Bei uns gibt es immer wieder Diskussionen, über jeden einzelnen Teller, der in die Spülmaschine gestellt werden soll (es wundert mich, dass noch niemand den Kinderschutzbund angerufen hat...). Welche Aufgaben übernehmen Eure Kinder in welchem Alter und wie regelt ihr es, dass es auch durchgesetzt wird?

Ich kenne kein Kind , welches nicht diskutiert, wenn es sich an Hausarbeit beteiligen soll, dass ist normal.
Meine Kinder helfen mit,wenn was anfällt. Manchmal mit großem Gemaule , manchmal gerne und freiwillig.
Regelmäßige Pflichten gibt es bei uns nicht, es wäre mir zu anstrengend, meinen Kindern immer hinterherzulaufen, dass sie ihre Aufgaben erledigen sollen .

meine kinder mussten als sie klein waren ihre teller und ihr besteck nach dem essen abräumen. nach dem spielen musste das spielzeug aufgeräumt werden. meine enkel müssen ebenfalls ihr spielzeug selber aufräumen. dies ist eine erziehungssache. wenn die kinder sich das angewöhnt haben geht dies ganz automatisch, ohne große diskussion
Ich habe meinem Sohn im frühen Alter schon beigebracht,daß er im Haushalt helfen muß.Es fing im jungen Alter(5-6)an mit kleinen Einkäufen,aber erst mal Geschäfte,die ganz in der Nähe waren.Zettel mitgegeben und erklärt,den Bon mitzubringen.Dann kam Müll runterbringen hinzu, ein Jahr später mußte er beim Abtrocknen helfen.Jahr für Jahr immer etwas mehr und was er dem Alter entsprechend machen konnte.Früher murrte er zwar öfter rum,aber heut ist er dankbar dafür. Er bügelt seine eigene Wäsche sogar selbst.Je früher Du damit anfängst,um so besser ist es für das Kind.Er macht und kann alle Hausarbeiten.

Unsere Tochter hilft auch regelmäßig.Eskommt aber auch vor das sie mauelt,aber dannerledigt sie ihre Aufgaben schon .

Ich habe keine Kinder aber ich habne kleine schwester sie ist 7 Jahre alt und ich wohne mit meiner Kollegin sie hat mir erzählt das ihre schwester gar nichts machen musss. Meine schwester macht es so es gibt zB:Jeden Mittwoch und Sonntag die Waschmaschine aussräumen ( wenn nötig ) oder Staubsaugern und das zwar jeden Montag das musss meine schwester nicht tun :D aber ähnliche sachen und wenn sie mal ärger gebaut hat gibt es noch mehr zum Glück bin ich kein Kindi mehr.

Hallo divine,
ich kann nur von meinen Enkelkinden was dazu sagen. Der Jüngste, 5 J. alt, kehrt und putzt mit mir die Treppe.Wenn ich dann sagen Oma muß noch sauen, kommt er kurze Zeit später mit dem Staubsauger an und will und macht es auch selber. Auch das Kinderzimmer räumt er von alleine auf , weil da ja auch gesaugt werden muß. Dann erinnert er einen, wie auch der Größere, 8 J.alt, daran das der Wellensittich frisches Wasser braucht. Beim Kochen machen sie auch mit, indem sie Soßen oder anderes umrühren. Wenn der Jüngste nicht so klein noch wäre, er würde freiwillig alles mitmachen. Er ist sehr sensibel. Den Ältesten muß man öfters an Dinge erinnern, bevor er das alles macht. Ach ja, wenn man ihnen erklärt warum man es machen muß, sehen sie es ein und machen es gerne. So auch Betten beziehen.
Ich hoffe ich konnte Dir mit meiner Antwort weiter helfen. Dir noch ein schönes Weihnachtsfest unbekannter Weise. Lg.Rea
wuschelgitti am 26. Dezember 2008 10:15 Das müssen Alliens sein! So was gibt es doch eigentlich nicht!? Nee,nee nur Spass, Gratuliere!

meine Tochter wird im januar vier und sie hilft noch gern im haushalt mit,das heißt,sie trocknet ihre sachen ab,wenns kein Glas ist und sie räumt ihr Zimmer mit auf,sie saugt in ihrem zimmer auch gern und sie hat sich sogar von mir abgeschaut,das waschbecken nach dem waschen kurz trocken zu machen,damit es keine kalkflecken gibt.aber wie gesagt,wie lang das noch andauert,weiß ich nicht.

Beispiel: Hatte bei meinen Kindern übernachtet,mein 13jähriger Enkelsohn hatte mich gebeten,am 25.nicht so früh abzufahren. Er möchte gerne mit seinem Opa morgens frühstücken & er deckt den Tisch! Fazit: Meine erwachsene Enkeltochter musste Frühstück machen, weil, Joshi konnte nicht. Hatte auf eimal Halsschmerzen & konnte vor Schwäche nur an seinem neuen "Schlepptop" spielen!

Regelmäßig keine! Aber wenn etwas anfällt hilft immer mal eines der Kinder.
meine grosse ist 9 und die kleine 2 1/2. beide "helfen" gerne und freiwillig mit. bei uns ist es eher ein miteinander und gemaule gibt es keines. es ist auch nicht, dass es direktes helfen ist, vielmehr eine selbstverständlichkeit, dass gemeinsam schneller und mehr gemacht wird. und am ende bleibt mehr zeit für gemeinsamkeiten. was eben selbstverständlich ist, dass der tisch abgeräumt wird, sogar die kleine spült ihr plastikgeschirr und wenn ich sie nicht bremse, den rest auch noch, dass sie ihre schmutzwäsche in den korb bringen, dass sie nach dem spielen wegräumen und nach dem zähneputzen das waschbecken sauber machen, nach dem baden die nassen handtücher aufhängen und den boden aufwischen, falls wasser "übergelaufen" ist. schuhe und kleidung ordentlich an den platz bringen, wenn etwas verschüttet wurde dies aufwischen... sind alles kleinigkeiten, die eben selbstverständlich sind, dass sie es tun, da gibt´s keine beschwerden und die kleine schaut sich auch viel von der grossen ab, auch ein vorteil. auch werde ich oft gefragt, was sie denn helfen dürfen, beim kochen bekommt dann jeder seine aufgabe und am ende schmeckt es auch noch besser, weil sie daran beteiligt waren.

also ich bin jetzt ein wenig verunsichert. Verlange ich zu viel von meinem Sohn (9)?
Er hat schon ganz früh mitgeholfen, wir haben alles als Spiel angesehen. Ob es nun Waschmaschine un Trockner leeren oder füllen war, Staub saugen oder Tisch decken.
Mittlerweile hat er seine festen Pflichten: Er muss das Wohnzimmer und den Flur saugen und die leeren Flaschen wegräumen. Ab und zu auch mal eine Kleinigkeit einkaufen, wenns schnell gehen muss.
Darüber hinaus kann er aber schon allein die WaMaschine bedienen (er weiß sogar für was welches Programm ist) räumt die Spülmaschine ein und aus und kann auch sonst einiges im HH. Das war mir bisher immer wichtig, weil er ja irgendwann auch mal allein wohnt.
Ist das denn zuviel verlangt, das er ds schon von klein auf lernt?
Hallo. Ich habe einen "Stundenplan" mit meinen Kindern (es sind 5 insgesamt) gebastelt. Dazu brnötigt man nur wenig Material (Tonkarton, Klettband, Bilder, Stift, Rest von Bastelkarton). Für die Kleineren, die noch nicht lesen können, sind die Bilder hilfreich. Und für die größeren Kinder, die schon lesen können, habe ich die "Aufgabe" darunter geschrieben. Am Anfang bin ich so vorgegangen: Für jedes Kind, das alleine seine Aufgabe gemacht hat, gab es z.B. 3 Sterne. Mit 1mal erinnern, gab es dann 2 Sterne. Und wer am Wochenende Die "meisten" Sterne hatte, bekam von mir etwas Süßes extra (natürlich haben dann alle etwas bekommen). Jetzt ist es schon ein 3/4 Jahr her und es funktioniert mittlerweile auch ohne Süßigkeiten. Für weitere Info: aline.jacob@gmx.de

Alles was man mit 3,5 Jahren schon machen kann, besonders beim kochen