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Welche Aufgaben hat man als Patentante?

gefragt von Mandarina am 29.01.2008 um 19:34 Uhr

Meine Freundin bekommt bald ihr Baby und hat mich gefragt,ob ich die Patentante für ihr Kind werden möchte.Finde,dass es eine schöne Sache ist,doch manchmal hören wir mal länger nicht voneinander,weil jeder seine Sachen zu erledigen hat und es auch der Job nicht so oft zu lässt.Finde da gehört mehr dazu ,als nur Einschulung und solche Anlässe.Sollte man dann nicht jemanden nehmen,der auch das Baby regelmäßig sieht und Bezug dazu hat,kann man da auch seine Schwester als Patentante nehmen?


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Reply


sheela2011
beantwortet von sheela2011 am 29. Januar 2008 19:38
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Aufgaben des Taufpaten

Die Taufpaten haben die Aufgabe, die menschliche und religiöse Entwicklung des Täuflings zu begleiten und die Eltern zu unterstützen. Dabei bürgt der Pate für den Glauben des Täuflings (ursprgl. des erw. Katechumenen). In früheren Zeiten hatten die Taufpaten im Falle des frühen Todes der Eltern eine Fürsorgepflicht für das Kind. Dies wird auch heute noch manchmal gewünscht, aber das Patenamt an sich berechtigt nicht zur Übernahme der Vormundschaft; ggf. muss hier durch ein Testament vorgesorgt werden.

Heute sind diese Aufgaben teilweise in den Hintergrund getreten. Oft beschränkt sich die Taufpatenschaft auf das Beschenken bei festlichen Anlässen.Viele Paten bemühen sich jedoch eine persönliche Beziehung zu ihrem Patenkind aufzubauen und ihm ein Gesprächspartner zu werden.

Hier kannst Du dich noch besser informieren;

http://de.wikipedia.org/wiki/Pate

Kommentar von edgarine am 29. Januar 2008 19:39

Ganz toll beantwortet! Alles richtig.


xyungeloest
beantwortet von xyungeloest am 29. Januar 2008 19:40
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bei gf mehrfach und immer wieder ein beliebtes thema z.bsp. hier und in der suche noch viel mehr.

http://www.gutefrage.net/frage/wofuer-ist-heutzutage-noch-ein-patenonkel-da


collo
beantwortet von collo am 29. Januar 2008 19:41
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je ein Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk reichen vollkommen.

Der ursprünglische Sinn einer Patenschaft ist verloren gegangen, da sich der Staat als Generalpate eingesetzt hat.


anonym
beantwortet von katharina84 am 29. Januar 2008 19:42
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Also ich bin Patentante bei meiner Nichte, das ist auch ganz oft üblich (zumindest in meinem Bekanntenkreis). Vielleicht ist das in deiner Situation gar nicht so schlecht, dann ist das Patenkind quasi eine Verbindung zwischen dir und deiner Freundin und ihr seht euch dann öfters und bleibt regelmäßig in Kontakt.


valvetvipe
beantwortet von valvetvipe am 29. Januar 2008 19:42
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von der religiösen seite gesehen sind die paten mit verantwortilch für die christliche erziehung des kindes. im falle des todes der eltern würden die paten gefragt ob sie das sorgerecht übernehmen möchten. ich würde also paten auswählen, die sich so einer verantwortung gewachsen fühlen.





nordi
beantwortet von nordi am 29. Januar 2008 19:46
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Eine Patentante sollte im christlichen Sinne der Eltern das Kind ebenso wie die Eltern mitprägen, dies ist die Erklärung eines Pfarrers. In der heutigen Zeit, hört man eher, daß es was mit Geschenken zu tun hat. Ich finde es schön, das es das noch immer gibt. Für meine Patentante war ich immer etwas Besonderes.L.G.nordi


luckytess
beantwortet von luckytess am 29. Januar 2008 20:49
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Vor allen Dingen musst du prüfen, ob du der Freundin so nahe stehst, dass du die Patenschaft annehmen möchtest. Dazu ist ja hier viel geantwortet worden. Wenn du das nicht möchtest, weil du dich damit überfordert fühlst (nicht finanziell), kannst du das der Freundin ohne schlechtes Gewissen zu haben, sagen. Patenschaft ist eine große Verantwortung, und die Annahme solltest du gut überlegen. Wenn du mental nicht in der Lage bist, dich für eine lange Zeit auch gegenüber dem Kind in eine Abhängigkeit zu begeben, nimm diese Verantwortung nicht an.


ickner
beantwortet von ickner am 31. Januar 2008 15:49
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Also jeder muss selber entscheiden welche Aufgaben man übernehmen möchte. Meine Patentante hat auch weit weg gewohnt und ich habe sie nur 1-2 mal im Jahr gesehen. Dafür aber immer viel mit mir unternommen. Sie ist immernoch meine Lieblingstante:-) Zu deiner anderen Frage: ja, man kann jeden, der in der Kirche ist, zur/m Taufpatin/e machen.




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