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Welche Altervorsorge wählen in Zeiten der Finanzkrise?

gefragt von zeugwart am 11.10.2008 um 11:33 Uhr

Ich würde mich gerne um eine geeinete Altersvorsorge kümmern. Aufgrund der aktuellen Finanzkrise bin ich allerdings verunsichert. Welche Form der Altersvororge ist ist in Anbetracht der aktuellen Umstände empfehlenswert und bietet genügend Sicherheiten bei gleicheitiger Rentabilität? Kapitallebensversicherung, Fondsgebundene Rentnversicherung, Riesterrente etc.? Danke für eure Einschätzung!


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Niklaus
beantwortet von Niklaus am 11. Oktober 2008 11:37
2x
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Eine eigene Altersvorsorge ist unbedingt erforderlich. So früh wie möglich damit anfangen . Denn Vermögen=ZeitxGeld. Mit dem richtigen Zeithorizont wirkt der Zinseszins am effektivsten Aufgrund des seit 1.1.2005 in Kraft gesetzten Alterseinkünftegesetzes, sollte eine Altersvorsorgeberatung alle drei Schichten umfassen.

Schicht 1 Basisversorgung: gesetzliche Rentenversicherung und Basisrente (Rürup-Rente)

Schicht 2 Zusatzversorgung: betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente

Schicht 3 Kapitalanlagen: Investmentfonds Private Rentenversicherungen bzw. -lebensversicherungen.

Aktienfonds sind eine hervorragende Möglichkeit in dieser Schicht Altersvorsorge zu betreiben.

Jedoch sollten auch die beiden anderen Schichten mit einbezogen werden, denn hier winken z.T. hohe steuerliche Förderungen.

Wie du siehst ist das ganze nicht so einfach. Weshalb man das hier auch nicht umfassend beantworten kann. Du solltest mit einem banken- und versicherungunabängigen Berater deines Vertrauens sprechen. Denn es ist nicht nur wichtig die richtige Altersvorsorge sondern auch den richtigen Mix zwischen Rendite, Förderung und zukünftiger steuerlicher Belastung zu finden.


griechesucht
beantwortet von griechesucht am 11. Oktober 2008 11:33
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In Immobillien Investieren. die Sicherste Alternative oder in Gold.

Kommentar von F4a3034a2625b30d6857a5e93c1c8892smallandreas48 am 11. Oktober 2008 11:54

das ist aber ein sehr großer Irrtum, Inmobilien unterliegen zur Zeit dem stärksten Werteverfall mit..

Kommentar von Benjamin am 11. Oktober 2008 13:36

Grund und Boden soll nichts mehr wert sein ??

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 11. Oktober 2008 13:50

kommt alleine darauf an wo sich diese Immobilie befindet. In manchen Teilen steigt der Wert in anderen fällt er! Das gilt aber nur für reine Grundstücke. Bei Häusern muß man ja immer auch noch die Invenstionen in den Erhalt der Immobilie hinzurechen, sonst sinkt der Preis für eine Immobilie immer. Da man meist nicht die kompletten Kosten für eine Immobilie besitzt, muß man auch die Darelehenskosten hinzurechnen. Und damit kommt man meist auf einen vielfach gezahlten Preis des tatsächlichen Wertes

Kommentar von Benjamin am 11. Oktober 2008 16:20

Dann wäre also eine Mietwohnung günstiger ?


anonym
beantwortet von Gumbo am 11. Oktober 2008 11:38
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Das lässt sich so pauschal nicht sagen. Am besten ist man streut die Anlagen. Das heißt man schließt mehrere Verträge mit kleineren Beiträgen bei verschiedenen Anlagearten ab. Also eine Mischung aus Fond, Immobilien, Staatsanleihen, Riesterrente evtl auch Gold.

Aber ganz wichtig ist, sich ganz genau über Chancen und Risiken zu informieren und ganz viel vergleichen. Denn schließlich baut man darauf sein Rentendasein auf. Also nur mit bedacht unterschreiben!


Botox
beantwortet von Botox am 11. Oktober 2008 11:36
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Immobilie!!


WolfRichter
beantwortet von WolfRichter am 11. Oktober 2008 11:37
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Es ist sehr heikel, hier zu raten.

Ich denke, daß es hier auf den Mix ankommt. Ich bin sicher nicht Experte genug, um hier eine verbindliche Aussage zu treffen, aber ich würde neben den genannten auch noch Gold, Schatzbriefe und Immobilien in Betracht ziehen. Den Anteil an Fonds würde ich gering halten.




Kommentar von B0062c7fab7bf0da32f420f3b225d453smallNiklaus am 11. Oktober 2008 11:44

Das mit den Fonds ist nur ein Frage des Anlagehorizonts.

Kommentar von Simple_avatar5smallMismid am 11. Oktober 2008 13:54

Gold sollte man auch gering halten! Max. 10%, auf einen Gewinn kann man damit nämlich nicht hoffen, vorallem nicht wenn man sich jetzt Gold zu einem hohen Preis kauft


Mismid
beantwortet von Mismid am 11. Oktober 2008 13:52
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das muß schon jeder für sich entscheiden. ich möchte gar nicht wissen, wieviele Leute jetzt ihr Geld verloren haben, weil sie ein paar Monate zuvor hier Tips gelesen haben. Fondgebundene Riesterrenten haben z.b den Vorteil daß zumindest die Beiträge immer abgesichert sind. Aber Riester alleine ist ja nur ein winziger Teil. Davon kann ja niemand leben


anonym
beantwortet von Tucke am 12. Oktober 2008 09:52
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Guten Tag. Um all das Geschriebene hier ein wenig zu ergänzen und mal zu erklären, warum Fonds trotz Krise die beste Anlage sind, hier mein Statement. Ihr solltet euch mal den Begriff "Cost Average Effekt" klar machen. Was jetzt gerade passiert nennt man auch Marktbereinigung. Das die Börse fällt und einige hierbei sogar Geld verlieren ist zwar nicht schön, aber es gehört nunmal dazu. Den größten Verlust machen diejenigen, die kurz vorher angelegt haben und eventuell kurzfristig ihr Geld wieder benötigen. Da waren die Augen mit den Dollarzeichen einfach zu groß, oder der Berater einfach schlecht. Langfristig wird man diesen Verlust wieder ausgleichen. Weniger Probleme haben hier die ratierlichen Sparpläne. Also Fondsgebundene Renten und Lebensversicherungen. Diese unterliegen einem Cost Average Effekt. Heißt: Jetzt bekommt man wesentlich mehr Anteile gekauft und diese werden bei einem Aufschwung mehr wert sein. Der Verlust in einem Depot ist weitaus geringer. Man muss es verstehen, wie beim tanken. Ist der Sprit teuer, dann bekomme ich weniger für 20 Euro. Fällt der Preis des Benzins, dann bekomme ich mehr für die 20 Euro. Das ist das Gesetz des Geld verdienens und des Vermögenaufbaus. Also investieren und nicht verkaufen.


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