Für eine Freundin von mir wäre es der totale soziale Abstieg wenn sie bei fremden Leuten putzen müßte.
Ich selbst fände das nicht so schlimm, könnte aber nie in einer Spielhalle arbeiten und zusehen wie die spielsüchtigen Kunden ihre letzten Cents verlieren.
Was würdet Ihr, auch bei ganz knapper Kasse, niemals machen?

Betrügereien - unseriöse Geldanlagen vermitteln, Grundstücke auf dem Mond verkaufen, miese Versicherungen verhökern, Internet-Kundenwerbung unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und mit Geldfischerei (z.B. diese Genealogie-Seiten) und all solche "Beschäftigungen". Natürlich wäre ich auch nicht so gern "Müllfrau", wenns aber hohl aus dem Geldbeutel pfiffe, würde ich es wohl auch machen.

Tiertransporte fahren!!!!!
Gute Antwort - das könnte ich auch nicht.
Kabark am 4. Mai 2007 15:42 Warum nicht?
Heeeschen am 4. Mai 2007 15:47 Weil die Tiere dort sehr oft weder getränkt noch gefüttert und zudem beim Verladeprozess auch noch gequält werden: Ich sah einen Fernsehbericht, da hat man einer Kuh einen Haken (!) ins Hinterbein gerammt und sie daran an einer Hebevorrichtung aus dem LKW gehievt. Gut, das hat mit dem reinen Fahren nix zu tun, Kabark, aber ich habe beruflich mit Kraftfahrern zu tun und selbst die härteren Jungs sagen von sich, dass Tiertransportfahrten das Letzte sind. Nicht zuletzt deshalb, weil der Fahrer, der die MEISTEN Tiere aufladen kann, den Auftrag bekommt. Fast ausschließlich Quälerei!
Du würdest also niemals dabei behilflich sein wollen Tiere die vor Austerben bedroht waren und deren Population man erfolgreich regenerieren konnte, auszuwildern? Also so generell kann ich das mit den Tiertransporten nicht unterschreiben, aber ich kann dir sagen das ich Nutzviehtiertransporte unter schlechten Bedienungen für die Tiere auch nicht machtlos tun würde.
Heeeschen am 8. Mai 2007 11:07 Tomorru, ich dachte eigentlich, aus meiner Antwort wäre ersichtlich gewesen, dass ich gegen Nutzviehtransporte bin. Die von Dir angesprochenen anderen Varianten habe ich bei meiner Antwort nicht bedacht und auch nicht gemeint :-)
Gut wärs gewesen wenn du das auch geschrieben hättest.
Menschenhändler, Drogendealer, homosexueller Stricher, Sanitärreinungskraft.
Da es aber immer Alternativen gibt, und nicht nur eine Möglichkeit, werde ich auch immer wählen können.

Prostitution.
Jede Arbeit ist Prostituion da man etwas von sich für Geld hergibt.

Auftragskiller.
Na das ist doch der humanste Beruf überhaupt.

Schauspieler.
Warum nicht?
Kabark am 4. Mai 2007 15:41 Weil man da so tun muss, als ob man jemand anderes wäre ;-)
Heeeschen am 4. Mai 2007 15:49 Ja, Kabark- total abwegig ;-)
Kabark am 4. Mai 2007 15:53 Sag' ich doch. ;-)
...und ich hatte doch glatt fehlendes Talent vermutet :-)
Kabark am 4. Mai 2007 16:07 Das kommt natürlich hinzu! ;-)
UlfDunkel am 7. Mai 2007 21:27 Dann aber sofort runter mit der Maske, das echte Foto hier rein und Kabark gegen den Realnamen austauschen. :-))))
und ich optische sowie interlektuelle Mängel...

Liftboy ! Leide unter Platzangst..
turbojoergi am 4. Mai 2007 20:20 Platzangst ist die Angst vor grossen freien Plätzen.
Credo74 am 4. Mai 2007 21:41 Und wie heisst dann die Angst in Fahrstühlen?

Fußballspieler bei bei Bayern München
Heeeschen am 4. Mai 2007 15:48 DREIMAL Unterstrichen!!!!
putzen an sich wäre nicht so schlimm, aber mit toilettenputzen hätte ich schon so meine probleme. zumindest so öffentliche toiletten. ich würde auch nieniemals auf den strich gehen oder mich sonstwie prostituieren.
beides hat aber für mich nichts mit "sozialem abstieg" zu tun, sondern einfach mit ekelgefühlen.

In einer Drücker-Kolonne Abonnements verkaufen ("Ich bin gerade aus dem Knast entlassen" und so...).

In meinem Beruf als Schauspieler Werbung für Waffen zu machen.
Du machst Werbung für Waffen! Theater, Film und Fernsehen sind Waffen, jede Darstellung von Szenarien ist eine Waffe!
RolfHoegemann am 20. Juni 2007 01:26 Aber ich mache da keine Werbung für eine bestimmte Firma oder Waffe. Und bisher hatte ich auf der Bühne auch nie eine Pistole o.ä. in der Hand! Und wenn es in dem Theaterstück vorkommt ist das auch keine Wewrbung im juristischen Sinne. Das siehst Du m.E. ein bischen zu Eng.

alles, was mich "mit einem fuß in den illegalen bereich bringt", und alles, womit ich mich nicht persönlich identifizieren könnte, also, was wider meine überzeugung und lebenseinstellung ginge. und ich sehe das auch so, das hat nichts mit "sozialem abstieg" zu tun, wenn man putzt oder ähnliches, denn es ist ja trotzdem eine wichtige funktion, es bedeutet allenfalls einen finanziellen abstieg.
Also Tierschützer, Menschenrechtler, Sanitäter, Arzt, Priester, Polizist, etc... weil dich das alles in illegale Bereiche bringt.
sonne55 am 22. Juni 2007 13:35 @ tomorru: das verstehe ich jetzt nicht ganz. ich meinte arbeiten, die an sich grenzlegal oder illegal wären.

Angestellter beim FC Bayern, denn ich ich will meinen guten Charakter behalten.
In einer Spielhalle oder einem Casino sind nicht nur spielsüchtige Menschen anzutreffen, genauso wenig, wie man in Kneipen nur Alkoholiker antrifft oder in Koch-Clubs Bulimiker.
Genau richtig!!!
Putzen ist nicht schlimm, doch Männerklos putzen ist grauenvoll! -Callcenter ebenfalls!
Außerdem einen der Jobs, um die es in "We feed the World" geht: Lebensmittelvernichter (in dem Fall wars Brot). Dabei würde ich an Depressionen sterben.
Danke fürs Sternchen!