biva1 am 06.03.2009 um 12:36 Uhr
welche ausbildung würdet ihr jetzt wählen oder auch euren eigenen kindern oder freunden empfehlen??
die, von der sie selbst überzeugt sind. Wenn jemand von dem, was er macht, überzeugt ist, voll dahinter steht, sich engagiert und Freude daran hat - dann ist das die beste Basis für Erfolg, egal in welchem Beruf.

sich davon nicht beeinflussen lassen und immer noch danach schauen was man eben gerne lernen möchte
Bankangestellter; Gerichtsvollzieher; Versteigerer
biva1 am 6. März 2009 12:38 den banken gehts doch auch nicht gut?!
Ich werd Lehrerin - und wie man grad überall lesen kann, bin ich damit ziemlich auf der sicheren Seite.
Allerdings sollte keiner Lehrer werden weils ein sicherer Job ist, sondern weil man sich als dafür geeignet und "berufen" empfindet, gibt nix schlimmeres als unmotivierte und desinteressierte Lehrer.
MissPicklig am 6. März 2009 12:42 Ja, Lehrer die nur ihre Stunden runterreißen sind für sich und die Schüler eine Qual!
allerdings.
Benjy am 6. März 2009 12:54 Lehrerin? Auch nur mittelprächtiges Abi, was? ;o)
ich würd 2,1 nicht als mittelprächtig bezeichnen. Außerdem hab ich sowohl auf mein Grundschullehramt, als auch auf mein Hauptfach Biologie nen NC gehabt.
Ich gehör nicht zu der "hm, keine Ahnung was ich mit dem miesen Abi machen soll - geh ich halt mal Deutsch - irgendwas auf Gym-Lehramt" - Fraktion.
Jurist
cortijero am 6. März 2009 12:39 Bestimmt nicht. Davon gibt es schon zu viele
das ist alles leider sehr schwierig. ein handwerk denke ich ist niocht so verkehrt, auch wenn es dort auch gerade einbußen gibt. aber wenigstens hat man da noch im ausland große chancen.

Ich würde erstmal immer schauen was ich gerne mache und gut kann.
Das Leben ist mehr als Geld verdienen.
Wer Glücklich leben will, sollte darauf achten, dass der Job - dort verbringt er einen Großteil seines Lebens seinen Fähigkeiten entspricht.
MissPicklig am 6. März 2009 12:48 Die Wirtschaftslage hat sich schnell und unerwartet geändert - niemand kann garantieren wie es nach der Ausbildung aussieht. Wer tut was er kann ,gut darin ist und motiviert - mit Spaß bei der Sache ist, wird seinen Weg machen!

Irgendetwas, was man auch im Ausland nutzen kann- wie intern. Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsmanagment, Reedereiwirtschaft, Touristikmanagment, Softwareentwickler
Also Bestatter, Fahrlehrer, Gerichtsvollzieher, Richter, Anwalt, Auktionator

Eine Ausbildung im Dienstleistungsbereich, ist immer sehr gefragt.
Igitta am 6. März 2009 12:50 Ein kaufmännischer Hintergrund ist auch sehr vorteilhaft.

Ausbildungsschwerpunkte in Gesundheit und Umwelt werden in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen.
Soziale Berufe: Krankenpflegeberufe, Ärzte, Altenpfleger, Sozialarbeiter etc.
Berufe die sich mit der Umwelt befassen:
UmweltanalytikerIn
UmweltmanagerIn
UmwelttechnikerIn
Entsorgungs- und Recyclingfachmann/-frau
KulturtechnikerIn

allgemein würde ich sagen, daß es in diesen zeiten fast unmöglich ist, DEN guten beruf für sich zu finden. selbst mit einer ausbildung in einem an und für sich krisenfesten bereich, kann es gut sein,d aß deine tochter da keine arbeit bekommt und dann genauso arbeitslos ist.
also ich würde aber trotzdem zu der kombination raten: zuallererst das, was deine tochter selbst egrne will udn wofür sie vor allem geeignet ist (also über das teenietypische: "ich will ein star werden" hinwegsehen). das ist gerade im teeniezeitraum besonders schwierig, weil die jungen leutchen da oft noch gar keinen plan haben, was sie wirklich interessiert. das bildet sich ja meistens erst in den 20ern wirklich aus. (bei manchen auch erst noch viel später)
und dann schauen, ob diese berufe auch langfristig gedacht "krisenfest" sind. d.h. ich würde zu KEINER tätigkeit im freiberuflichen oder selbständigen bereich raten (aus eigener betroffenheit heraus. das ist wirklich schwer), sondern im festangestellten. dann aber auch bedenken, daß es heute schon berufe gibt, die früher noch festangestellt waren, heute aber schon felxibilisiert sind. also auch darüber nachdenekn, ob dieser beruf auch weiterhin krisenfest bleibt.
dann, wenn die lehre gut abgeschlossen ist, kann man nur hoffen,d aß die tochter einen arbeitsplatz bekommt. und dann auch behält.
ach so, die bezahlung sollte man nicht außer acht lassen. frisörin wollen ja viele mädchen werden. aber ob es so prickelnd ist, vollzeit zu arbeiten und dann noch hartz iv ergänzend zu bekommen, weil das so extrem schlecht bezahlt ist, das bezweifle ich.