Frage von Kenter26, 32

Weiterbildungsmöglichkeiten als Elektroniker Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik?

Guten Tag Ich arbeite nun 2 jahre als Geselle im Elektro Handerwek und bin 24 Jahre alt. Schon seit einigen wochen suche ich nach einer alternative mich weiter zu entwickeln habe sogar schon über ein duales studium nachgedacht aber da besteht ja wieder die frage ob man überhaupt was findet. Dann kam mir der Elektromeister in den sinn aber da haben mir viele gesagt das das keinen sinn machen würde wenn man dann keinen platz als Meister bekommt. Also was bleibt einen übrig das man ein bisschen besser Entlohnt wird oder sogar in die industrie reinkommt? Danke im vorraus

Expertenantwort
von FORTBILDUNG24, Business Partner, 26

Hallo Kenter26,

da würden wir schlicht die Technikerschule empfehlen. Normalerweise solltest Du keine Probleme haben mit einer abgeschlossenen Lehre als Elektroniker und einem Technikertitel einen Job in der Industrie zu bekommen.

Wenn Du da mal drin bist, kannst Du Dich ja in Deinem Betrieb immer noch auf einen dualen Studienplatz bewerben (falls dort angeboten). Ansonsten läuft es meistens am Ende für die Techniker auf eine Spezialisierung raus, in deren Positionen Du auch echt gutes Geld verdienst.

Technikerschulen kannst Du bei uns hier sehr gut vergleichen (Kosten, Starttermine, Fernschulen oder in Deiner Region etc.). Achte auch auf die Zulassungsvoraussetzungen. Es kann sein, daß ein oder zwei Jahre Berufserfahrung zur Prüfung gefordert sind.

https://www.fortbildung24.com/technikerschule/suchergebnisse.html

Übrigens ist auch die Technikerschule durch Meister-BAföG förderfähig.

Viel Erfolg und Gruß

Serviceteam FORTBILDUNG24

Antwort
von Super49, 18

Es gibt in Deutschland über 3000 Meisterschulen, es gibt Kurse in Teilzeit oder Vollzeit, Meisterbafög kann auch evt. beantragt werden. Wenn du nur auf die anderen hörst und dich selbst drum kümmerst, weisst du nicht, ob es geklappt hätte.  Anbei ein Link, der für dich interessant ist

 http://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/der-weg-zum-meister-was-sie-wissen-mues...

Antwort
von SotisK1, 22

Hi,

ich bin (ungewollter) gelernter Industrieekeltroniker/ Gerätetechnik und habe danach den Techniker Datenverarbeitung gemacht.

Das war die schlimmste Zeit meines Lebens diese Berufe auszuüben. Abgesehen davon dass ich es nur getan habe um was in der Hand zu haben, hat unser Betrieb dicht gemacht und von 15 Gesellen haben nur 4 in Elektrobereich gearbeitet und das nur in Leihfirmen.

Früher war es anders und der Elektroniker war ein sehr angesehener Beruf.

Heute ist man vor allem in der Industrie nur ein Akkordarbeiter der teilweise zwei Schichten für 1100 Euro Netto arbeiten muss und fats nur Jobs in den leihfirmen findet.

Wenn du direkt angestellt bist, dann ist es was anderes, aber das wird sehr schwer.

Als Techniker wird es genauso schwer. Du liegst zwischen Elektroniker und Ingenieur. Da zahlt man lieber etwas mehr für einen begabten Elektroniker, oder etwas weniger für einen etwas schlechteren Ingenieur.

Ich bin Gott sein dank ganz weg von dieser Branche und bilde mich in eine komplett andere Richtung weiter.

Nie wieder Akkordarbeiter oder der Depp für andere sein!

Ich rate dir ab dich der Industrie zu nähern. Überleg dir gut was du tust.

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