Frage von ReneDeVito,

Welche Aufgaben erfüllen die Dienstgrade? (Bundeswehr)

Welche Aufgaben sind für die Unteroffiziere der Bundeswehr / Reichswehr in den Dienstgraden:

  • Stabsfeldwebel
  • Oberstabsfeldwebel

im Heer vorgesehen?

In meiner Dienstzeit bei einem pzGren Btl bin ich zb niemals einem Oberstabsfeldwebel begegnet, wir hatten einen Stabsfeldwebel als Speß. Daher interessiert mich welche weiteren Funktionen im Heer für deise Unteroffizeire vorgesehen sind.

Hilfreichste Antwort von MojitoTom,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wenn Du den Oberstabsfeldwebel (OStFw) mit dem Wehrbeauftragten in Verbindung bringst, hinterfrage ich mal ganz kritisch, ob Du im entsprechenden Unterricht nicht aufgepasst hast.

Ich kann Dir nicht sagen, seit wann es diesen Dienstgrad gibt (müsste ich auch nachlesen), aber der Oberstabsfeldwebel ist der Spitzendienstgrad innerhalb der Unteroffizierlaufbahn.

Oberstabsfeldwebel wird der Unteroffizier, der in seinen Vorwendungen entsprechende Leistungen zeigte und dies in Beurteilungen honoriert bekam.

Es ist hierbei völlig unerheblich, um welche Verwendungen es sich hierbei handelt. Die Bw legt fest. welche Positiionen zum OStFw geeignet sind.

Kommentar von ReneDeVito,

Ich habe hier mit keinem Wort den Dienstgrad OStFw mit einem Wehrbeauftragten in Verbindung gebarcht. Ich hab die Frage der Verwundungsmöglichkeiten auf zwei Dienstgrade bezogen/erfragt:

STABSFELDWEBEL und OBERSTABSFELDWEBEL.

Im Unterricht der PzGrens kahm sowas 1.) nicht vor und 2.) ist es eine Interessensfrage über ein Thema das sich schwer recherchieren lässt und nicht dazu gedacht den Fragesteller als doffe Nuß dastehen zu lassen der die falschen Fragen stellt. ;-) Dazu könnte ich auch jedes andere Forum benutzen wenn ich was erfahren möchte über das sich andere Lustig machen möchten.

Kommentar von MojitoTom,

Nun, dann habe ich wohl Deinen Kommentar zu der anderen Antwort verkehrt gedeutet?

Ich hatte da an Antworten gedacht wie z.b. er wird als Wehrbeauftragter eingesetzt etc.

Ich hoffe, Dir hilft meine Antwort ansonsten dennoch weiter.

Kommentar von ReneDeVito,

Wenn man die Frage auf beide Dienstgrade anwendet ist das doch zutreffend, zb mein damaliger KptrppFhr den hab ich via Stayfriends wiedergefunden und der Mann is als StFw und Wehrbeauftragter in Pension gegangen ich meine 2008 rum wars.

Und was den Unterricht angeht ich war im letzten BW Unttericht 1994 da lief noch einiges anders als heute. Und zu der Zeit wars bei uns Mannschaften noch son kleines Geheimnis was genau ein OStFw so tut - wir wussten ja dass nur eine Handvoll Uffz soweit kommen und man ne Menge + Pkt und solide Urteile braucht und auch Glück.. aber sonst? Was weiß man sonst davon wenn man Manschaft ist?

Kommentar von MojitoTom,

Herzlichen Dank für die Auszeichnung! :-)

Antwort von Fragg3r,

Oberstabsfeldwebel (Abk.: OStFw; in Listen OSF) bezeichnet in Deutschland einen Soldaten im höchsten Feldwebeldienstgrad bei der Bundeswehr.

In der Deutschen Marine heißt dieser Dienstgrad Oberstabsbootsmann.

OStFw versehen in der Regel ihren Dienst in höheren Stäben und Ämtern. In der Truppe werden sie in herausgehobenen Dienststellungen eingesetzt: In der Kampftruppe dienen sie als Kompaniefeldwebel der Stabs- und Versorgungskompanie, als S3-Feldwebel oder als Truppenversorgungsbearbeiter Streitkräfte. In der Kampf- und Führungsunterstützungstruppe kommen sie auch als Zugführer zum Einsatz.

Soldaten in diesem Dienstgrad können innerhalb der durch die Vorgesetztenverordnung (VorgV) gesetzten Grenzen Mannschaften und Unteroffizieren ohne Portepee Befehle erteilen. Die entsprechende Bundesbesoldungsstufe ist A 09 mA (mit Amtszulage).

Die Beförderung in den Dienstgrad OStFw ist gemäß § 18 Abs. 2 Soldatenlaufbahnverordnung frühestens nach einer „Stehzeit“ von 16 Jahren seit Ernennung zum Feldwebel möglich. Außerdem muss die Beförderung zum Hauptfeldwebel mindestens sechs Jahre zurückliegen. Das Bundesverteidigungsministerium fordert jedoch in der Zentralen Dienstvorschrift 20/7 eine Mindestdienstzeit von 19 Jahren (bzw. 17 Jahre für fliegendes Personal, Angehörige des Kommandos Spezialkräfte sowie bei Kampfschwimmern). [1]

Der Dienstgrad OStFw wurde 1955 mit Gründung der Bundeswehr neu eingeführt, stand aber (ebenso wie Oberstabsbootsmann) zwischen 1969 und 1983 auf dem Aussterbeetat (näheres siehe unter Stabsfeldwebel).

Der Bundeswehrdienstgrad ist nicht zu verwechseln mit dem Stabsoberfeldwebel, der in der Kriegsmarine der deutschen Wehrmacht von 1939 bis 1945 der höchste Feldwebeldienstgrad war.

Thx Wikipedia^^

Kommentar von ReneDeVito,

HeHe ja das is die oberflächliche Antwort die man weitgehend finden kann.

Ich hatte da an Antworten gedacht wie z.b. er wird als Wehrbeauftragter eingesetzt etc. - wenn man den Text, der ja ein Auszug aus der Wehrordnung bzw allgeminen Informationen zur Bundeswehr darstellt, genauer 'hinterfragt' sind da eine Menge Verwendungsmöglichkeiten anzunehmen. Und diese interessieren mich mal ..

Aber thx das war schon eine sinnvollere Antwort. :-)

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