Welche Alternative zu Lehramt?

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11 Antworten

Wenn er schon jetzt, bevor er sein Studium fertig hat, seine zukünftigen Schüler diskriminiert und beleidigt, sollte er dringend etwas anderes studieren, vielleicht etwas, bei dem er im Beruf weniger mit Menschen zu tun hat. Das Soziale scheint nicht so seine Stärke zu sein.

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Er könnte mit Umwegen (was sich einfacher anhört als man denkt) auf gym umschulen dann hätte er die zukünftigen Bankkaufmänner und selbstverwirklicher zu lehren. Abgesehn davon spricht es Bände über seinen Charakter wenn er soetwas von sich gibt wie "dass er nicht die zukünftigen Klempner, Verkäufer und Hartz4-Empfänger lehren möchte" dann gehört er wohl eher ins Grundschullehramt.... als Schüler.

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Hallo Dyno20,

zuerst muss ich dir sagen, dass ich nicht weiß, was du gegen den handwerklichen Beruf eine Klempners oder auch den eines Verkäufers einzuwenden hast. Jeder Mensch hat andere Talente und sollte sie dementsprechend nutzen. Eine Freundin von mir hat Abitur und macht auch eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau, weil ihr das eben liegt.

Zu deiner Frage: zum einen gibt es an einer Realschule nicht nur den Anspruch, Schüler auf das Berufsleben vorzubereiten, sondern auch auf das Abitur. Von der Realschule neben meinem Gymnasium sind rund 15 "Quereinsteiger" zu meiner Stufe hinzugekommen, die ALLE ihr Abitur bestanden haben, obwohl sie viele zusätzlich Kurse machen mussten. Viele waren nicht nur fleißiger, sondern auch besser als Leute, die von Anfang an aufs Gymnasium gegangen sind.

Teilweise kann man als Realschullehrer auch am Gymnasium unterrichten, was allerdings vom Bundesland und den dortigen Regelungen abhängt. Oberstufe zu unterrichten, ist aber meines Wissens nicht erlaubt. Außerdem kann er natürlich seinen Studiengang wechseln - auch auf ein anderes Studienfach.

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Schön, dass es Klempner, Verkäufer usw. gibt. Auch die brauchen ne vernünftige Ausbildung. Aber ich denke ich verstehe sein Problem.

In Schulen wird er immer Schüler dabei haben, denen alles am A vorbei geht. Er könnte sich mal bei allen möglichen Feldern umgucken, wo Pädagogen gebraucht werden (Museumspädagogik, Aufklärungsstellen für alles Mögliche) oder er spezialisiert sich auf eines seiner Fächer, müsste allerdings das Studium wechseln und guckt (vorher), was er da für berufliche Möglichkeiten hat.

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Die Antwort besteht aus drei Teilen.

1. Er sollte zunächst mal aufhören, sich selbst zu belügen. Der Grund, warum er mit dem Realschullehramt aufhören will, ist doch sicherlich, dass er mit den Schülern nicht klar kommt, und nicht weil ihn die berufliche Perspektive der Kinder stört. Diese kannte er ja schon vorher. Deswegen macht es auch keinen Sinn, ein anderes Lehramt anzustreben, denn Kinder sind das in der Schule immer. Egal ob das jetzt das Gymnasium, Grund- oder Hauptschule ist. Und selbst auf dem Gymnasium sind das keine motivierten und gut erzogenen Musterschüler. Ein immer größer werdender Teil ist eher ein verwöhntes und arrogantes Dreckspack.

2. An einem handwerklichen Beruf ist überhaupt nichts auszusetzen. Ganz im Gegenteil. Gute Handwerker sind heutzutage Mangelware,  weil alle nur noch Mausschubser oder Sozialwissenschaftler (also den ganzen Tag dumm rumblubbern) werden wollen. Deswegen können sich gute Handwerker auch kaum vor Aufträgen retten. Oder was meinst du, warum man ein halbes Jahr auf einen Termin beim Klempner warten muss? Und die Handwerker finden keinen vernünftigen Nachwuchs, weil in der Realschule nämlich auch alle nur einen gemütlichen Bürojob haben wollen. Ich bin mir sicher, ein guter Handwerkermeister verdient heutzutage doppelt so viel wie ich als Akademiker.

3. Entscheidend sind doch wohl die Fächer, die dein imaginärer Kumpel studiert. Wenn du zum Beispiel Mathe oder Physik dabei waren, kann er immer noch E-Technik oder Masch-Bau anfangen. Oder er studiert die Fächer an sich.   

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Hi,

Ich möchte nach meinem Abi selbst auf Lehramt studieren - Gymnasiallehramt. Dennoch kann ich dir Eines sagen: Mit dieser Einstellung ist dein Kumpel in dem Job mehr als falsch und er sollte sich schleunigst was anderes suchen. Schon ziemlich abwertend, finde ich traurig...solche Lehrer würde ich nicht auf Schüler loslassen.

An jeder Schule gibt es Schüler, die keinen Bock habem. Im bestimmten Alter ist das normal. Auch an Gymnasien! Bei mir rennen Leute auf der Schule rum, bei denen man sich fragt, wie die auf das Gymnasium kommen konnten. Realschüler haben wir so gesehen nicht, da wir eine strikte Fremdsprachen Folge haben, die man eigentlich nicht nachholen kann (die 11. Klasse mit 6 verpassten Jahren Latein und 3 verpassten Jahren Griechisch zu beginnen stelle ich mir sehr schwierig vor). Aber von unserer Schule gehen viele runter (von Klasse 5 bis 10 hat sich die Anzahl der Leute in meiner Stufe um knapp die Hälfte dezimiert) und machen woanders Abi.

Trotzdem haben die Leute Zukunft! Ich habe Freunde, die auf der Realschule sind und dann das Abi machen, die haben meist das bessere Abitur, da sie viel motivierter und fleißiger sind.

Soviel dazu. Dein Kumpel sollte am besten mal mit der Studienberatung reden.

LG

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Während eines Praktikums fand er die Erkenntnis, dass er nicht die zukünftigen Klempner, Verkäufer und Hartz4-Empfänger lehren möchte.

Mit diesen Vorurteilen ist er als Lehrer ohnehin UNGEEIGNET. Egal ob Realschule, Gymnasium, Hauptschule oder Förderschule!

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Krasse Frage! Stell dir vor es gibt zukünftig weder Klempner noch Verkäufer oder andere in seinen Augen wohl "minderwertige" Arbeiter!

Soll er sich beim Lehren doch anstrengen, vielleicht geht dann einer seiner Realschüler doch noch aufs Gymnasium.

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Hoffentlich bricht Dein Kumpel das Studium ab. So einen Typen sollte man nicht auf Kinder loslassen !

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Er kann eines der Fächer die er hat einfach voll weiter studieren und sich ein paar Kurse anrechnen lassen. Er kann auf dem Gymnasium oder Gesamtschulen auch unterrichten aber nur bis zur 10 klasse.

Ps: ich find deine frage aber schon etwas abwertend

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Welche Alternative hat er?

Alle - nur kein Lehrer werden.
Solche brauchen wir echt nicht.

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