Hallo, ich denke der ein oder andere ist wahrscheinlich schon in den Genuss der Frage gekommen, auf welche weiterführende Schule das Kind gehen sollte...
Im Moment bin ich auch hin und her gerissen, da zum einen die Klassenlehrerin sagt, sie würde Realschule empfehlen, aber meine Tochter könne auch das Gymnasium schaffen. Ich habe mnich nun über beide Schularten schlau gemacht und sehe Vor und Nachteile dabei.... Voraussetzung fürs Gymnasium wären ja Noten : 2 in Deutsch, 2 in Sachkunde und bis 3 in Mathe... ebenfalls auch umgekehrte Varianten. Die ersten beiden steht meine Tochter 2 und ist auch sehr gut in den Bereichen, so wie in allen anderen Fächern auch, außer in Mathe. Sie wird zwar eine 3 bekommen, aber auch nur durch Nachhilfe usw... Fremdsprachen scheinen ihr ebenfalls zu liegen, in Englisch steht sie zwischen 1-2. Zum anderen hat sie ein sehr gutes Allgemeinwissen, ein absolut Top Wissen in Naturwissenschaften was Pflanzen, Tiere und Körper angeht, da sie von klein auf damit groß geworden ist und wird auch von vielen als sehr schlau bezeichnet für ihr Alter. Im Prinziep wäre ich für das Gymnasium, da hier eins ist, dass stark auf Naturwissenschaften bezogen ist und auch sehr gute Fremdsprachen anbietet. bin mir aber unsicher wegen Mathematik... Ist ein Gymnasium sehr heftig in Sachen Mathe? Wie hoch ist der Lerndruck da ?

Probier es erstmal mit dem Gymnasium. Sonst ärgert ihr euch hinterher, es nicht probiert zu haben. Runter kommt man leicht, also eine Schulform "niedriger" ... Nach oben ist es wesentlich schwerer!

Mein Sohn ist dieses Jahr zum Gym gekommen. Wie bei Euch ist er Sprachbegabt. In Sachen Mathe war es auf der GS auch nicht so leicht für ihn. Er mußte für Mathe viel tun. Inzwischen hat sich dieses gelegt. Die neue Lehrerin hat eine andere Art den Kindern Mathe zu vermitteln. Mit Erfolg. Im ersten Gym Jahr findet eine grobe Wiederholung der Themen aus der GS statt. Das Kind hat nun mehr Erfolg, und durch den Spaß mehr Leistung. Auf jeden Fall zum Gym schicken. Mathe ist auch nur ein Fach. Ein Kind kann nicht in jedem Fach so gut sein.

Sie kann auch auf die Realschule gehen und nach der 10. aufs Gymnasium. So ersparst Du ihr im Ernstfall das sie die Schule wechseln muss weil die Noten vielleicht doch nicht reichen. Und zweitens ist die Chance groß das sie auf der Realschule durchgehend top Noten hat.
Dies ist die sinnvollste Alternative. Abitur kann sie immer noch machen, zumindest hat sie dann die Mittlere Reife bis dahin in der Tasche. DH!
So sah ich das auch, allerdings habe ich dann erfahren, dass sie wenn sie die Realschule besucht und später Abbi machen will, im Prinziep 1 Jahr mehr hat, als wenn sie auf dem Gymnasium ist. Auf der Realschule macht sie bis zur 10. und dann die 3 Jahre Abbi. Auf dem Gamnasium hat sie die 9. und ab der 10. fangen die Vorbereitungen an fürs Abbi und dann kommt noch die 11 und die 12.... Hmmm ein hin und her gerissen sein ist es :-(
Wir haben die G8 und das ist purer Stress für viele Schüler

Was traut Ihr Eurer Tochter zu, was möchte sie selbst. Ist sie fleißig und lernt regelmäßig?
Wenn Ihr Euch nicht sicher seid, würde ich persönlich auch die Realschule empfehlen; dazu gleich die 2. Fremdsprache wählen und im Laufe der Zeit gucken, ob ein Wechsel in Frage kommt bzw. das Abitur hinten dran hängen.

die Frage ist: was traut sich deine Tochter zu? Wenn sie meint,sie schaffe das Gymnasium,dann soll sie es probieren.
sie selber will auf das Gymnasium und erzählt auch viel darüber. Ich denke einfach auch aus dem Grund weil sie weiß, dass dort Studienfahrten zu Naturwissenschaftstagen angeboten werden usw...