Frage von Inferiae, 51

Weisungsbefolgungspflicht als Azubi, auch bei Vorträgen?

Als Azubi habe ich die Pflicht, Weisungen zu befolgen. Das weiß ich, so weit, so gut.

Was aber, wenn mein Ausbilder mich im Rahmen einer Schulung dazu zwingen möchte, einen Vortrag zu halten, bei dem ich bereits weiß, dass es darauf hinauslaufen wird, mich vor allen anderen ins offene Messer laufen zu lassen?

Sofern ich bei der Schulung teilnehme, was ja meine Pflicht ist, bin ich dann auch dazu verpflichtet, diesen Vortrag zu halten?

Und bitte keine Hinweise darauf, dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind. Das weiß ich inzwischen zur Genüge, möchte aber auch nicht alles mit mir machen lassen.

Vielen Dank!

Antwort
von Joergi666, 36

Einen solchen Vortrag kann man natürlich als notwendigen Ausbildungsinhalt ansehen und damit ist dieser Pflicht. Unabhängig davon darf dich kein Ausbilder demütigen oder diskriminieren - diese Absicht wäre aber ersteinmal zu beweisen, wobei für solche Dinge der Betriebsrat der richtige Ansprechpartner wäre (wenn vorhanden).

Kommentar von Inferiae ,

Danke für diese Antwort, so etwas habe ich mir auch bereits gedacht. 

Gilt es denn auch als elementarer Teil der Ausbildungsinhalte, wenn in dem Vortrag keine für die Schulung notwendigen neuen Informationen Thema sind? 

Kommentar von Joergi666 ,

ganz klar ja, denn so detailliert sind Ausbildungsinhalte nicht gesetzlich  geregelt.

Antwort
von Farridio, 26

natürlich. wenn du im rahmen einer schulung einen vortrag halten sollst, dann dient das der schulung .

Antwort
von Bitterkraut, 23

Sieh zu, daß dein Vortrag so gut ist, daß dein Ausbilder sein Messer wieder wegstecken muß!

Antwort
von Allfkdkdbyk, 14

Das darf er, aber du würdest vermutlich in seiner Rolle auch deinen Spaß mit den Azubis haben wollen also sieh's positiv ;-)

Kommentar von Inferiae ,

In dem bestehenden Ausmaß eher nicht. 

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