Ich stelle mit großem Interesse fest, daß sich viele Leute in meiner Umgebung für ein drittes und viertes Kind entscheiden. Ich selber bin Mutter von Zwillingen und habe sehr oft das Gefühl, den beiden, die ich habe, schon nicht richtig gerecht zu werden (sie sind extrem unterschiedlich). Ich würde mir nicht zutrauen, noch mehr Kinder zu bekommen, obwohl ich eigentlich gerne noch mehr hätte. Sind andere Mütter einfach besser und entspannter als ich? Was bewegt Familien, viele Kinder zu bekommen? Es geht mir bei dieser Frage nicht um den finanziellen Aspekt, sondern um Zeit, Liebe und Organisation.

Und was ist das Ansinnen des Mannes? Will er überhaupt ein Kind?
Nein, hier geht es um den Willen der Frau...
Wenn sich jemand dazu berufen fühlt und wirklich mehrere Kinder haben will (und sich dies auch leisten kann), dann ist es ja gut so und dann soll derjenige dies auch tun. Aber es ist keine Frage von "Bessere Mutter" oder nicht, ob man 1, 2,4 oder mehr Kinder hat. Eine gute Mutter zeichnet sich nicht durch die Anzahl der Kinder aus - und nebenbei bemerkt, ich kenne viele Fälle, wo ich wirklich über die Qualifizierung zweifeln muss, denn da wird ein Kind nach dem anderen geboren und weder der Intellekt der Mutter noch die sozialen Umstände "rechtfertigen" hier, sich in diesem Maße zu vermehren. Also hab´hier bloß keine falschen Zweifel!

Ich denke das du auch einen ganz anderen Stand hast, da du Zwillinge hast! Das du das Gefühl hast den beiden nicht richtig gerecht zu werden verstehe ich! Immerhin ist es überhaupt nicht einfach gleich zwei auf einmal zu erziehen! Lass die zwei doch erstmal ein wenig älter werden und lass es dir dann nochmal durch den Kopf gehen( natürlich mit Absprache des Mannes!)...
Hallo Dinorli! Ich meine, das Empfinden, wie viele Kinder für einen angemessen sind, ist individuell verschieden und jeder legt andere Maßstäbe an und hat andere Ansprüche an sich. Wenn Du Dich mit den Zwillingen ausgelastet fühlst, dann lass es doch dabei und richte Dich hier nicht nach anderen. Das Wichtigste ist, dass Du selbst das Gefühl hast, der Aufgabe gewachsen zu sein und die Erwartungen (vor allem Deine eigenen) erfüllen zu können.

Ich habe selber 3 Geschwister und bewundere meine Eltern, ganz besonders meine Mutter dafür sehr.
Mir reichen meine zwei Kinder voll und ganz aus, mehr möchte ich gar nicht haben. Sie sind nur 21 Monate auseinander, die Kleine ist grade mal ein halbes Jahr alt. Abends bin ich fix und fertig und froh, wenn beide im Bett liegen und schlafen.
Unser Leben ist auf zwei Kinder ausgerichtet. Das fängt bei der Größe vom Haus und vom Auto an. Außerdem habe ich nur zwei Hände, und es reicht schon, wenn die Kleine im Kinderwagen weint und die Große durch die Gegend rennt.
Obwohl ich mit Leib und Seele Mutter bin, möchte ich kein weiteres Kind.
zuerst muss ich sagen, dass ich mehrlingsmütter sehr bewundere, da ich weiß, wie es ist ein baby zu haben und ich es mir unheimlich schwer vorstelle, zweien (oder mehr) gerecht zu werden. ich habe zwei töchter (5 jahre und 9 monate) und ich hatte einfach auch angst, wie meine große darauf reagiert, plötzlich nicht mehr der mittelpunkt zu sein. sicher war der anfang schwer und auch zwischenzeitlich kommt es immer mal zu eifersüchteleien, doch im großen und ganzen ist es eine wundervolle beziehung, die da wächst. manchmal könnt ich vor freude heulen, wenn ich die zwei sehen, vor allem auch meine große, wenn sie mit der kleinen spielt.
ich denke es ist für uns erwachsene und für kinder eine wundervolle erfahrung, geschwister(kinder) zu haben. sicher kennt man auch streitereien, doch ich finde es überaus wichtig auch im familienverband das teilen und das gemeinsame leben zu lernen und nicht erst in der schule und dies ist vor allem auch bei verschiedenen altersstufen wichtig.
ich überlege auch, mir noch ein weiteres kind anzuschaffen, sicher nicht gleich und sofort, aber in ein - zwei jahren....
dazu ist zu sagen, dass wir eine patchworkfamilie sind, mein freund hat bereits zwei töchter (12,13), von der die größere mit bei uns wohnt und ich meine tochter (5) mitgebracht habe und wir nun unsere gemeinsame tochter (9 Monate) haben.
letztendlich liegt die entscheidung in deiner hand... du wirst immer zeit für jedes kind haben. das funktioniert - dazu gehört nur das richtige management...
Ich danke dir sehr für deine nette Antwort. Genau so eine Art von Feetback habe ich mir erhofft. Es ging mir in der Frage ja nicht darum, ob ich persönlich nun noch mehr Kinder bekommen soll (und was mein Mann davon hält...), sondern, wie andere das sehen, und was sie bewegt, viele Kinder zu haben.
ich habe 3 kinder und ich denke ich habe weniger arbeit mit den kindern gehabt weil sie eben immer spielkameraden hatten.wenn ich meine freundin so anschaue mit 1 kind....mann mann was muß sie nicht alles tun damit dem knirps nicht langweilig ist....als mutter wächst du ganz einfach in die situation hinein mit jedem weiteren kind daß du bekommst.manche haben ein händchen dafür und andere wiederum nicht,es gibt ja auch viel großfamilien wo die mutter nur die kinder bekommt und die geschwister dann darauf aufpassen müssen.
ich getrau es mir schon fast nicht mehr zu schreiben, sonst hab ich bald die gesamte Weiblichkeit gegen mich: "aber du hast absolut recht"!
das war auch mein erster Gedanke - was sagt denn der Vater dazu???
Mein Mann und ich bilden in diesem Fall eine Einheit, wobei er mir die Hauptentscheidung überlässt, weil er beruflich total eingespannt ist, und kaum Zeit hat. Der größte Teil der Kindererziehung ist also meiner. Aber er steht hinter mir, ob wir uns nun so oder so entscheiden. Das habe ich nicht erwähnt, weil es für mich klar war. Zum Kinderbekommen gehören nun mal 2!