadurch Zeugnis. Nach einer (was meinst du damit?) christlichen Kultur leben? Das ist etwas ganz anderes. Das wäre Religiösität. Zwischen gläubig sein und religiös sein wird übrigens unterschieden.

Kommentar von B043ae9a3a111615e02b444c6737b100smallHarterkampfer am 25. Juni 2009 20:22

Verstehe! Es ist sicher richtig zwischen den beiden Tatbeständen zu unterscheiden! Allerdings scheint mir dieser Begriffsgebrauch einer Kultur zu entsprechen. Darauf kommt man nicht so von sich aus.

Mir zumindest erscheint das Verhalten der öffentlichen Darlegung des Glaubenserlebnisses einer Kultur zu entsprechen, für die es wichtig ist, über Erfolge Bericht zu erstatten um sich selbst, den Anhängern und eventuellen nichtangehörigen Beobachtern den Wahrheitsgehalt der Glaubenssätze zu bestätigen.

Kommentar von Simple_avatar8smallLorie777 am 26. Juni 2009 08:10

Es ist eine geofferbarte Wahrheit und keine Kultur, Kulturen gibt es viele.


Noebian
beantwortet von Noebian am 25. Juni 2009 15:11
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Ein Zeuge erzählt was er erlebt hat - nicht mehr und nicht weniger. Dabei steht er selbst mit seiner Person für die Richtigkeit seiner Erzählung ein. Im christlichen Kontext geht es dabei um das, was der Einzelne mit Gott / Jesus erlebt hat.

Das ganze dient nicht nur der Mission, sondern vor allem auch der Glaubensstärkung der Gemeinde und der Ehre Gottes. Es tut einfach gut, zu hören, was Er auch heute noch an großen und kleinen Wundern tut. Es stärkt den Glauben, wenn man hört, was andere mit Gott erleben.

Kommentar von Stefek am 26. Juni 2009 04:07

Danke für Deine hilfreiche Erklärung!


anonym
beantwortet von Stefek am 25. Juni 2009 13:33
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Die Apostel bezeugen, dass Jesus Christus von den Toten auferstanden ist.

Die Schreiber des Neuen Testamentes bezeugen Christus als den Erlöser der Welt.

Wer diesem Zeugnis glauben schenkt wird selber zu einem Zeugen, weil er glaubt, dass ihr Zeugnis der Wahrheit entspricht.

Auf diese Weise bezeugt ein Mensch seinen Glauben an Christus, weil er sich durch Ihn gerettet weiß.

Dieses Zeugnis umfasst unser ganzes Leben. Es soll zu einem sichtbaren Zeugnis für Gott werden

Jesus sagte deshalb: " Wenn ihr euch gegenseitig liebt bezeugt ihr damit, dass ihr meine Jünger seid."

Deshalb genügt es nicht nur Christus mit seinem Mund zu bezeugen, sondern unser Leben muss ein lebendiges (sichtbares) Zeugnis für Ihn sein.

Deshalb ist dieses Zeugnis von fundamentaler Bedeutung für den christlichen Glauben.


daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 25. Juni 2009 12:44
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Davon berichten, was Gott getan hat - allgemein und persönliche Erlebnisse.

Kommentar von Stefek am 26. Juni 2009 04:04

Finde Deine Aussage gut!


Schinderhannes
beantwortet von Schinderhannes am 25. Juni 2009 12:36
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Zu meinem Glauben bekennen.

Kommentar von Simple_avatar10smallFotografin am 25. Juni 2009 12:37

DH, so ist es.


gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 25. Juni 2009 15:15
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"Zeugnis ablegen" heißt, sich zu etwas,dessen man sich sicher ist (oder wähnt) öffentlich bekennen, als, zu einer Sache oder Angelegenheit stehen.


Masoud53
beantwortet von Masoud53 am 25. Juni 2009 13:02
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Zeugnis ablegen,hat KEINE religiöse Bedeutung,im Strafrecht ist es völlig Wurst,ob Konfesion oder nicht,die Wahrheit einer Aussage ist gefragt,nicht mehr und nicht weniger!!!


anonym
beantwortet von LowNils am 25. Juni 2009 12:40
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Bekenntnis - Christen war ja auch verfolgt, sind es z.T. heute noch und mußten bzw. müssen zu dieser Zeit ihren Glauben verleugnen.

Das Zeugnis besteht m.E. i.w. in dem Glaubensbekenntnis, das man in der Messe aufsagt - "Ich glaube an...". Aber auch das Verwirklichen der christlichen Werte, das Verkünden der christlichen Botschaft usw.

Am besten im (kath.) Lexikon für Religion und Kirche nachschlagen unter "Zeugnis".

Kommentar von Stefek am 26. Juni 2009 04:16

Das finde ich auch, dass es nicht nur um ein Glaubensbekenntnis geht, sondern um die Verwirklichung des christlichen Lebens.

Wahrscheinlich ist das heute einer der Hauptgründe, weshalb das Christentum keinen guten Ruf mehr hat, weil viele nicht mehr glaubwürdig als Christen leben.

Jesus spricht in der Offenbarung von den lauen Christen. Er ruft sie auf wieder zum wahren Glauben zurück zu kommen.


anonym
beantwortet von Comstock am 25. Juni 2009 12:36
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Diesen Aberglauben braucht man auch nicht zu verstehen.

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 25. Juni 2009 14:07

Das nenne ich doch mal konstruktiv.

Kommentar von Comstock am 25. Juni 2009 14:24

Was gibt es bei diesem Hokuspokus zu konstruieren? Es ist schlicht ein Unterwerfungsritual für Leute, die sich von Pfaffen gern ein schlechtes Gewissen machen lassen.

Kommentar von Fa56404a218e656cb23caa5544443079smallNoebian am 25. Juni 2009 15:13

Entweder hast Du nicht die leiseste Ahnung oder sehr schlechte Erfahrungen gemacht....

Kommentar von Stefek am 26. Juni 2009 04:03

Wäre es Dir möglich dieses Unterwerfungsritual zu erklären?

Ich verstehen nicht, was Du damit meinst.

Danke für Deiner Erklärung?


Harterkampfer
beantwortet von Harterkampfer am 25. Juni 2009 13:43
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Habe eure Antworten gelesen, danke. Also heiß das Wort einfach nur, etwas tun. Allerdings höre ich immer etwas Weitergehendes raus : ein Zeuge ist einer, der über ein Erlebnis oder Beobachtung öffentlich berichtet! Anders gesagt, ich höre aus der sprachlichen Ausdruckswahl die Verpflichtung heraus, durch eine öffentliche Verkündigung der persönlichen (Glaubens-)Erlebnisse der monotheistisch geforderten Missionierung und Überzeugung anderer zu dienen. Ist es so?

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 25. Juni 2009 14:07

Verpflichtung würde ich das nicht nennen, da es freiwillig und aus eigenen Antrieb geschieht. Auch öffentlich muss da nichts sein - im Gegenteil spielt sich so etwas meist im persönlichen Kontakt ab.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 28. Juni 2009 01:05

Hallo, Harterkampfer,

Ich denke, "Zeugnis ablegen" drückt zwar Tätigkeit aus, aber es hat eigentlich mehr mit SEIN zu tun. Ich würde es so sagen: ich bin seit ich Jesus Christus begegnet bin ein anderer Mensch geworden. In meinem Denken, Sprechen, Handeln (und Leiden aushalten) hat sich etwas zum Postiven verändert, und das habe nicht ich aus eigener Kraft vollbracht, sondern ich habe dem Stück für Stück zugestimmt und lebe es mit einer gewissen Leichtigkeit, was vorher nicht möglich gewesen wäre. Und das können andere, wenn sie es sehen wollen, auch durchaus wahrnehmen. Wenn du das näher erläutert haben willst, dann schreib es bitte und ich werde antworten, aber jetzt geh ich schlafen.

LG und gute Nacht!

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 30. Juni 2009 11:00

Hallo harterkampfer,

Ich meine, Zeugnis ablegen hat nicht nur mit "Tun" zu tun, sondern vor allem mit "Sein". An der Art, wie jemand lebt, wie er denkt und in der Folge spricht, wofür er sich und seine Ressourcen einsetzt, wie er mit Menschen umgeht, sieht man, was ihm wertvoll ist und woran er glaubt. Missionieren ohne den Hintergrund des persönlichen Lebens ist leeres Gerede, und das kommt auch nicht an.


manilva
beantwortet von manilva am 25. Juni 2009 12:41
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kennst du doch bei krimis...waren sie zeuge?in der kirche heißt das man muss sehen das du eun christ bist,in deinem verhalten ,zu deinen mitmenschen,zu gott.also als christ leben so wie es die kirche verlangt


anonym
beantwortet von Mimixs2 am 25. Juni 2009 12:37
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Zeugnis ablegen bedeutet im Glauben sich Gott hinzugeben, vollkommen zu öffen und seine Sünden zu beichten.


bueten
beantwortet von bueten am 25. Juni 2009 12:37
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von etwas Zeugnis ablegen - Bedeutung der Redensart

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