Frage von oeddoe, 35

Weiterbehandlung erfolglose Wurzelbehandlung?

Hallo allerseits,

vor vier Jahren hatte ich eine Wurzelbehandlung am 16er Zahn. Mein Zahnarzt hat damals etwa 500 € zusätzlich veranschlagt für einen High-Tech-Behandlung mit irgendeinem Piepsgerät, die die gesetzliche Kasse nicht zahlt. Sollte mir recht sein, wenn’s dann bessere Erfolgsaussichten hat.

Von damals bis jetzt hat sich der Zahn immer mal wieder alle 10-15 Monate durch Druckschmerz und Pochen bemerkbar gemacht. Beim Zahnarzt wurde deswegen auch 2x geröntgt allerdings ohne klaren Befund und die Beschwerden verschwanden auch wieder.

Inzwischen bin ich wegen einer anderen Sache beim Internisten in Behandlung, der mich bat zu checken, ob meine Zahnwurzeln alle okay wären. Nachdem das erneute Röntgenbild beim Zahnarzt wieder unspezifisch ausfiel, entschied ich mich beim gleichen Zahnarzt ein CT des Zahnes (auf eigene Kosten) machen zu lassen. Ergebnis: Chronische Entzündung an einer der Wurzelspitzen evtl. mit einer Zyste. Ein Wurzelkanal war scheinbar nur etwa zu einem Drittel gefüllt. Auch der Kieferknochen ist bereits in Mitleidenschaft gezogen.

Empfehlung: eine weitere Wurzelbehandlung, die aber die Kasse nicht zahlen würden und mich ca. 800 – 1000 Euro kosten würde und etwa 70 % Erfolgsaussicht hätte.

Ist es richtig, dass ich jetzt dafür zahlen muss, dass die Wurzelbehandlung damals eventuell verbockt wurde und mir bis heute Schwierigkeiten macht? Oder tue ich dem Zahnarzt mit solch einem Vorwurf unrecht und ich hatte ganz einfach Pech? Ist natürlich wichtig zu wissen für meine Verhandlungsposition mit dem Zahnarzt.

Vielen Dank für Euer Feedback!

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo oeddoe,

Schau mal bitte hier:
Zahnarzt Zahnmedizin

Antwort
von kaytie1, 20

Also mein Zahnarzt hatte bei mir 3 Wurzelbehandlungen gemacht und mir musste dann trotzdem die Zahnwurzel abgeschnitten werden da die Entzündung nicht weg ging. Geh doch mal zu einem anderen ZA und rede mit ihm darüber, so als zweite (Fach-) Meinung. Ob dein ZA die Behandlung ordungsgemäß durchgeführt hat.

Antwort
von Deichgoettin, 8

Ist es richtig, dass ich jetzt dafür zahlen muss, dass die Wurzelbehandlung damals eventuell verbockt wurde und mir bis heute Schwierigkeiten macht?

Leider ja. Bei Wurzelfüllungen gibt es keine Garantie.
Allerdings hätte Dir der damals behandelnde ZA sagen müssen, daß er - warum auch immer - einen Wurzelkanal nicht genügend aufbereiten konnte.
Das wirst Du nach 4 Jahren sicherlich nicht beweisen können, daß Du nicht aufgeklärt wurdest.

Unter bestimmten Voraussetzungen übernimmt die KK die Kosten für eine Revision, in den meisten Fällen jedoch nicht. Trotzdem lohnt es sich, nachzufragen. Dein ZA sollte wissen, welche Begründungen erforderlich sind.

Antwort
von Kraftmaschine, 17

Du hast doch bestimmt damals eine Art Haftungsklausel (Haftungsausschluss) unterschrieben oder? Also ich habe 2 Wurzelspitzenresektionen hinter mir und weiß was das bedeutet. Ich kann Dir nur raten, auch für die Zukunft: Lass Dir den Zahn besser ziehen, spar Dir Zeit und Nerven und lass Dir ein Implantat einsetzen. Ich kenne niemanden bei dem die OP langfristig etwas gebracht hat. Ob man jetzt den Zahnarzt im Nachgang belangen kann glaube ich nicht. Der wird Dir sagen, dass er sein bestes gegeben hat.

Antwort
von Odenwald69, 21

kann man nicht so sagen ob das alles  am Zahnartzt liegt... das nächste dann kommt der zahn raus , implantat.

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