Frage von ReneDeVito 18.06.2011

Welche Aufgaben erfüllen die Dienstgrade? (Bundeswehr)

  • Hilfreichste Antwort von MojitoTom 18.06.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn Du den Oberstabsfeldwebel (OStFw) mit dem Wehrbeauftragten in Verbindung bringst, hinterfrage ich mal ganz kritisch, ob Du im entsprechenden Unterricht nicht aufgepasst hast.

    Ich kann Dir nicht sagen, seit wann es diesen Dienstgrad gibt (müsste ich auch nachlesen), aber der Oberstabsfeldwebel ist der Spitzendienstgrad innerhalb der Unteroffizierlaufbahn.

    Oberstabsfeldwebel wird der Unteroffizier, der in seinen Vorwendungen entsprechende Leistungen zeigte und dies in Beurteilungen honoriert bekam.

    Es ist hierbei völlig unerheblich, um welche Verwendungen es sich hierbei handelt. Die Bw legt fest. welche Positiionen zum OStFw geeignet sind.

  • Antwort von Fragg3r 18.06.2011

    Oberstabsfeldwebel (Abk.: OStFw; in Listen OSF) bezeichnet in Deutschland einen Soldaten im höchsten Feldwebeldienstgrad bei der Bundeswehr.

    In der Deutschen Marine heißt dieser Dienstgrad Oberstabsbootsmann.

    OStFw versehen in der Regel ihren Dienst in höheren Stäben und Ämtern. In der Truppe werden sie in herausgehobenen Dienststellungen eingesetzt: In der Kampftruppe dienen sie als Kompaniefeldwebel der Stabs- und Versorgungskompanie, als S3-Feldwebel oder als Truppenversorgungsbearbeiter Streitkräfte. In der Kampf- und Führungsunterstützungstruppe kommen sie auch als Zugführer zum Einsatz.

    Soldaten in diesem Dienstgrad können innerhalb der durch die Vorgesetztenverordnung (VorgV) gesetzten Grenzen Mannschaften und Unteroffizieren ohne Portepee Befehle erteilen. Die entsprechende Bundesbesoldungsstufe ist A 09 mA (mit Amtszulage).

    Die Beförderung in den Dienstgrad OStFw ist gemäß § 18 Abs. 2 Soldatenlaufbahnverordnung frühestens nach einer „Stehzeit“ von 16 Jahren seit Ernennung zum Feldwebel möglich. Außerdem muss die Beförderung zum Hauptfeldwebel mindestens sechs Jahre zurückliegen. Das Bundesverteidigungsministerium fordert jedoch in der Zentralen Dienstvorschrift 20/7 eine Mindestdienstzeit von 19 Jahren (bzw. 17 Jahre für fliegendes Personal, Angehörige des Kommandos Spezialkräfte sowie bei Kampfschwimmern). [1]

    Der Dienstgrad OStFw wurde 1955 mit Gründung der Bundeswehr neu eingeführt, stand aber (ebenso wie Oberstabsbootsmann) zwischen 1969 und 1983 auf dem Aussterbeetat (näheres siehe unter Stabsfeldwebel).

    Der Bundeswehrdienstgrad ist nicht zu verwechseln mit dem Stabsoberfeldwebel, der in der Kriegsmarine der deutschen Wehrmacht von 1939 bis 1945 der höchste Feldwebeldienstgrad war.

    Thx Wikipedia^^

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