Sofern Immobilien als Altersvorsorge geeignet sind, welche Art von Immobilien ist denn am besten geeignet?
Altersvorsorge und Immobilie = keine gute Idee! Eine Immobilie als Altersvorsorge zu benutzen würde ich nicht empfehlen. Eine Immobilie muss gewartet, gepflegt und erneuert werden. Zudem ist diese sehr abhängig davon, welche Infrastrukur drum herum ist und wie sich diese im Laufe der Zeit verändert. Sprich sehr viele Variablen, die schnell das Vermögen schwinden lassen.
Folgendes Vorgehen kann ich empfehlen, um für sich die beste Form der Altersvorsorge zu finden:
1. Vorsorge Analyse anfordern: Im ersten Schritt sollte man meiner Meinung nach eine unabhängige und anbieterneutrale Vorsorge-Analyse anfordern. Hierfür gibt es spezielle Anbieter. Das funktioniert so, dass man seine Daten in einen Vergleichsrechner eingibt und die Analyse anfordert. Auf Basis der Daten werden die besten Formen der Altersvorsorge ermittelt und über computergestützte Systeme mehr als 80 Anbieter miteinander verglichen. Man erhält daraufhin einen unabhängigen und anbieterneutralen Vergleich der einen transparenten Überblick über die besten Formen der Altersvorsorge liefert. Dieser Service ist 100% kostenlos für den Verbraucher. Eine gute Adresse findet Ihr hier: http://www.finanzter.de/link/vorsorge
2. Entscheidung für ein Produkt: Diesen Vergleich sollte man genau prüfen und sich sein eigenes Urteil über die Altersvorsoge-Möglichkeiten und Tarife bilden. Entweder man nutzt den Vergleich als Argumtentationsgrundlage im Beratungsgespräch mit seinem Berater (man sollte doch wissen, welche Gesellschaften/ Tarife es gibt, ansosten hauen die einen übers Ohr) oder man macht den Abschluss über den Vergleichsanbieter. Ist meißt die bessere Lösung, da die anbieterneutral agieren (soweit man das überhaupt sein kann).
Wünsche Dir viel Erfolg. Hoffe ich konnte weiterhelfen.

für mich das Eigenheim..,also mein Eigentum !!
bulli66 am 20. Dezember 2008 11:42 dito. das einzig wahre
Wenn Du auf Rendite spekulierst, ist die Immobilie bei weitem nicht so sicher, wie es Banken und Bausparkassen gerne weismachen. In Ballungsgebieten (München, Frankfurt, Hamburg etc.) mag die Wertsteigerung hoch genug sein, dafür sind die Einstiegspreise aber auch entsprechend hoch.
Mit der eigengenutzten Immobilie sieht es schon anders aus. Wenn man in der Lage ist, die Immobilie während der "aktiven" Einkommensjahre abzubezahlen und dann im Alter mietfrei zu wohnen, kann das schon interessant sein. Allerdings sollte man realistisch rechnen und Rücklagen für die Instandhaltung und Modernisierung einkalkulieren, was viele gerne "vergessen".

Dies ist eine Frage der Örtlichkeit. Z.B. im Zentrum von München, wo ich wohne, steigt der Wert der Immobilie ständig.
firstguardian am 22. Dezember 2008 09:12 Hauptkriterium für die Investition sollte tatsaächlich die Lage sein!

Der Immobilienmarkt stagniert gerade. In Zukunft wird es wohl mehr Häuser als Leute geben, von daher: such dir was anderes
Niklaus am 20. Dezember 2008 14:02 Sorry aber das ist Quatsch, wenn man eine eigengenutzte Immobilie hat.
tommi36 am 20. Dezember 2008 18:34 nö, was hast Du davon, wenn Du jetzt in eine Immobilie investierst, ob Eigen oder Fremdgenutzt und Du bekommst die gleiche in 10 Jahren für die Hälfte oder Weniger?
firstguardian am 22. Dezember 2008 09:12 Woraus resultiert denn diese "kluge" Erkenntnis? Wie ist die zu begründen? Nach meinem Dafürhalten ist sie ebenso falsch wie Lebensfern!

Eine eigengenutze Immobilie in guter Lage. Alles andere ist nur suboptimal.

Eine Ölbohrinsel
wernilein am 20. Dezember 2008 11:43 wo..auf dem Land,dem Dorfteich,oder ??
djfreiflug am 20. Dezember 2008 12:02 Warum nich, is bestimmt günstig gg

Einfache kleine und sichere Anlagen sind Studentenappartements in Uninähe. Nachteilig ist die relativ hohe Fluktuation. Verfügt die Wohnanlage neben einem guten WEG Verwalter über einen ebenso tüchtigen Mietverwalter, bleibt diese Anlageform recht komfortabel. Viele Einzelmietverhältnisse relativieren zudem das Mietausfallwagnis insgesamt. Aufgrund der Menge der Appartements verwalte ich z.Z. noch selber und werde mich erst zum Eintritt in den Ruhestand in einigen Jahren nach einem geeigneten Verwalter umsehen. Bis dahin spare ich mir die Kosten der Fremdverwaltung und nehme diesen Ertrag bis zum Wechsel noch mit.

Ich gehe davon aus, das Du schon eine Immobilie zur Eigennutzung besitzt. Dann wäre es ein guter Baustein zur weiteren Altersvorsorge, eine Eigentumswohnung zu erwerben. Die Lage der Wohnung sollte ausschlaggebend sein. (Öff. Verkehrsmittel, Schulen, Nahversorgung, Ärzte, Frisuer... etc.)Die Wohnung sollte mindest zwei Zimmer haben, einen Balkon, Keller sowie einen KFZ-Stellplatz. Liegt die Wohnung höher als im 3. OG, einen Aufzug. Gut wäre, wenn die Wohnung barriere frei zu erreichen wäre. Frage Bewohner der Anlage, wie die Stimmung im Haus ist, ob es Probleme gibt.Gehe durch das Haus und prüfe, ob es sauber ist und das Treppenhaus und Flure frei von Schuhen, Schränken, Kleinmöbel etc. ist. Oft sagen der Zustand der Schilder der Klingelanlage und der Briefkästen Einiges aus. Auch sollte die Fassade nicht mit Sat-Spiegel zugepflastert sein.Den Verwalter sollte man über die Höhe der Rücklagen befragen, ob größere Instandhaltungen anstehen und ob diese ggfls. durch die Rücklagen gedeckt sind. Lass die den Energieausweis zeigen. So kannst Du ziemlich sicher gehen, dass außer dem lfd. Hausgeld keine größere Kosten auf Dich zukommen.Auch die Protokolle der letzen Versammlungen sind interessant.
Du kannst auch eine vermiete Wohnung kaufen; gut ist, wenn die Mieter schon einige Zeit in der Wohnung wohnen. Die Miete ist dann zwar vielleicht nicht ganz so hoch wie bei einer Neuvermietung, Du sparst Dir aber aufwändige Mietersuche, deren Bonität Du prüfen musst. Aufgrund er Vermietung kannst Du noch am Kaufpreis handeln, der Verkäufer muss ja nicht wissen, dass Du oder ein andere Mitglied der Familie nicht einziehen will.
Über den Kaufpreis lässt sich nichts sagen, das ist je nach Region sehr unterschiedlich. Den Markt kannst Du selber Prüfen (Zeitung, Immoscout)
Sicherheit: Haben die Immobilien über 80 % Wert verloren oder Geldwerte? Was wäre wohl jetzt mit einem "hochverzinsten" Fonds, den Du zur Altersvorsorge angespart hast?
Ich halte Immobilien für eine langfristig sichere rentable Geldanlage und somit auch gut als Altervorsorge geeignet. Habe bis jetzt jede Immobilie wieder zu mindestens dem Preis verkauft, zu dem ich sie erworben habe und jahrelange gute Mieten eingenommen.
Viel Erfolg, schöne Weihnachten

Gar keine! Altersvorsorge + Immobilie haben nix miteinander zu tun. Immobilie kostet immer - auch bei Eigennutz. Wird alt und muß gewartet, gepflegt erneuert werden. Zudem kann sich die Struktur drumherum natürlich ändern. Wer weiß denn heute schon, wo oder wie ich im Alter Leben möchte? Auf dem Land, in der Stadt, im Ausland. Immobilie hat nur was mit EGO zu tun - ga nix mit Altersvorsorge. Gr. Pflugmacher www.pflugmacher.de
firstguardian am 22. Dezember 2008 09:15 Danke für den Hinweis! Bestätigt er doch mein vielschichtiges Ego!
Ich würde Dir z.B. zu einer denkmalgeschützen Immobilien raten. Als Notwendigkeit einer privaten Altersvorsorge sind sie gut geeignet, gleichzeitig sprechen die steigenden Mieten dafür. Bei denkmalgeschützten Immobilien hast du den Vorteil, die Einkommenssteuerlast zu reduzieren. Gleichzeitig hast Du Schutz vor der Inflation und kannst sogar in guten Wohnlagen mit einer deutlichen Wertsteigerung rechnen.