Frage von alien1998, 102

Welche Autoversicherung mit 17 Jahren?

Hallo, ich bin 17 Jahre und habe seit heute mein erstes Auto (Opel Corsa, Baujahr Januar 2003). Ich finde aber nur Versicherungen die mind. 1000 € pro Jahr (!!!!) verlangen. Das ist ja schon fast so viel wie das Auto. Mein Vater muss für sein Auto nur ca. 300€ jährlich zahlen. Könnt ihr irgendeine Versicherung empfehlen die für untere 25 jährige auch vernünftige Preise anbietet? Typ-Nummer der Versicherung: 0035395

Antwort
von HalbesHaehnchen, 43

Hi,

es ist normal, dass die Versicherung für einen Fahranfänger sehr teuer ist. 1000€ im Jahr sind aber zu viel. Rechne deine Versicherung hier mal durch: https://www.huk24.de/tarif.do?TXT_SPARTE=PKW&secure=1

Günstiger und dennoch "bekannt" geht es sonst idR nirgends. Auch wäre es sinnvoll, wenn du deinen Wagen als Zweitwagen der Eltern versichern würdest. So könntest du mit SF1/2 in die Versicherung einsteigen. Auch mit SF1/2 einsteigen könntest du, wenn deine Eltern ebenfalls bei der HUK24 wären. Ist dann quasi ein "Familienangebot".

Grüße

Antwort
von GanMar, 38

Mein Vater muss für sein Auto nur ca. 300€ jährlich zahlen.

Nun, der hat sich auch seinen ganz privaten Rabatt "erfahren". Nach einigen unfallfreien Jahren auf der Straße wird auch Deine Versicherung in erheblichem Maße billiger.

Fahranfänger = hohes Risiko = hohe Beiträge

Expertenantwort
von fuji415, Community-Experte für Auto, 25

Da gibt es nichts billiges für Frischlinge den das versichern bei Anfängern ist immer ein ganz hohes Risiko und erst nach Jahren fallen die Prämien bzw. der Schadensfreiheitsrabatt  die SF Klasse da muss jeder durch oder als Zweitwagen laufen  lassen dann ist es ein wenig günstiger wen aber der Wagen auf deinen Namen läuft geht es nach oben . 

Das hat auch nichts mit dem Auto zu tun da gibt es sogar welche die man nicht versichern kann da sind die Preise  einzel verhandelbar und dann sehr teuer da ist 1000 Euro ein Schnäppchen und das im Monat .   .

Und mit dem BF 17 erst recht da es noch kein Füherschein ist den die Jahre die man den Schein hat werden dann auch angerechnet der BF17 zum Glück nicht den das ist ja kein Füherschein . 

  

Antwort
von Daniel079, 43

Nun ich kaufe mir im Juli mein erstes Auto und weiß folgendes

1.) Es kommt auf die Risikostufe des Versicherten an (am Anfang ist man natürlich ganz unten, dein Vater ist auf einer besseren Risikostufe und zahlt um einiges weniger. Die Stufe verbessert sich, je länger man unfallfrei fährt.

2.) Es kommt auf die Leistung des Gefährts an, wenn du jetzt 150PS hast, zahlst du mehr, als du mit 75PS zahlen müsstest

3.)1000€ kommt meiner Meinung nach dem Durchschnittspreis bei Fahranfängern sehr nahe. Das Gefährt meines Bruders hat 69PS, er zahlt 75€ monatlich, ergo 900 im Jahr...

Bin aus Österreich, kann in Deutschland um einiges anders sein ^^

Hoffe, dass ich helfen konnte

Kommentar von alien1998 ,

oh man diese Preise sind abartig.

Kommentar von Daniel079 ,

Leider :/ Aber ich denke ich kann 75€ im Monat stemmen :) man könnte ja schlechter dran sein.

PS.: Es lebe der 98er Jahrgang :))

Kommentar von CaptnCaptn ,

Stimmt alles bis auf den Punkt mit der Leistung, hier mal ein Zitat zur Typklassen Regelung (so ist es bei uns in Deutschland):

Im Gegensatz zum heutigen Typklassen-System gab es bis 1996 es eine leicht überschaubare Grundlage für die Haftpflicht-Einstufung eines Fahrzeugs. Es gab 7 Fahrzeugklassen, die anhand der Leistungsdaten (bis 45PS, 46-55PS, 56-75PS, 76-90PS, 91-115PS, 116-150PS, ab 151 PS) gebildet wurden. Je mehr PS, umso teurer die Versicherung. Diese Leistungsklassen wurden dann durch die heute gültige Typklassen-Regelung ersetzt. In dieser ist die Motorleistung eines Fahrzeugs unerheblich, es wird lediglich nach Anzahl und Höhe der Schäden eingestuft, die mit diesem Fahrzeug verursacht wurden. Es ist zwar dennoch häufig so, dass PS-starke Autos höher eingestuft sind, allerdings kann man davon keine Regel ableiten. Tendenziell sind es PKWs von Vielfahrern und Oberklasse-/Luxusklasse-Modelle, die die höchsten Haftpflicht-Klassen aufweisen. Aber auch hier bestätigen zahlreiche Ausnahmen, dass man vor einem Fahrzeugwechsel jedes Modell einzeln auf die Typklassen prüfen sollte.

Antwort
von derhandkuss, 43

Eine Versicherung setzt die Prämien aufgrund des zu erwartenden Risikos fest. Ein Fahranfänger mit 17 oder 18 verursacht nun mal tendenziell mehr Unfälle wie jemand, der bereits 30 Jahre seinen Führerschein hat. Fährt der ältere Verkehrsteilnehmer nun auch bereits so lange unfallfrei, bekommt er bei der Versicherung Rabatte. Und diese musst Du Dir als Fahranfänger erst einmal durch unfallfreies Fahren erarbeiten. Von daher wirst Du kaum eine Versicherung als Fahranfänger finden, die Dir so günstige Prämien wie bei Deinem Vater bietet!

Kommentar von alien1998 ,

das ist dann aber Vollkasko oder? ich mein wäre es teilkasko müsste ich ja selbst alles zahlen wenn ich ein unfall verursache. das juckt dann die versicherung nicht wenn ich einen unfall baue

Kommentar von derhandkuss ,

Moment mal, damit wir uns richtig verstehen - wir reden hier nicht von Schäden am eigenen Fahrzeug bei einem Unfall. Es geht hier um Schäden, die Du anderen (nicht vorsätzlich) zufügst. Die muss die Haftpflichtversicherung übernehmen (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen).

Tendenziell verursacht ein Fahranfänger nun mehr Schäden an fremden Eigentum, die dann von der Haftpflichtversicherung übernommen werden müssen. Und für dieses erhöhte Risiko zahlt ein Fahranfänger deutlich (!) mehr.

Kommentar von RefaUlm ,

Vollkasko? Eher Haftpflichtversicherung und allerhöchstens Teilkasko 😅

Vollkasko wirst du nicht bezahlen können 😉

Kommentar von RefaUlm ,

Korrigiere: nur Haftpflichtversicherung 

Antwort
von FreierBerater, 37

1000 EUR p.a. ist überaus günstig! Teurer, also beispielsweise 100 EUR monatlich wäre auch normal.

Antwort
von TreudoofeTomate, 45

So etwas wirst du nicht findet. Du steigst nun einmal mit einem hohen Prozentwert ein. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherungen sind da nur minimal.

Antwort
von peterobm, 47

als Fahranfänger wirst keine billigere Vers. finden. Papi sollte es als 2. Fahrzeug auf seine Vers. nehmen, wird ne Ecke billiger.

Kommentar von TreudoofeTomate ,

Stimmt, aber ich rate davon ab. Papas Versicherungsbeiträge steigen mit jedem Unfall des Sohnemannes, dann wird das am Ende nicht billiger sondern teurer.

Kommentar von alien1998 ,

wollten wir ja.... aber dann darf ich es erst mit (glaub) 21 jahren fahren...ich brauch es aber spätestens wenn ich 18 bin (april)!! mit dem auto meines vaters darf ich auch wegen der versicherung nicht fahren weil ich zu jung bin -.-

Kommentar von peterobm ,

die Töchter von meinem Bruder sind auch auf 2. Wagen gefahren. Nonsens

Antwort
von KeinName2606, 40

Das kannst  du in dem Alter vergessen. Freu dich, dass es nur 1000 sind, ich musste mit 22 (oder  so, weiß nicht  mehr) über 1500€ zahlen!

Kommentar von alien1998 ,

ich könnte mich übergeben.

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