Frage von VVSteknik, 50

Welche Automarke macht eigentlich die meisten Probleme?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von rotesand, Community-Experte für Kleidung, Auto, Mode, Schule, 50

Dass Fiat nur Ärger macht, halte ich für ein Gerücht. Der Stilo war qualitativ schlecht, der Rest ist recht unauffällig.

Aber die Peugeots aus den 2000er Jahren haben keinen sehr guten Ruf, den Modelle wie 206, 207 und 307 immer wieder manifestieren. Der Schwiegervater von meinem Kumpel fährt z.B. einen 307, der trotz guter Pflege & geringer Laufleistung ständig in der Werkstatt steht. Neulich hat er ihn vom Kupplungstausch nach 65000 Km abgeholt, und kaum stand der Hobel daheim in der Garage, sind beide Federn gebrochen.

VW, Seat, Skoda und Audi machen auch recht viel Stress.. Stichwort DSG, TSI, Steuerketten, Zahnriemen, Fensterheber und Ähnliches. Da wäre mir ein Fiat lieber -------> die verwenden viel Technik von GM/Opel & da gibt es keine Probleme.

Kommentar von VVSteknik ,

Italienische Fahrzeuge wie Alfa Romeo oder Lancia galten von je her als Problemfahrzeuge. Aber wenn ich mir die Statistiken so ansehe machen immer mehr auch Autos wie Nissan Micra oder VW Polo Probleme. Auch Dacia ist nicht so das Gelbe vom Ei. Doch scheint es immer mehr auch auf das Modell anzukommen als mehr auf die Marke. Aber grundsätzlich hätte ich auch Peugeot, Fiat, Renault, Citroen und Dacia als problemanfällige Fahrzeuge gesehen. Aber ich will mal mehr Meinungen hören :-)

Kommentar von rotesand ,

Bei Citroen muss ich sagen, dass die besser sind als ihr Ruf. Dass das so grauenhaft verarbeitete Fahrzeuge waren die nur Terz machten, ist inzwischen Vergangenheit :) Seit etwa dem Xantia sind die Autos immer besser geworden.

Bei Dacia ist es oft so, dass die Besitzer jede Ausgabe scheuen & für Wartung und Pflege nix investieren möchten.. entsprechend desolat sind dann die Zuverlässigkeits- oder TÜV Werte. 

Alfas scheitern oft daran, dass die Fahrer sie in nicht genügend qualifizierte Werkstätten geben, aber auch die Alfas sind inzwischen besser geworden. Der 147er teilte sich z.B. viel Technik mit dem Fiat Stilo, der genauso schlecht gewesen ist und ging konzeptionell auf den Fiat Tipo der 80er zurück ------> auch kein für herausragende Zuverlässigkeit bekanntes Fahrzeug.

Kommentar von VVSteknik ,

Seit jeher gelten japanische Marken als sehr zuverlässig. Als ich mir neulich einen neuen Nissan angesehen habe, kam mit der Innenraum aber nicht so hochwertig vor wie beispielsweise bei Kia, Mitsubishi oder beim Hyundai i20. Beim Toyota Yaris (machte eigentlich einen sehr guten Eindruck) ist mir das Handschuhfach eher negativ aufgefallen. Das fühlte sich so "leicht" und minderwertig an.

Ob die japanischen Marken generell schlechter geworden sind kann ich nicht sagen.

Kommentar von rotesand ,

Gut, anhand von der Verarbeitung kann man nicht auf Unzuverlässigkeit schließen ------> auch miserabel verarbeitete Ladas oder frühe Koreaner aus den Baujahren um 1993 rum machen selten technischen Ärger.

Bei den Nissans habe ich die Verarbeitung aber schon in den 90ern als minderwertig und schlecht wahrgenommen.. vergleichbar mit Mitsubishi, Mazda oder Toyota waren die schon damals nicht. Selbst der Oberklasse-"Maxima" der damals 60000 D-Mark kostete fiel durch billigste Kunststoffe, faltige Sitzpolster und geschmacklose Materialien auf. Dennoch durchaus zuverlässige Autos :)

Kommentar von VVSteknik ,

Mitsubishi ist recht gut, das weiß ich aus Erfahrung. VW war früher immer teurer als Opel und wurde von mir gemieden. Ich weiß, dass es einen deutlichen Unterschied zwischen Opel und japanischen Marken gibt was die Zuverlässigkeit anbelangt. Bei ca. 150 000 km kamen bei Opel die Probleme. Einmal ist bei ca. 180.000 km ein Motorschaden eingetreten.

Kommentar von rotesand ,

Mein Bruder ist auch einige Jahre Mitsubishi gefahren (Charisma). Er war top-zufrieden aber ist von der Marke abgesprungen, weil ihn die sehr hohen Preise für Ersatzteile einfach genervt haben. Seitdem fährt er wieder einen älteren Audi (A4 von 1997, von einem Opa günstig gekauft). 

Ein Nachbar von mir fährt seit 1977 nur Mitsubishis (Galant, Charisma, inzwischen den Lancer) und hatte immer Glück mit jedem Auto. 

Kommentar von VVSteknik ,

Mitsubishi ist eine sehr gute Marke, baut aber leider den Colt nimmer und der Space Star ist halt Gewöhnungssache ;-). Der Lancer ist schon in die Jahre gekommen. Mit würde der neue Toyota Auris gefallen. Volvo V40 oder Honda Accord Tourer wären auch mal eine Alternative, aber eine teure halt.

Kommentar von RefaUlm ,

Nissan kooperiert momentan sowie seit einigen Jahren mit Renault soweit ich weiß, seitdem hat die Verarbeitung besonders bei den kleineren/günstigeren Modellen arg nachgelassen...

Kommt halt auch immer auf die Ausstattung an...

Bei VW sind weder Radio (ohne CD USB irgendwas), sowie Klimaanlage nicht serienmäßig und vor einigen Jahren gab's nicht mal eine Unilackierung standardmäßig, war bei Polo und/oder Golf der Fall... bin mir aber nicht ganz sicher wann und welches Modell...

Kommentar von Genesis82 ,

bei den genannten Marken des VW-Konzerns sollte aber beachtet werden, dass knapp 1/3 der Fahrzeuge auf deutschen Straßen von diesem Konzern sind. Wenn man das in Relation setzt, dann ist VW mit seinen Konzernmarken nicht auffälliger als andere Marken, bzw. sogar deutlich unterpräsent. Was natürlich nicht heißt, dass es dir genannten Probleme nicht gibt.

Kommentar von VVSteknik ,

Ja klar. VW ist keine Problemmarke (mal abgesehen vom Abgasskandal ;-) ). VW scheint sogar billiger geworden zu sein (verglichen mit anderen Marken). Ein Toyota ist halt wohl noch immer problemloser als ein VW.

Kommentar von rotesand ,

Ich würde hier auch Partei für Toyota ergreifen und noch Ford nennen. War schon immer besser als der Ruf!

Kommentar von VVSteknik ,

Es geht ja auch immer darum, wieviel Geld man für ein Auto ausgibt. Ein Dacia ist ja für ungefähr 7000 EUR zu haben, da kommen halt schon bald mal die Probleme. Mitsubishi ist gut und günstig! Bei VW muss man halt schauen, was man für das Auto bezahlt. Ford hat zuletzt in Gebrauchtwagenstatistiken einen guten Ruf, liegen aber teilweise auch im Problembereich bei älteren Autos. Hyundai und Kia sind derzeit sehr, sehr beliebt!

Antwort
von RefaUlm, 27

Allgemein Fiat, ansonsten hat sich VW in den letzten Jahren einige Schnitzer geleistet...

Steuerkettenprobleme, TSI/TFSI Motoren mit massiven Öl Verbrauch und Motorschäden nach nicht mal 70-80k km, DSGs die sich selbst zerlegt haben, Dieselgate, das miserable abschneiden des UP! beim 100.000km Dauertest der Autobild und zuletzt die Panne mit den leicht knackbaren Codes der Funkschlüssel bei VW, Seat, Skoda und Audi (ging hoch bis in den R8)...

Kommentar von christi12345 ,

Das mit dem Diesel ist aber ja nicht nur VW und Keyless Entry kann man auch nicht nur auf VW beziehen

Kommentar von RefaUlm ,

Die machen es aber nachweislich schon seit über 10 Jahren und bei den Preisen die sie verlangen darf man wohl erwarten das ihre Autos dann auch das können was sie können sollten also sauber sind bzw die Grenzwerte einhalten! 

Was die Sache mit dem Keyless Entry angeht war VW aber a der einzige Hersteller bei dem das bei dem Großteil der Fahrzeuge der Fall war (auch beim R8, einem Supersportwagen für 100k aufwärts und das ist wirklich mies!) und b man nur ein einziges Mal das Signal brauchte um in den Wagen zu kommen, bei den anderen Herstellern musste man mindestens 3 mal das Signal auffangen bevor es dann ebenfalls klappte...

Also auch hier hat VW mal wieder bewiesen das sie hinterher hinken! Subaru und andere japanischen Hersteller haben zum Teil seit knapp 10 Jahren Keyless Go Systeme und soweit ich weiß keine bis kaum Probleme mit der Sicherheit der Verschlüsselung!

Expertenantwort
von bronkhorst, Community-Experte für Auto, 31

Wenn Du Dich in der JD Power-Studie durch die verschiedenen Fahrzeugklassen klickst und unter "Qualität und Zuverlässigkeit" schaust, findest Du immer wieder Hyundais, Fiats und Citroens unter den schlechteren Modellen - allerdings auch immer wieder "Stargäste" anderer Marken.

Guckst Du:

http://europe.jdpower.com/de/node/7676/?pcr=lang%7C%7Cde%26%26country%7C%7CGerma...(VOSS)%26%26sID%7C%7C3GER%26%26category%7C%7CMittelklasse

Antwort
von Genesis82, 25

Es kommt wohl darauf an, was du als "Problem" definierst. Ist es die allgemeine Zuverlässigkeit, also die Wahrscheinlichkeit einer Panne? Oder meinst du generell Defekte, auch wenn sie nichts mit der Fahrfähigkeit zu tun haben?

Wir haben in der Familie und Firma schon viele Marken und Modelle ausprobiert und hatten mit allen mal Glück und mal Pech. Von Renault/Dacia über Citroen, Audi, VW, Seat, Nissan, Volvo bis hin zu Mercedes. Mittlerweile wird nur noch VW und Seat gefahren (naja, bis auf einen Mercedes SLK als Spaßauto von 1996), weil sich die bei uns als die besten und zuverlässigsten herausgestellt haben. Ich kenne aber auch welche, bei denen es genau anders war. Zusammengefasst würde ich sagen: Wirklich schlechte Autos baut kein in Deutschland erhältlicher Hersteller mehr, die wären dann sofort für immer vom Markt.

Kleine Anmerkung: Auf Pannenstatistiken oder TÜV-Statisktiken egal welcher Herkunft würde ich nicht viel geben. Dort schneiden in der Regel preisgünstige Modelle schlecht ab (z.B. Dacia) und teure sehr gut (Mercedes). Das mag so sicher auch stimmen, nur muss man sich überlegen wie das kommt: Wer 10.000 Euro oder weniger für einen Neuwagen ausgibt, der hat oft auch nicht das Geld, um 50.000 Euro auszugeben. Das zeigt sich dann auch an der Wartung, die bei sparsamen Fahrern auch mal herausgezögert wird. Außerdem ist ein Fahrzeughalter mit wenig Geld finanziell eher nicht in der Lage, sein Auto vor einer anstehenden HU beim TÜV durchreparieren zu lassen und hofft, dass das Auto die Prüfung besteht - was dementsprechend negativ in die Statistik einfließt.

Kommentar von VVSteknik ,

Naja, Mercedes schneidet eben nicht generell gut ab. Ein Mercedes Modell ist sogar bei den schlechtesten Fahrzeugen! ( siehe Link den ninamann1 gepostet hat)!

Kommentar von VVSteknik ,

Aber beim TÜV scheinen ja Toyota Modelle überdurchschnittlich gut abzuschneiden während die Franzosen immer unten durch sind .... mir geht es um den TÜV und um die Zuverlässigkeit ("nicht liegen bleiben")

Antwort
von jochenprivat, 37

Jedes Auto kann Probleme machen. Da sollte man auch nicht wirklich auf die Pannenstatistiken und TÜV Reporte schauen. Du kannst Glück haben bei guter Wartung und Pech bei schlechter Wartung des Fahrzeuges.

Ich fahre seit den 80er Jahren nur Japaner und hatte immer Glück. War noch nie außergewöhnlich in der Werkstatt und hatte auch noch nie eine Panne.

In meiner Nachbarschaft sieht das mit vielen anderen Marken anders aus.

Kommentar von VVSteknik ,

Was die Fahrweise anbelangt so gehe ich mit den Fahrzeugen immer sehr sachte um. Ölwechsel mache ich sehr vorschriftsmäßig, aber Wartungsarbeiten nach Herstellervorgaben lasse ich nicht durchführen. Zu teuer und bringt oft nichts. Kenne einige Leute, die immer alles genau nach Empfehlung des Herstellers durchführen lassen und nichts als Ärger haben mit den Autos (Peugeot, VW).

Antwort
von HamiltonJR, 48

als Firmenfahrzeug habe ich nur schlechte Erfahrungen mit Renault gemacht. Eigenes Gewicht der Tür kann nicht getragen werden (hebelt sich aus), Heckklappe öffnet sich während der Fahrt auf der Autobahn etc. ;)


Kommentar von mailbox45 ,

... da kann ich nur voll und ganz nicht zustimmen

Antwort
von ninamann1, 39
Kommentar von VVSteknik ,

Da werden aber nur die besten Autos gelistet, nicht die schlechtesten, oder? :-)

Antwort
von LittleRambo, 30

Hynday, Kia, Fiat, der ganze auslandsschrott

Kommentar von VVSteknik ,

Hyundai soll eher recht wenige Probleme machen, bei Kia war das zumindest bislang oft anders. Der Kia Carneval und der alte Kia Rio waren nicht sehr problemlos. Der neue Kia Rio schneidet aber zumindest im 100 000 km Dauertest gut ab!

Kommentar von X3030 ,

sieht man mal, dass mini rambo so garkeine Ahnung hat.. 

Kommentar von LittleRambo ,

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