Frage von Hallo3081, 16

Weiterbildungsmöglichkeiten als Milchtechnologe?

Hallo zusammen,

Ich bin jetzt seit August ausgelernter Milchtechnologe und wurde von meinem Ausbildungsbetrieb übernommen. Abgesehen dass ich jetzt mehr Geld bekomm und offiziell die Anlagen alleine fahren darf hat sich nicht viel verändert. Spaß machtvdas ganze natürlich schon aber ein leben lang Anlagen Bediener sein will wahrscheinlich niemand sein. Da ich in der Lebensmittelbranche tätig bin stehen mir die Türen offen was die Weiterbildung an geht. Nur was ist der richtige Weg bzw. wo hat man die besten Chancen auf einen Arbeitsplatz. Gibt es ein paar Lebensmitteltechniker unter euch? Und als was arbeitet ihr jetzt? Ist der Lebensmitteltechniker schwer zu lernen? Was gibt es noch für Möglichkeiten. Ich will Erfahrungen von anderen hören wie es bei euch so geloffen ist. Auch Leuten für die der Techniker zu schwer war und was sie dann gemacht haben.

euer Hallo3081

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von scheggomat, 12

Naja, was willst du später machen? 

Wenn du weiterhin etwas mit der Front und der eigentlichen Produktion zu tun haben willst, aber trotzdem ein ganzes Stück mehr Verantwortung tragen und ebenso eine ganze Ecke mehr Geld möchtest, ist der Meister die richtige Wahl. 

Wenn du eher Schreibtischtäter und Produktentwickler oder eine andere überwiegend planerische und theoretische Arbeitsweise bevorzugst, dann ist der Techniker das Mittel der Wahl. 

Hervorzuheben ist die fachliche Bandbreite beim Techniker. 

Als Meister, also so wie ich, bist du ein Vollprofi im Bereich Milch, Technik, Hygiene, Planung. Auch in anderen Bereichen der Industrie sehr gern gesehen und garantiert nur auf Wunsch arbeitslos. 

Als Techniker hat man ein viel breiteres Wissen an den Tag zu legen, allerdings liegt der Fokus für meinen Geschmack zu weit weg von der Praxis. Wirtschaft, Planung, Entwicklung und das universellere (aber nicht unbedingt tiefere!) Wissen rund um die Milch sind hier die wesentlichen Punkte. Halt 'akademisch wertvoller', da du die Möglichkeit besitzt, gleichzeitig deine Fachoberschulreife zu erlangen.  

Den Techniker kannst du nach einem Jahr Praxis machen -übrigens auch als Laborant-, den Meister erst nach 2 Jahren Maloche in der Produktion. 

Monetäre Unterschiede zwischen Meister und Techniker sind je nach deiner Leistung und deiner Position gar nicht bis krass vorhanden. 

Ich kenne Techniker, die für unter 4000 Euro brutto im Monat losgehen und Meister, die über 100.000 Euro pro Jahr abkassieren.

Bei beiden Abschlüssen erlangst du zudem die Berechtigung, in Hannover-Ahlem Biotechnologie zu studieren. Aber der Ingenieur stand ja nicht zur Debatte. 

Bei Fragen: Fragen. 

Viel Erfolg bei deinem Vorhaben und bis dahin schön Tetra, Hambach und Maschinenraum fahren! ;)

Antwort
von PhilippBl, 12

Lebensmitteltechnologie im Bereich Getränke vielleicht.

Antwort
von Hallo3081, 7

Und sry wegen der Grammatik und Rechtschreibung. Ich hab einfach zu dicke Finger für mein Handy ;)

Antwort
von Joshua18, 10

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