Welche Autos eignen sich um selbst Hand anzulegen?

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5 Antworten

Da würde sich ein Oldtimer vor 1980 anbieten, weil da noch nicht so viel Elektronik verbaut wurde und man alles selber machen kann. Für die Massenautos wie Golf 1 gibt es auch genügent technische Unterlagen und Ersatzteile.

Anschließen kann man das mit H-Kennzeichen anmelden und bezahlt nur sehr wenig Steuer und Versicherung, sofern man schon ein Erstfahrzeug hat.

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Wirklich genial einfach sind alte DDR-Zweitakter (Trabant 601, Wartburg 353). Bedingt durch den Ventillosen AUfbau setzt sich die Mechanik der Motoren aus Zylinderkopf, Motorblock, Unterseite, Kurbelwelle sowie den Pleueln mit Kolben zusammen. Nockenwellen und Ventile entfallen komplett. Noch dazu, ein Trabant bringt es auf 600kg Masse, der Motor wiegt 50-60kg, im Wartburg gut 70. Kann man also mit blßen Händen heben.

Die Karosse ist geschraubt, im Motorraum ist viel Platz, Praktisch ist die Kiste ebenfalls (1500 Liter Kofferraumvolumen im Trabant 601 Universal soll man erstmal nachmachen!), sehr günstig erhältlich und zumindest im Osten mangelt es weder an Ersatzteilen noch an Experten. Am Trabant hat man lieber selbst rumgeschraubt, womit der Anteil der leute, die sich damit auskennen, ziemlich hoch ist.

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Kommentar von Schyrjajew
27.10.2015, 22:28

Danke für die Ausführliche antwort. Ich werde mich mal umschauen. Ich dachte aber eher an etwas golfmässiges. Ev. auch BMW, Opel Calibra, Kadett?

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Es kommt auf handwerkliches geschick und darauf an wie "gern" du dir die Hände dreckig machst, wie du mit kniffligen Sachen umgehst, wie viel Zeit du generell investieren kannst usw.

Du kannst dir viel Wissen über Foren anschaffen - mache ich auch bei unseren Autos. So kannst du auch größere Sachen mit do it yourself reparieren - spart oftmals viel geld ;)

Interessant und schön finde ich z.B. alte mercedes oder BMW, ein älterer Ford ist auch nett, zum Beispiel Ford Capri.

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Kommentar von Schyrjajew
27.10.2015, 22:01

danke. Ich habe mir für mein jetziges Auto mal das Buch "So wirds gemacht" gekauft. Rein aus Interesse. Finde es noch spannend und dies hat mir zusätzlich Lust verschafft, mal an einem Zweitwagen zu arbeiten. Eine Einzelgarage ist vorhanden. Das Auto kann also auseinander genommen werden und stehen gelassen werden, soviel zu zeit. Die hände dürfen sehr Schumtzig werden. Das wichtigste ist, das die häufigsten Verschleissteile des Modells, nicht allzu schwer zu ersetzen sind

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Die Komplette Baureihe von Subaru bis 2007. Da ist leicht hand an zu legen und es gibt keinen nervigen serviceintervall den man zurücksetzen muss. Die Teile sind vom preis in ordnung und leicht zu tauschen. Fals der zahnriemen fällig ist. Diesen kann man leicht wechseln. Kühler raus und die hälfte ist geschafft. Das sind nur 4 schrauben. Sobald die zahnriemenabdeckung unten ist, haste das schlimmste geschafft. Beim DOHC motor ist sogar absteckwerkzeug vormontiert, damit der zahnriemen nicht bei der montage springen kann.

Als ich damals an meinem Impreza von 1999 den Zahnriemen wechseln musste (4 nockenwellen :O!) habe ich nur 2 stunden gebraucht und war allein. War recht gemütlich.

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Du kannst dir bestimmte Anleitungen, wie man was richtig wechselt oder ändert auf dieser Seite hier anschauen http://www.repwiki.de/Hauptseite oder mal nachfragen bei motortalk, etc.

Viel Glück ;-)

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