Frage von gygaxfreak, 77

Weiter als Altenpfleger arbeiten nach der Ausbildung oder nicht?

Hallo,

ich mache derzeit eine Ausbildung zum Examinierten Altenpfleger. Ich bin stand jetzt im 3. Lehrjahr.

Mir macht es richtig viel Spaß mit den Bewohnern zu arbeiten. Jedoch habe ich ein Problem. Ich kann Dinge, die ich normalerweise sonst immer richtig mache nicht richtig umsetzen wenn ich "kontrolliert" werde. Egal ob das bei Lehrerbesuchen ist oder wenn meine Praxisanleitung hinter mir steht. Ich habe ab diesem Zeitpunkt eine dicke fette Blockade im Kopf und diese bekomme ich nicht mehr los. Ich vergesse alles und stell mich an als würde ich einen Bewohner das erste mal verpflegen.

Dadurch entsteht häufig Stress mit meiner Praxisanleitung und meiner Chefin. Beide können sich es absolut nicht vorstellen dass ich ein verantwortungsbewusster Altenpfleger sein kann, da ich ja nach 3 Lehrjahren noch immer auf dem Stand eines Praktikanten bin und es nicht besser kann.

Mittlerweile vergeht mir auch die Lust dabei und ich würde wahrscheinlich auch nach der Ausbildung etwas anderes machen wollen. Die Frage ist bloß was. Habt ihr vielleicht Vorschläge? Es muss nichts im Pflegerischen Bereich sein. Auch Computerarbeit (also z.B. das Schreiben am PC o.ä. liegt mir und würde mich schon interessieren.

Außerdem stehe ich kurz vor Familienplanung da wäre es dann ebenfalls gut wenn ich keine Wochenenden mehr arbeiten müsste, da meine Frau ebenfalls im Schichtdienst tätig ist.

Könnt ihr mir Helfen? Gerne Rückfragen stellen!

Expertenantwort
von FORTBILDUNG24, Business Partner, 25

Hallo gygaxfreak,

wir würden auch empfehlen, zunächst ein Gespräch mit Deiner Chefin zu führen und ihr Deine Blockade schildern. Vielleicht hilft das auch, diese zu entschärfen oder gar zu überwinden, da jeder Deine Problematik mit dem "beobachtet / kontrolliert werden" kennt.

Grundsätzlich hast Du in jedem Beruf jemanden als Chef, der Dir auch ab und zu über die Schulter schaut. Somit solltest Du Wege finden um mit diesen Situationen professionell umzugehen.

Wenn Du Deine Ausbildung abgeschlossen hast könntest Du Dich selbstverständlich im Wundmanagement oder Heilerziehungspflege weiterbilden. Hierzu findest Du auch eine gute Übersicht zu Terminen, Abendschulen und Kosten bei uns im Akademievergleich. Hier der Link in die Weiterbildungsangebote zum Thema Pflege:

https://www.fortbildung24.com/pflegeseminare-weiterbildung-krankenpflege-altenpf...

Oder Du machst gleich nach der Ausbildung in Abendschule oder Fernlehrgang den Praxisanleiter oder Pflegedienstleiter und schaust selbst anderen über die Schulter...

Viel Erfolg und Gruß

Serviceteam FORTBILDUNG24

Antwort
von flosimosi, 47

Meine Frau ist ebenfalls gelernte Altenpflegerin und hat danach in die Heilerziehungspflege gewechselt. Je nach Arbeitgeber - so meinte sie mal - ist der Job um einiges entspannter und gehaltsmäßig auf dem selben Level.

Sie ist in die Pflege mit Erwachsenen gewechselt, hat aber während der Ausbildung viel mit Kindern gearbeitet, was wohl auch sehr anstrengend sein soll.

Da Du allerdings vor der Familienplanung stehst, kann Dir Arbeit mit Kindern sogar gut tun, damit du Erfahrungen sammeln kannst. Keine Ahnung inwiefern du schon mit Kindern zu tun hattest...

Dennoch alles Gute für Deine Zukunft! :)

Kommentar von gygaxfreak ,

Ich mag Kinder wirklich gerne, aber gerade im pflegerischen Bereich könnte ich das nicht. Und auch Arbeit im Kindergarten kommt für mich nicht in Frage, das ist mir viel zu anstrengend und genauso schlecht für den Rücken wie die Altenpflege. 

Kommentar von gygaxfreak ,

Hat deine Frau dann nochmal eine Ausbildung gemacht oder wie ging das weiter, weil du sagtest sie is gelernte Altenpflegerin hat viel mit Kindern gearbeitet und ist später in den Erwachsenenbereich gewechselt.

Kommentar von flosimosi ,

Ich meinte, dass sie nach ihrer Ausbildung zur Altenpflegerin noch 3 Jahre in dem Beruf gearbeitet hat und dann, ich glaube mit 30 Jahren, eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin gemacht hat. Sie hat also 2 abgeschlossene Berufsausbildungen nun. Ob man das in dem Alter noch möchte, ist natürlich immer so eine Frage und hängt vom Ehrgeiz ab.

Heilerziehungspflege mit Erwachsenen Menschen ist auf jeden Fall laut ihrer Aussage nicht so anstrengend, aber Du hast schon Recht, körperschonend ist es auch nicht gerade.

Antwort
von perguntador, 36

Sei ehrlich zu deiner Praxisanleiterin und der Chefin. Sag, die Situation macht dich nervös und du brauchst Unterstützung.

Man kann als Pfleger auch nur unter der Woche arbeiten. Vor allem wenn man Kinder hat.
Ich kenne welche, die im KH arbeiten aber nur von Montag bis Freitag und nur Frühdienst.

Z.B. Du kannst auch Weiterbildung zum Wundmanager machen und auch nur unter der Wochen arbeiten.

Viel Erfolg beim Examen.

Kommentar von gygaxfreak ,

Ich weiß mittlerweile garnicht ob ich überhaupt in der Pflege bleiben möchte... 

Antwort
von fore123, 12

Wie wäre es hiermit:

http://donner-partner.de/?s=kodierfachkraft

Klinische Kodierfachkraft. 

Voraussetzung: Krankenpfleger, Altenpfleger oder Arzthelferin.

Arbeiten kann man in Kliniken oder bei Krankenkassen. Die Tätigkeit umfasst die Abrechnung der stationären Patienten, die sogenannte "Kodierung" der Krankenakte. Diagnosen und Prozeduren werden verschlüsselt und zu einer Fallpauschale (DRG) zusammengefasst und der Kasse übermittelt.

Arbeit von Mo bis Fr im Büro und in vielen Kliniken besser bezahlt als Krankenpfleger und als Altenpfleger sowieso.

Ausbildung zahlt manchmal Arbeitsamt. Dauer von 2 Wochen bis 3 Monate je nach Anbieter. Einfach mal in der Region googlen. Häufig auch IHK.

Viel Erfolg

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