Welche Auswirkungen hat das Brexit für Europa und natürlich für Deutschland?

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9 Antworten

GB ist das drittwichtigste Exportland Deutschlands, es ist klar, dass der Handel mit dem Königreich demnächst zurückgehen wird, was Arbeitsplatzverluste mit sich bringen wird. die psychologische Wirkung des Brexits ist verheerend, denn das Ansehen der EJU ist nun erheblich ramponiert, das Vertrauen in diese Allianz ziemlich erschüttert. Es ist zudem gut möglich, dass nun noch weitere Länder auf den Geschmack von Referenden kommen und wie die ausgehen, das steht dann allerdings in den Sternen.

Und noch was, vielleicht begreifen die Eurokraten in Brüssel endlich, dass ihre jetzige Politik zusehens etliche Teile der Bevölkerung vergrätzt.


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Statistisch gesehen haben die Rentner Großbritanniens für die Zukunft der jungen Generation entschieden. Dazu wollen 2 von/4 Teilen von GB in der EU bleiben.

Dazu denke ich sind einige Deutsche angepieselt, das in Großbritannien das Volk wählen darf, hier aber TTIP ungefragt verhandelt wird.

Noch dazu kommt dann die Diskussion von wegen die EU zerbricht, die "Demokratie" der EU wird zunichte gemacht und hier und dort und Überall... Jeder sucht sich was zum Meckern raus.

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Der Sinn der EU ist es, die Länder zu verbinden. Dies zeigt sich beispielsweise durch die Reisefreiheit, du kannst in jedes Land der EU reisen ohne Reisepass. Ein weiteres Beispiel wäre Güterfreiheit, der den Handel vereinfachen soll.

Ein Nachteil, den viele Länder in der EU sehen ist allerdings, dass sie einerseits verpflichtet sind, in großen Krisen (Flüchtlingskrise, Griechenlands Geldprobleme) mit zu helfen. Eine super Sache für Länder, denen es schlechter geht - jedoch nicht so toll für die, die dann zahlen müssen.

Dadurch, dass GB ausgetreten ist (Oder eher gesagt, austreten wird - schließlich geht das nicht einfach so über Nacht und wird noch eine Weile dauern) sind die Vorteile nicht mehr vorhanden. Es kann jetzt sein, dass man sogar ein Visum beantragen muss, um nach GB zu reisen. In England zu studieren, was ja ziemlich beliebt sein soll, wird auch nicht mehr so leicht.

Außerdem ist England ein sehr wichtiger Handelspartner, den wir verlieren könnten.

GB muss nun mit jedem einzelnen Land neue Verträge aushandeln. In der EU war das ganz einfach - für jeden galt das Selbe. Für Länder außerhalb der EU ist dies jedoch nicht so. Jetzt heißt es massenhaft Stress in der Politik, um alles einzeln zu Regeln, was früher kein Problem war.

Ein weiterer Nachteil ist, dass manche Länder nun darüber nachdenken, es GB nachzumachen. Es war nie geplant, dass überhaupt jemals Länder aus der EU austreten und es ist auch noch nie geschehen, aber jetzt wo GB zeigt, dass es möglich ist, wird es nicht lange dauern, bis andere nachziehen. Dies versucht man nun zu verhindern, indem man es GB so schwer wie möglich macht, um sie unter Druck zu setzen. Denn wenn alle austreten - wer kümmert sich dann um die Probleme, die alle betreffen? Wie will man sich absprechen? So etwas wird deutlich komplizierter.

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Kommentar von Waldfrosch10
26.06.2016, 13:03

1. Ging es in der EU wohl nie wirklich um Reisefreiheit ,sondern wohl eher um Wirtschaftsinteressen der Konzerne  und 2. denken schon die meisten der EU Bürger seit vielen Jahren darüber nach wann ihre Regierungs Puppen endlich den  Ausstieg aus der EU Bevormundung wagen .

Was Griechenland und Portugal und Deutschland nicht erlaubt ist ,gilt natürlich für GB nicht ,die waren ja auch nicht aus Zufall niemals so dumm den Euro zu nehmen ...



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GB ist ein wichtiger Handelspartner Europas, der Austritt verschlechtert sowohl deren als auch unserer wirtschaftliche Situation. Außerdem wird die Art GB's insgesamt kritisiert, da diese sich immer wieder von der EU distanziert und auf Sonderrechten gepocht hat. Und der Austritt kam aus Gründen zustande die auf Lügen und Bauchgefühl fußten. Mit rationaler Entscheidung hatte das insbesondere für die Briten nichts zu tun.

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Kommentar von Waldfrosch10
26.06.2016, 13:18

Ach mit Rationaler Entscheidung hatte es also nichts zu tun :  )

na wenn die Phönix Runde das sagt ,dann wird das wohl stimmen ..

Dass es aber Leute gibt die gerne noch selber denken bleibt natürlich vorbehalten ..

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff !

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Heute erklärte (am 26.6.2018) SPD Chef Gabriel : Die Auswirkungen können wir vollends nicht einschätzen da ein Austritt aus der EU eine neue Erfahrung für uns ist.  

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Einerseits wird der EU - und wohl nicht unverdient - vorgeworfen, dass sie sehr bürokratisch ist und so jedes Projekt unglaublich teuer wird, weil eben ein Stab aus teuren Beamten mit verdient.

Andererseits spielen auch Wirtschaftskrisen hier stark rein. In fast allen europäischen Ländern - also auch in GB - gibt es eine große Schuldenproblematik, die zusammen mit der übertriebenen Bürokratie noch verschlimmert wird. Nun hat sich GB von der EU verabschiedet, seine Währung wurde um 30 Prozent abgesenkt, was dazu führen wird, dass englische Produkte noch preiswerter werden und die Behörden in England werden weniger täglichen Schreibkram und die Firmen weniger Auflagen der EU zu verrichten haben. Letztlich glaube ich, dass es für GB leicht vorteilhaft sein wird, die EU zu verlassen, aber dass die bei den eigenen Schulden im Land, einem teuren Königshaus und sonstigen teuren Ausgaben, dieser Austritt nach ausreichen wird um schwere Zeiten zu überstehen.

Die EU wird - das vermute ich - sich einen Ausgleich suchen. Ich glaube, dass auch deshalb mit der Ukraine und der Türkei über eine Einigung gerungen wird, ob sie nicht wirtschaftliche Partner mit der EU werden wollen. Die Bürokratie in der EU wird weiter wachsen, die Schulden der Banken, Staaten und der Bevölkerungen werden in den westlichen EU-Ländern weiter steigen und letztlich wird eine heftige Wirtschaftskrise wohl letztlich dazu führen, dass auch andere Länder, die EU verlassen.

Dann gibt es zwei Möglichkeiten: entweder die Pessimisten haben recht und wir werden alle sterben XD oder die Optimisten haben recht und die Welt wird sich weiter drehen. Ich bin schon gespannt, wer da gewinnen wird.

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mach mal halblang. Noch ist GB nicht raus und es wird nicht lange dauern dann machen sie zweite Abstimmung und plötzlich sind sie dafür zu bleiben. Schottland lässt sich das sowieso nicht gefallen und bleibt. Einige Städte haben schon an London Anträge gestellt dass sie von Regierung die Zuschüsse erhalten die sie sonst vom EG Fürderprogramm bekommen würden.
Diese kann aber die Regierung nicht aufbringen.


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Nichts wird geschehen, wenn sich die Nebel der Ideologie verzogen haben werden.
Die Briten haben Europa eine Lektion in Demokratie erteilt.


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Kommentar von Crack
26.06.2016, 13:21

Die Briten haben Europa eine Lektion in Demokratie erteilt.

Wenn das ihre Absicht war hätten sie vorher mal auf`s Preisschild sehen sollen damit sie wissen was ihnen diese Lektion kostet ...

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Noch ist England nicht raus. Das Parlament muß erst zustimmen.

Welche Folgen ein Autritt wirklich hat, weiß eigentlich niemand ganz genau. Man stellt Vermutungen an.


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