Weiterverkauf eines KfZ trotz vorheriger Vereinbarung zur Verschrottung?

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5 Antworten

das kommt jetzt auf die genaue Formulierung im Vertrag an. 

Wenn ausgeschlossen werden soll, das der Verkäufer Gewährleistung geben muss, schreibt man gerne zum Schutz des Verkäufers "Schrottfahrzeug" in einen Vertrag. 

Ich glaube aber kaum, das der Vertrag genau definiert, wie das Schrottfahrzeug verwertet wird. (Schrottpresse, Export, Ausschlachten) .. Warum sollte jemand Geld geben und dann einen Verkauf ausschliessen lassen.

Anders sieht es aus, wenn du Geld bezahlst damit das Fahrzeug aus welchem Grund auch immer, vollständig vernichtet wird ... Aber ein Händler darf das ja wohl so verwerten wie er will. 

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?? Warum sollte man ein Auto kaufen (a) um es zu verschrottet und wer ist Vertragspartner zwischen a und dem Ursprung kauf wo vereibart wurde es muss verschrottet werden ?

Woher weiß b davon ?

Das Auto darf nicht verkauft werden da Vertrag ist mit a und der Ursprung

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Wozu das Versprechen das Fahrzeug zu verschrotten? Warum hat das nicht der erste Eigentümer veranlasst?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein Gericht mit einem Schrottauto auseinandersetzt, so es ordnungsgemäß und verkehrssicher in Betrieb genommen wird.

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Kommentar von Geochelone
16.09.2016, 06:57

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich ein Gericht mit einem Schrottauto auseinandersetzt

Wenn jemand Klage erhebt, ist genau das die Aufgabe des Gerichts, egal ob Neuwagen oder Schrottkarre...

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Der Käufer kann mit seinem Eigentum machen was er will, also auch weiter verkaufen anstatt es zu verschrotten. Warum sollte außerdem eine Privatperson ein Auto zum Verschrotten kaufen ?

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Privatperson mit Kleingewerbe

Na was denn nun ? Hat die Privatperson das Auto gekauft oder der Gewerbetreibende ? Das ist für die Gewährleistungspflichten beim Weiterverkauf sehr wichtig.

Person A der neue Eigentümer des KfZ und kann damit eigentlich "machen was er will"!?

Klar ist A der neueEigentümer. Trotzdem muss er sich auch an die im ersten Vertrag eingegangenen Verpflichtungen halten.

Kann der Verkäufer, der das KfZ an Person A verkaufte, nun verklagen wegen Nichteinhalten des Kaufvertrages?

Rein rechtlich schon. Praktisch stellt sich nur die Frage, auf was will er klagen, wenn das Fahrzeug schon weiterverkauft ist. A kann den gebrochenen Vertrag ja nicht mehr erfüllen. Wenn im ersten Vertrag keine Vertragsstrafe vereinbart ist, könnte der Verkäufer nur auf Schadenersatz klagen. Doch worin liegt sein Schaden ? Es dürfte schwer fallen, den zu belegen und zu beziffern. Daher halte ich so eine Klage für aussichtslos.

wie seht Ihr das Ganze?

Das Risiko für A besteht doch darin, dass er B ein Fahrzeug zur weiteren Nutzung verkauft, von dem er weiß, dass es nicht mehr voll funktionsfähig ist. Wenn damit also irgend etwas passiert, ist A mit verantwortlich.... Das kann A eigentlich nur ausschließen, wenn er das Fahrzeug auch an B "zur Verschrottung" verkauft. Wenn der es dann nicht tut......

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