Auch wenn man glücklich liiert ist, schrecken die meisten Männer beim Thema Heiraten zurück, besonders wenn sie schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht haben. Welche Gründe könnte sie umstimmen (außer steuerliche Vorteile)?
Wenn Du einen Mann überzeugen musst - dann ist es der falsche !!!
Hallo margit,
du schließt ja in deiner Frage schon den finanziellen Aspekt aus. Also soll möchtest du auf jeden Fall eine richtige Ehe und nicht nur eine Versorgungsinstanz. Diesbezüglich verstehe ich einige Antworten nicht so ganz.
Sieh das Zögern deines Partners als positiv an: Wenn er wirklich verantwortungsbewusst handelt, überlegt und prüft er sehr gründlich. …. und das ist gut und wichtig.
Ansonsten spricht sogar mehr für eine Beziehung ohne Trauschein. Auch wir Frauen sind nämlich seltsame Wesen. ;) Der Wunsch nach einem Kind kann irgendwann so stark bei einer Frau werden, dass bei unterschiedlicher Interessenlage eine Trennung nicht ausgeschlossen ist. Das ist natürlich unkomplizierter ohne Scheidung.
Freue dich also zunächst an eurer starken Partnerschaft, und wenn dann aus Altersgründen eine Entscheidung für oder gegen eine Familie ansteht, ist es immer noch an der Zeit, das Thema wieder anzusprechen.
Viel Glück für dich,
Uta
(goodmood)

Gebrochenes Bein, Erbschaft in Aussicht oder wenigstens reiche Schwiegereltern!
"Warum eine ganze Kuh kaufen, wenn man nur ein Glas Milch trinken möchte?"
Alles nur Spaß ;-))
Wir Männer sind eigen(artig)e Geschöpfe.
holzloewe am 13. März 2007 18:51 Ich scheue mich auch seit meiner Scheidung meiner jetzigen Herzdame einen Heiratsantrag zu machen. Sie hat auch Veständnis für mich und akzeptiert das.

Gegenfrage: Warum heiraten? Was ist anders am zusammenleben und zusammensein wenn man verheiratet ist, rein aufs persönliche bezogen?
Ganz abgesehen von dem für Männer miserablen Scheidungsrecht halte ich heiraten für antiquiert.
Viele sehen in der Ehe immer noch den Eigentums- oder Sicherheitsanspruch, nach dem Motto, jetzt sind wir endlich verheiratet, da "gehört" er mir oder sie ihm. Man sieht doch an der Scheidungsquote, dass dies ein Trugschluß ist.
Wenn ich einen Menschen liebe und man sich einvernehmlich füreinander entscheidet braucht man keine Ehe, um das "sicher" zu machen.
hallo, margit,manche frauen wollen nur das erbstück des mannes haben, wenn sie zuerst heiraten und dann scheiden, dann muss der mann die frau sehr lange sorgen und geld geben. manche sind noch nicht bereit. man darf es nicht zwingen. manche finden es besser nicht verheiratet zu sein, aber ein paar sind. weil es so besser ist. wenn die frau nichts mit dem mann zu tun haben will, dann kann sie sofort gehen und nicht das ganze krimskrams(scheidungsformular) und so. für den mann ist es gut, das er die frau dann nicht jeden monat versorgen muss(geld geben und so weiter)

Hallo margit , man kann nichts erzwingen . So etwas müssen Beide wollen , ansonsten geht es in die Hose . Garantie gibt es nur auf Elektrogeräte . Nur wenn Beide wirklich überzeugt sind zusammen ALT werden zu wollen wird ein Schuh draus und macht Sinn .Vergiss nicht , bei schlechter Erfahrung hat es die /der neue Partner doppelt schwer . Viel Glück und Gruß odemtann

Versuch mal herauszufinden, was ihn wirklich hindert, welche Erfahrungen genau es in der ersten Ehe waren, die ihn zurückzucken lassen, weil er die Wiederholung fürchtet.
Wenn es sachlich nachvollziehbare Gründe gibt, lassen die sich vielleicht über einen Ehevertrag ausräumen?

Schon das Wort : EHE ....
erzeugte bei mir die Assoziation : "Erare Humanum Est" ...
Aber ich hatte beim 2ten mal "Glück" ! ;-)
Wenn es um ein ehrliches sachliches Argument geht dann würde hier nur der Ehevertrag helfen, der Mann ist so abgesichert vor endlosen Zahlungen und dem sogenannten Versorgungsausgleich. Ohne Ehevertrag bedeutet eine Scheidung meist für den Mann eine finanzielle Belastung und Risiko. Dieses Risiko tritt jedoch im übrigen auch für die Frau ein, wenn sie der Hauptverdiener ist.