Frage von jannik,

Welche Anzahl von Fahrstunden sind heute Pflicht, wenn man den Führerschein macht?

Mein Neffe nimmt schon ewig Fahrstunden, er sagt, eine gewisse Anzahl Stunden seien Pflicht, sonst wird man nicht zur Prüfung zugelassen. Stimmt das?

Antwort von b2rani,
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Das liegt auch immer am Talent des Schülers und der Frage ob er schon nen Führerschein hat. Es gibt aber die Pflichtkurse, hier für Auto und Motorrad:

http://kfz-blog.net/blog/fuhrerschein-pflichstunden/

Viel Spaß

Kommentar von Traggu,

haha, da sagt du was. ich hatte eine frau frischling in der fahrschule, die hatte schon über 100 stunden.

Antwort von Kabark,
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Das stimmt wohl. Für die Praxis sind das meines Wissens 12 Stunden, 5 über Land, 4 Autobahn und 3 bei Nacht.

Antwort von Memorandum,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Um zur praktischen Prüfung zugelassen zu werden, müssen die Fahrschüler eine Mindestanzahl von Ausbildungsfahrten zu je 45 Minuten nachweisen. Für den Führerschein der Klasse B sind das: 12 Fahrstunden, davon 5 Überlandfahrten, 4 Autobahnfahrten und 3 Nachtfahrten.

Kommentar von loopwithme,

Ähm, hab ich da jetzt was nicht kapiert? Denn, wenn ich die Stunden zusammenzähle, komme ich auf 12 und erfreue mich von Stund an, dass ich keine nervigen Fahrschüler mehr in der Stadt antreffen muss... Oder müssen die das nachts machen? Oder ist das zusätzlich?

Kommentar von Memorandum,

Naja, ich kenne niemand der lediglich mit den 12 vorgeschriebenen Stunden zur Fahrprüfung zugelassen wurde. Erstens wird kein Fahrlehrer direkt mit einer der 12 sogenannten "Sonderfahrten" anfangen und zweitens wird auch kein Fahrlehrer nach 13 Fahrstunden den Fahrschüler schon zur Prüfung anmelden... Selbst wenn man gut Autofahren kann, kommen da bestimmt noch so 10 "normale" Fahrstunden drauf, wobei das noch sehr wenig ist.

Kommentar von masselzoff,

Hab den Führerschein seit 1968. 7 Fahrstunden fürs Auto und 1 fürs Motorrad!

Kommentar von claushilbig,

Tja, damals ging das noch - die Pflichtstundenzahl hat sich im Laufe der Jahre massiv erhöht ...

Antwort von TomasoFacchetti,
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Sonderfahrten (im Volksmund Pflichtstunden genannt) sind als Bestandteil der Fahrausbildung zu verstehen, welcher jedoch voraussetzt, dass der Schüler das Fahrzeug in seiner Verkehrsumwelt bereits einigermaßen sicher beherrscht.

Das heißt: der Fahrschüler muss zuvor schon fahren können, ehe er die Sonderfahrten absolvieren darf. Die Sonderfahrt darf nicht dazu dienen, sich Grundkenntnisse anzueignen.

Während der Gesetzgeber nicht darüber maßregelt nach wievielen Fahrstunden der Schüler das Fahrzeug beherrscht, so will er doch zumindest die vorgeschriebenen Sonderfahrten absolviert wissen.

Da die Unfallzahlen der Fahranfänger auf Autobahnen, Landstraßen und in den Nachtstunden überdurchschnittlich hoch sind, hat der Gesetzgeber in den achtziger Jahren die Sonderfahrten in der Fahrschulausbildung eingeführt.

Quelle: http://www.fahrtipps.de/fuehrerschein/sonderfahrten.php

Antwort von markusdani1,
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das sind heute nur noch 12 fahrstunden

Antwort von Kevin191290,

Es sind ja laut gesetz 22 Fahrstunden vorgeschrieben..

Die setzen sich aus 10 Übungsfahrten und 12 Sonderfahrten zusammen.

Die 5 Überlandfahrten, Die 4 Autobahnfahrten und die 3 Nachtfahren .

Dannach entscheidet sich das fahrrerische können ob noch mehr stunden in Anspruch genommen werden müssen

Kommentar von Siraaa,

nö. Zumindest in Deutschland gibt es nicht die Vorgabe 10 Übungsstunden machen zu müssen. Auch wenn der einige Fahrlehrer einem das so gerne verkaufen. (Dann quengelt der Fahrschüler wenigstens nicht ständig,dass er Sonderfahrten machen möchte)

Es kommt zwar hin, dass man etwa 10 Übungsstunden benötigt, bis man mit den Sonderfahrten anfangen kann...Pflicht ist aber keine einzige

Antwort von amman92,

14x Theorie und 12x Praxis sind Pflicht !

Lieben Gruß

Antwort von Maasel93,

Also diese schon mehrmals erwähnten "12 Pflichtfahrstunden" (zusammengesetzt aus Überland-, Nacht- und Autobahnfahrten) werden zunächst mal garnicht angebrochen, man muss ersteinmal "Übungsstunden" vorher machen damit man das Vehikel einigermaßen unter Gewalt hat?????

ojeh, das is ja schööööön teuer bei knapp 80€ pro Doppelstunde^^

Antwort von Kisumi,

Hi, ich bin auch gerade Fahrschülerin (mit 24 Jahren und nach 6 Stunden praktischer Fahrt und mit 3 Nachfahrten) und denke es liegt nicht ungedingt an einer "verblödeten" Jugend, sondern vielmehr an verschärften Gesetzen und anderem Aufwachsen von Jugendlichen. Früher gab es für viele die Gelegenheit noch "Vorkenntnisse" in die 1. Fahrstunde mitzubringen, was heute bei so einigen nicht mehr der Fall ist (Sei es, dass es für denjenigen nicht die Möglichkeit gibt, vorher zu üben da kein Auto vorhanden ist, oder da die Eltern vielleicht keine Zeit dafür haben wegen Arbeit oder Geld). Da erklärt es sich doch von selbst, warum mehr Fahrstunden gebraucht werden. Außerdem kann ich nicht zustimmen, dass es noch genauso viel Verkehr gibt, wie 1962. Es ist eindeutig mehr geworden, da es ja auch mehr Leute gibt, die sich Autos kaufen und dementsprechend damit herumfahren. Umso wichtiger ist es eine bestimmte Anzahl an vorgeschriebenen Fahrten zu haben, sonst kann sich doch ein junger Mensch von 18 Jahren gar nicht im Auto zurechtfinden und sei er auch noch so sehr der Meinung schon der perfekte Fahrer zu sein. In diesem Fall ist es gut, dass die Entscheidung jemanden zur Prüfung anzumelden auch beim Fahrlehrer liegt. Als Fußgänger ist es nun einmal anders als mit dem Auto zu fahren. Und gehen und sich im Straßenverkehr zurecht zu finden dauert nun einmal, das hat man als Kind auch nicht von heute auf morgen gelernt und so ist es eben auch mit dem fahren.

Antwort von normalo61,

Also auf jeden Fall zu Viele. Ich habe vor 30 Jahren nach vier Farhstunden meinen FS gemacht!!

Allerdings hatte ich viel Übung auf einem Abgeschlossenen Firmengelände. Heute kann man aber auf die Übungsplätze z.B. ADAC ausweichen. Das ist vollkommen legal und versichert. Also viel auf den Übungsplatz (ist nicht besonders teuer) und dann zu einer guten Fahrschule. Dann sollte das mit 12 + max. 3 Stunden (für die gewöhnung an das Fahrschulauto und den Fahrlehrer).

Antwort von wildehilde00,

des stimmt schon mit den 12 sonderfahrten,aber bei mir ist das so:ich hab demnächst meine 5te fahrstunde, danach will mein fahrlehrer mit den sonderfahrten anfangen.natürlich benötigt man davor,bei mir 5, "normale" fahrstunden.nach diesen sonderfahrten macht der fahrlehre normalerweise noch 1-2 normale fahrten,bei der er eine art "probeprüfung" als vorbereitung macht und dann gehts in die prüfung. ein freund von mir macht in ein paar tagen prüfung und er hat 5 normale fahrstunden(er konnte vorher schon recht gut autofahren) und die sonderfahrten,also des heißt,wenn man bei einer "seriösen" und guten fahrschule ist wirst du NICHT abgezöckt!!! TIPP: übt vor der ersten fahrstunde schon auf nem LEEREN parkpatz,zB nachts des anfahren,n bissel schalten,blinken + "abbiegen" etc und nach so 3 fahrten einparken etc is zwar illegal,man spart aber ca 1-2 fahrstunden

Antwort von petiteprincesse,

(Ich denke nicht, dass es was damit zu tun hat, dass die heutige Jugend angeblich "verblödet". Das Bild wird dadurch kreiert, dass nur solche öffentlich präsentiert werden damit man denkt: "Was ist das nur für eine Jugend..." Die Jugendlichen, die sich zivilisiert verhalten, klug sind und an ihre Zukunft denken, sind doch langweilig für die Medien. Und gerade diese Jugendlichen bilden heute die Mehrheit und diese fällt gar nicht richtig auf! Aber die, die sich einen Dreck um ihre Zukunft scheren fallen natürlich auf weil sie vielleicht sonst nichts haben um sich zu präsentieren.)

Aber naja, zum Thema: Meiner Meinung nach sind die vielen Fahrstunden auch manchmal dem Fahrlehrer zuzuschreiben. Umso mehr Fahrstunden, desto mehr Geld verdient die Fahrschule, also wieso einen talentierten Fahrer direkt nach der 12. Stunde prüfen lassen, wenn man doch noch an ihm verdienen kann? Ein Beispiel: Ich bin in der 14. Fahrstunde meiner besten Freundin mitgefahren und sie konnte wirklich super fahren! Das sage ich nicht, weil sie meine Freundin ist, sondern weil es stimmt. Heute hatte sie nach ganzen 28 Fahrstunden ihre Fahrprüfung und hat natürlich bestanden, der Prüfer hatte nicht einmal was auszusetzen. Ich bin mir sicher, dass dies auch der Fall gewesen wäre, wenn man sie 10 Fahrstunden früher geprüft hätte!

Das wäre eine Ursache für die vielen Fahrstunden ;-)

Antwort von magisa,

Sonderfahrten sind 12 oder 14 std gesetzlich vorgeschrieben sonderfahrt heißt nachtfahrten überland autobahn,... die übunggstunden naja das liegt meißtens im Talent des Schülers er muss eben das Autofahren sicher beherschen können,ohne große Probleme parken können,...

Antwort von MastaWeed,

Ich fange jetzt auch mit dem Führerschein an und habe vorher mit meinem Vater schon viel gefahren, d.h. wirklihc über Autobahnen und landstraßen, Stadt etc. Muss ich tatsächlich mehr als 12 Fahrstunden machen, wenn ich schon routiniert fahren kann?! ich glaube kaum und ich habe auch keine lust bei ca 40€ pro Stunde mehr zu bezahlen als die 12.

Kommentar von gast317,

Puh, was eine Abzocke - ich hab damals 1998 genau 37,-DM für eine Stunde bezahlt und selbst das war damals schon eine der teuren Fahrschulen. Dafür hatte ich hinterher die alte Klasse 3 ... also bis 7,5 Tonnen.

Kommentar von Crush4r,

ich habe für ne übungsstunden 34€ bezahlt und für eine sonderfahrt 46€ ist zwar nicht sonderlich günstig. aber heutzutage guter durchschnitt. fahrschulen mit dumpingpreisen kann ich aber auch nicht empfehlen. die bringen einen meist nur müll bei und hinterher wundert man sich warum man die prüfungen andauernt vergeigt!

edit: wtf wiso ist das hier das falsche topic?^^ nicht beachten habe wohl ne leiche ausgegraben!

Antwort von Franticek,

Die von den anderen schon genannten Sonderfahrten sind vorgeschrieben, das ist die Mindestzahl.
Es ist aber klar, dass man vorher erst einmal in "normalen" Fahrstunden einiges lernen muss, bevor der Fahrlehrer mit diesen Sonderfahrten ueberhaupt beginnt.

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