Weiter Kirchensteuer zahlen nach Austritt?

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11 Antworten

Wenn du im Mai ausgetreten bist, hätte zum 01.06. aus fiskal die Änderung deiner Abzugsmerkmale erfolgen müssen (sollte man dir auf dem AG erklärt haben, als du deine 30,- € bezahlt hast).

Sag dem Arbeitgeber er soll die Steuermerkmale erneut abfragen und dann wende dich mal ans Finanzamt.

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Ihre Kirchensteuerpflicht endet je nach Bundesland in dem Monat,
in dem Sie ausgetreten sind, oder erst im darauf folgenden oder gar erst
im übernächsten Monat.

Kann sein das du bis zu 2 Monate trotz Austritt noch zahlen müsstest.

Der Abruf für Mai bei Elstam ist schon durch, kann sein das das erst danach vom Finanzamt bearbeitet wurde. Manchmal dauern diese Änderungen bis zu 2 Monate bis die beim AG eingespielt werden.

Wird alles wieder gerade gezogen bei deinem Lohnsteuerjahresausgleich den du machen kannst.

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Kommentar von Salzstreuner
28.06.2016, 11:14

Ich bin nach Mitte des Monats ausgetreten. Von daher könntest du Recht haben, dass die Bearbeitung etwas verzögert ist.

Trotzdem gilt für NRW, dass die Kirchensteuerpflicht im selben Monat des Austritts endet.

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Hast Du die Urkunde die Du vom Standesamt beim Kirchenaustritt erhalten hast denn dem Finanzamt gegeben? Sonst wissen die ja gar nichts von Deinem Kirchenaustritt.

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Kommentar von Salzstreuner
28.06.2016, 10:58

Laut Amtsgericht, das in NRW für den Kirchenaustritt zuständig ist, wird das seit der Umstellung auf die elektronische Steuererklärung (ELSTER) vom Amtsgericht in eine Datenbank eingetragen, die vom Finanzamt aufgerufen wird. Das sollte ganz automatisch gehen, ich habe extra gefragt. Meine Austrittsbescheinigung habe ich selbstverständlich noch.

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Ich musste eine Kopie der Austrittsbescheinigung bei meinem AG vorlegen.


Ob ich auch eine ans Finanzamt geben m usste,w eiss ich gar nicht mehr. (glaube nicht).


Ich bin im Januar 2012 ausgteteten, für Januar zahlte ich noch KiSt, ab Februar nicht mehr.


Zu viel gezahltes solltest Du auch spätestens bei der Steuererklärung wieder kriegen.


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Kommentar von Salzstreuner
28.06.2016, 11:07

Zitat: "Ich bin im Januar 2012 ausgteteten, für Januar zahlte ich noch KiSt, ab Februar nicht mehr."

Genau das ist ja meine Frage. Ich bin im Mai ausgetreten und habe für Mai auch Kirchensteuer gezahlt. Soweit so nachvollziehbar. Jetzt habe ich die Gehaltsabrechnung für Juni bekommen und wieder Kirchensteuer gezahlt. Daher meine Frage.

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Die Antworten sind so leider nicht ganz korrekt.

Tatsache ist, dass die ELSTAM-Daten teilweise nicht korrekt verarbeitet werden, so dass fälschlicherweise ein Monat zuviel Kirchensteuer besteht, jedenfalls laut EDV-Daten, dafür kann der Arbeitgeber nichts.

Den einen Monat zuviel gezahlte Kirchensteuer bekommt aber im Rahmen der Einkommensteuererklärung zurück, bei der Erklärung dann bitte nochmal die Kirchenaustrittsbescheinigung beifügen.

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Du solltest natürlich auch deinen Arbeitgeber über den Austritt informieren, damit er das in der Gehaltsabrechnung berücksichtigen kann. Gleiches gilt für das Finanzamt.

Aber soweit mir bekannt ist, wird zu viel gezahlte Kirchensteuer bei der Einkommenssteuererklärung zurück erstattet.

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Kommentar von wurzlsepp668
28.06.2016, 11:05

dem Arbeitgeber kann er vorlegen was er will ......

der Arbeitgeber MUSS die Daten verwenden, die ihm durch das Finanzamt gemeldet werden

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Wenn Du aus der Kirche austritst, zahlt man das an Lohnsteuer mehr. Das ist seit etwa 10 Jahren so geregelt.

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Kommentar von SiViHa72
28.06.2016, 10:59

Bratens ich die Bayern eine Extra-Wurst? Ist bei uns definitiv nicht so. Bin 2012 ausgetreten, daher.

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Kommentar von Salzstreuner
28.06.2016, 11:00

Das ist natürlich nicht so. Womit sollte dies gerechtfertigt sein?
Der Staat übernimmt ausschließlich die Administration der Kirchensteuer. Damit fehlen ihm auch keine Einnahmen nach einem Kirchenaustritt.

Lohnsteuer berechnet sich nach dem Bruttoeinkommen. Das wird durch den Wegfall der Kirchensteuer nicht verändert.

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Kommentar von ChuckNorris37
28.06.2016, 11:06

Blödsinn! Wenn du schon so ein Quatsch erzählst, beleg es wenigstens mit Quellen.

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Kommentar von wurzlsepp668
28.06.2016, 11:06

kannste den Quatsch auch irgendwie belegen?

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Hallo, du musst für diesen Monat noch Kirchensteuer bezahlen, da du ja Anfangs noch drinnen warst.

Außerdem musst du es deinem Arbeitgeber vorlegen damit er das austrägt.

In der nä Abrechnung wird es sicherlich nicht mehr abgezogen :)


Grüße Jonas

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Kommentar von Salzstreuner
28.06.2016, 11:04

Das hoffe ich natürlich. Wäre ärgerlich, wenn ich erst mit dem Steuerausgleich zuviel gezahlte Summen erstattet bekomme.

Aber: Ich bin im Mai ausgetreten. In NRW ist das damit auch der Austrittsmonat und ich hätte für Juni keine Kirchensteuer mehr zahlen sollen.

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Kommentar von Feuerhexe2015
28.06.2016, 11:10

Schwachsinn, in Zeiten von Elstam werden die Daten eingespielt und der Arbeitgeber darf in der Regel keine Änderungen bei den Steuerdaten vornehmen!

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Hast du die Austrittsbescheinigung dem AG vorgelegt?

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Kommentar von Salzstreuner
28.06.2016, 11:02

Noch nicht. 

Mir wurde vom Amtsgericht gesagt, dass das Finanzamt meine Daten bei einer Änderung automatisch an meinen AG weitergibt.

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Hast du dem Finanzamt bescheid gesagt?

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Was für eine Abrechnung und von wem hast Du denn "jetzt" erhalten?

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Kommentar von Salzstreuner
28.06.2016, 10:56

Damit meine ich meine Gehaltsabrechnung von meinem Arbeitgeber.

Jetzt heißt, dass ich die tatsächlich heute für den Monat Juni bekommen habe.

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