Frage von Kalive, 43

Weiterhin Abbuchung der Abschläge für Gasbezug nach Kündigung?

Wegen Umzug haben wir unseren Vertrag beim Gaslieferanten gekündigt. Vertragsende 29. Februar 2016, Kündigungsbestätigung lag uns bereits am 1. Februar 2016 vor.

Der Gaslieferant hat die Abschläge für den Folgemonat immer zur Monatsmitte abgebucht.

Genauso auch am 15. Februar (folglich für den Monat März). Der Monat März ist jedoch nicht mehr Vertragsbestandteil, somit dürfte nach klarem Menschenverstand keine Abbuchung mehr erfolgen. Wir haben versucht uns bei dem Gaslieferanten zu erklären, nachdem man uns aber am Telefon angeschrien und einfach aufgelegt hatte, sind wir schnurstracks zur Bank gegangen und haben den Abschlag zurückbuchen lassen. Seither müssen wir uns fast jede Woche mit einer erneuten Abbuchung und inkompetenten Mitarbeiterin herumschlagen.

Der Gaslieferant beharrt darauf, dass wir die Zahlung ja mit der Schlussrechnung zurück bekommen. Vertraglich ist dahingehend jedoch nichts geregelt, niemand kann uns entsprechende Vertragsklauseln nennen.

Somit, nochmal für alle: Wir sollen den Abschlag für eine Dienstleistung zahlen, die niemals erbracht wird. Das wissen wir und das weiß der Lieferant. Was zur Hölle ist also so schwer daran, das Ganze auf sich beruhen zu lassen und einzusehen, dass das Mist ist ?

Gibt es irgendwelche Rechtsgrundlagen ? Es kann doch nicht sein dass diese Menschen Geld verlangen, worauf sie KEIN Recht haben?

Antwort
von DerHans, 37

Das kann sich einfach überschnitten haben. Bist du sicher, dass der Lieferant im Voraus für den Folgemonat abbucht?

Wenn es wirklich irrtümlich abgebucht wurde, könnt ihr dieser Abbuchung ja einfach widersprechen. Wo soll da ein Problem liegen?

Kommentar von Kalive ,

Ja ich bin mir sicher. Steht so im Vertrag und ist auch so üblich. Und nein, es wurde NICHT irrtümlich abgebucht. Der Lieferant macht das, weil wir den Abschlag immer wieder zurück holen. Und er beharrt darauf, diese Zahlung haben zu wollen.

Kommentar von DerHans ,

Das ist ja der Vorteil bei einer Abbuchung. Die kannst du ohne Begründung bei deiner Bank einfach zurück rufen.

Dann kann der Anbieter auch nicht einfach noch mal abrufen.

Wenn er dann noch Geld von dir will, muss er das genau begründen

Antwort
von Lemo1991, 43

Es gibt doch eine einfache Lösung: Von der Bank das Lastschriftmandat für ungültig erklären lassen, dann erfolgen auch keine Abbuchungen mehr.

Bei einer Mahnung seitens des Anbieters die Sachlage schriftlich mit Kopien belegen und rechtliche Schritte ankündigen, sollte sich die Angelegenheit nicht zügig aufklären. Dabei immer sachlich bleiben. :)

Kommentar von Kalive ,

Alles schon versucht. Die Bank kann die Einzugsermächtigung nicht löschen, da beim Anbieter eine offene Rechnung vermerkt ist.

Kommentar von Lemo1991 ,

Dann ist die Sachlage für mich klar: Einen Rechtsanwalt kontaktieren und sich beraten lassen.

Kommentar von Kalive ,

Wegen 70€?

Kommentar von DerHans ,

Einem Abruf kannst du jederzeit OHNE BEGRÜNDUNG zurück rufen.

Antwort
von martinzuhause, 38

"Seither müssen wir uns fast jede Woche mit einer erneuten Abbuchung und inkompetenten Mitarbeiterin herumschlagen. "

müsst ihr nicht. schickt dem anbieter einmal ein einschreiben das der vertrag beendet ist und  ihr die einzugsermächtigung daher mit sofortiger wirkung widerruft.

bucht er ab dann holt ihr das geld einfach zurück.

Kommentar von Kalive ,

Das haben wir nun schon 6 Mal gemacht. Juckt diese Leute nicht. Und ewig kann das auch nicht weitergehen

Kommentar von martinzuhause ,

wenn ihr die einzugsermächtigung widerrufen habt bucht ihr das einfach zurück. die kosten darf der andere schliesslich tragen.

wichtig ist das ihr einen anchweis habt das die einzugsermaechtigung widerrufen wurde.

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