Welche Ausbildung muss man eigentlich haben, wenn man als Schuldner Berater tätig sein will?

Nennen darf sich jeder so. Das ist kein geschützter Begriff. Die HVSV bietet Lehrgänge ohne besondere Zulassungsvoraussetzungen an http://www.hvsv.de/lehrgaenge/zertifikatslehrgaenge_detail.php?id=13&return=...
Dann gibt es noch die öffentlich geförderten Schuldnerberatungsstellen, die gewisse Zulassungsvoraussetzungen definiert haben, um einen gewissen Standard zu etablieren.
Für einen seriösen Schuldnerberater wären m.e. wohl die Schlüsselqualifikationen ein Mix aus Jura, Finanzen/Wirtschaft und Sozialwesen.

Ich habe mir sagen lassen, das sich jeder so nennen darf. Aber ich würde schon auf die qualifikationen meines Beraters achten

Ich schätze mal da muss man irgendwas mit Finanzen studieren!

...unseres Wissens nach keine. Die Bezeichnungen "Berater" "Consultant" (was nichts anderes ist, nur englisch), "Consulting" oder auch "Coach" sind anders, als z.B. "Rechtsanwalt", in keiner Weise geschützt. Hinter dem Berater kann sich mithin alles und jeder verbergen. Am Besten läßt man sich somit die Qualifikationen des jeweiligen nachweisen... Übrigens "Schuldrecht" hat nur insofern etwas mit Schulden zu tun, als dort geregelt ist, wie es rechtlich dazu kommen kann, daß man Leistungen erbringen muß (also Schulden hat).
hmm, soweit ich wqeß ist der aus dem fernsehen (rtl) sozialpädagoge oder diplompädagoge. denke, dass man sich dann in die richtung weiterbilden kann. das man was mit finanzen studieren muss glaube ich nicht, man muss sich halt im schuldrecht auskennen.
die kombination ist vermutlich ideal. in der realität sieht es gegenwärtig so aus, daß die schuldnerberater meist aus dem sozialpädagogischen kommen. und sich den "rest! dann aneigenen. d.h. da ist eine menge eigenleistung gefragt. da sich in dem bereich immer viel ändert, muß man immer auf trab sein, sich die richtigen informationen besorgen, um auf dem laufenden zu bleiben. undd ann gut arbeiten zu können. eine ruhige kugel schiebt der schuldnerberater jedenfalls nicht. er muß eine sehr starke eigenmotivation mitbringen. und die muß auch bleiben. und: ewig kann man den job wohl kaum machen. denn aufgrund des hohen arbeitsaufwandes laugt der ganz schön aus. so daß man sich am besten gleich überlegen sollte, was man danach machen will. oder wie man sich den ausgleich zwischen der vielen arbeit verschaffen will, damit man die kräfte behält.