Frage von Dita80, 56

Weiß nicht weiter. Hilft mir in diesem Fall eine Darmspiegelung, wenn ja ist sie schmerzhaft?

Hallo zusammen, ich hoffe irgendwer von Euch kann mir helfen. Zu den Beschwerden: Ich habe sehr häufiges Aufstoßen, Mundgeruch (weshalb mir bereits Bulimie unterstellt wurde), einen sehr unangenehmen Geschmack im Mund, eine Art "broddeln" im Körper, einen breiartigen Stuhlgang, Übelkeit mit seltenem Erbrechen, Oberbauchbeschwerden, Blähungen etc. Meine Hausärztin hat aufgrunddessen einen Bluttest gemacht, der ergab das ich unter einem erniedrigten Vitamin B12 leide. Dagegen nehme ich bereits Tabletten ein. Ultraschall hingegen war unauffällig. Da abgesehen nichts "wirkliches" gefunden wurde, erhielt ich auf Wunsch eine Überweisung für Innere Gastroenteteologie. In der ÜBERWEISUNG stand, das der Verdacht auf eine Gastritis besteht, ein Vitamin B12 Mängel vorliegt und abgeklärt werden soll ob ein -INTRINSICFAKTORMANGEL- vorliegt. Soviel ich verstand, soll das bedeuten, bzw. abgeklärt werden ob mein Körper von selbst aus in der Lage ist ausreichend Vitamin B12 zu produzieren?! Habe dann die Magenspiegelung bei einem anderem Arzt machen lassen, dort wurde mir gesagt, wegen den Ergebnissen mich sodann bei meiner Hausärztin zu melden. Sie rief mich genervt zurück, d asie mich zuhause nicht erreichte und sagte mir, das mit den Antikörpern alles in Ordnung sei und es keine Anhaltspunkte für eine Frühphase einer Zöliakie gebe. Obwohl von einer Glutenunverträglichkeit zuvor weder persönlich noch in der Überweisung die Rede war. Als ich dann fragte, wie es bei den Symptomen sein könne, lag sie einfach auf. Ich empfinde das Verhältnis zu meiner Hausärztin schon seit längerem als unangenehm weil es entweder in die ,,Haben Sie eine Essstörung" Schiene geht, ich nicht zu Wort komme und zu guter Letzt einfach aufgelegt wird. Man hätte zumindest sagen können, dazu kann ich Ihnen nichts sagen oder das sollten wir im Termin besprechen. Bin dann später zur Praxis gegangen und habe mir den Befund ausdrucken lassen, der quasi nur über eine nicht vorhandene Zöliakie handelt.... Kann es vielleicht sein, das die Gewebeprobe garnicht auf Gastritis überprüft wurde oder lässt sich das auch mit in dieser ,,Zöliakieuntersuchung" feststellen? Und in wie fern hängt ein ein INTRINSICFAKTORMANGEL mit einer Zöliakie zusammen? Irgendwie so meine ich, hat man mich nur abgewimmelt und ins Unwissende stehen lassen. Die Beschwerden sind nach wie vor vorhanden und noch sehr stark, aber da nichts gefunden wurde, gibt man mir das Gefühl mit den Beschwerden weiter leben zu müssen, obwohl das Wort "Leben" hier eine völlig neue Bedeutung gewinnt, da es mir schlecht geht. Auch wird es gerne auf die Psyche geschoben obwohl ich es sehr anzweifel, das Mundgeruch u.a ( Zähne sind in Ordnung) psychisch bedingt ist. Dafür sind es zu viele Symptome, die zu LANGE anhalten. Sollte ich weitere Untersuchungen durchführen lassen? Weiß sonst jemand womit die Symptome zusammen hängen könnten? So wie es ist jetzt, kann's doch nicht weitergehen. Lg Dita

Antwort
von landregen, 41

Ich weiß nicht, was dir Laien nun noch erzählen sollen, wo du doch bereits bei verschiedenen Fachärzten in Behandlung bist.

Welche Untersuchungen vorgenommen werden müssen, das kannst du nicht entscheiden, sondern die Ärzte können begründen, welche Untersuchungen sinnvoll und notwendig sind. Andernfalls würde die Krankenkasse die Kosten gar nicht übernehmen.

Alles, was du beschrieben hast, bezieht sich auf den Magen. Ich als Laie wüsste nicht, was eine Darmspiegelung bringen soll, wenn der Magen krank ist.

Und eine Darmspiegelung kann niemals "helfen", denn sie ist keine Therpie, sonden eine Diagnose-Methode.

Kommentar von Dita80 ,

Aber gerade eine genaue Diagnose ist wichtig um Gewissheit zu haben um dann mit Therapien die Symptome zu lindern.. So viel ich weiß hängt der Magen mit dem Darm zusammen. 

Kommentar von mariontheresa ,

Wenn du genau wissen willst, wie Magen und Darm zusammen hängen, ließ das Buch "Darm mit  Charme"

Kommentar von landregen ,

Ich weiß, wie Magen und Darm anatomisch und funktionell zusammenhängen und habe gerade nicht das Bedürfnis, genau zu wissen, was die Inhalte des Buches "Darm mit Charme" sind.

Eine Darmspiegelung als Therapie, die "hilft", wenn aufgrund einer Magendysunktion Schwierigkeiten mit dem Intrinsingfaktor z Vitamin B 12 Herstellung vorzunehmen, das ist horrender Unsinn - und da hilft es auch nicht, sich "medizinischen Rat und Unterstützung" gegen ärztlichen Rat in einem Laienforum einzuholen.

Kommentar von Dita80 ,

Nein, ich werde völlig falsch verstanden.Ich meinte nicht das die Darmspiegelung die eigentliche Therapie darstellt sondern ein KLARER BEFUND vorliegen soll, der dass NICHTS wiederlegt und somit die Symptome erklärt. Damit man weiß wie man die Symptome lindern kann was ich momentan nicht kann weil kein klarer Befund in dem Sinne vorliegt.

Meine Hausärztin hat  einen Bluttest gemacht, der ergab das ich unter einem erniedrigten Vitamin B12 leide. Schön und gut erklärt aber nicht alle Beschwerden. Dagegen nehme ich bereits Tabletten ein. Ultraschall hingegen war unauffällig. Da abgesehen nichts "wirkliches" gefunden wurde, erhielt ich auf Wunsch eine Überweisung für Innere Gastroenteteologie.

In der ÜBERWEISUNG stand, das der Verdacht auf eine GASTRITIS besteht ( die zumindest die Symptome erklärt hätte)

Es sollte u.a abgeklärt werden ob ein -INTRINSICFAKTORMANGEL- vorliegt= Fehlanzeige

Die Hausärztin sagte mir, das mit den Antikörpern alles in Ordnung sei und es keine Anhaltspunkte für eine Frühphase einer Zöliakie gebe. Obwohl von einer Glutenunverträglichkeit zuvor weder persönlich noch in der Überweisung die Rede war. Als ich dann fragte, wie es bei den Symptomen sein könne, lag sie einfach auf.

Die Beschwerden sind nach wie vor vorhanden und noch sehr stark, aber da nichts gefunden wurde, gibt man mir das Gefühl mit den Beschwerden weiter leben zu müssen. 

DESHALB die Idee mit der Darmspiegelung um z.B ein Reizdarmsyndrom oder sonst was festzustellen. Nicht die Ursachen für den Viamin B12 Mangel! Demnach liegt ja auch KEIN -INTRINSICFAKTORMANGEL- vor.

Kommentar von landregen ,

Das solltest du dir weder allein noch mit einem Haufen fremder Laien aus den Fingern saugen, sondern mit deinen behandelnden Ärzten besprechen

Antwort
von mariontheresa, 30

Bei einer Magenspiegelung schaut sich der Arzt nur das Innere des Magens und der Speiseröhre an. Dabei kann er sehen, ob z.B. eine Gastritis besteht, oder Veränderungen der Magenschleimhaut. Eine Gewebeprobe wird nur entnommen, wenn Veränderungen festgestellt werden, die weiter abgeklärt werden müssen.  

An der Uniklinik Marburg gibt es das Marburger Zentrum für unerkannte und seltene Erkrankungen. Chefarzt ist Professor Jürgen Schäfer. Er hat auch ein Buch geschrieben, Titel: Die Krankheitsermittler. ISBN 978-3-426-78844-8; kostet 9,99€.  

Kommentar von Dita80 ,

Eine Magenspiegelung habe ich wie oben berichtet, bereits gemacht. Deshalb die Frage mit der Darmspiegelung.

Kommentar von mariontheresa ,

Du hast was von einer Gewebeprobe geschrieben, und die wird bei einer Magenspiegelung nicht automatisch gemacht. 

Kommentar von Dita80 ,

Das mag sein aber mir wurde etwas entnommen ( gehe stark von einer Gewebeprobe oder ähnlichem aus, was dann im Labor untersucht wurde.

Zusatzbericht :

Es wurden immunhistochemische Untersuchungen zur Darstellung der intraepitheialen Lymphozyten mit gegen CD3 gerichteten Antikörpern durchgeführt. Hierbei sind 16 CD3 positive T-Lymphozyten auf 100 Epithelien innerhalb der Zottenspitzen nachzuweisen.

Antwort
von supersuni96, 21

Deine Hausärztin scheint nicht sehr kompetent zu sein. Bei solchen speziellen Problemen sollte man den Facharzt aufsuchen und nicht den Hausarzt. Ich verstehe nicht, warum man mit dir nach der Magenspiegelung die Ergebnisse nicht direkt vor Ort besprochen hat. 

Ich würde an deiner Stelle zu einem Internisten gehen und nicht mehr zum Hausarzt. 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass deine Probleme mit deiner Ernährung zusammen hängen. Vor allem das Aufstoßen und der Mundgeruch deuten darauf hin. 

Du solltest jetzt mal für zwei Wochen ein Ernährungstagebuch führen. Da musst du GANZ EXAKT aufschreiben, wann du was in welchen Mengen isst und trinkst. Damit gehst du zu einem Internisten. Der wird dann sehen, woran es liegen kann.

Ich persönlich empfehle dir, dich mal ein paar Tage von selbstgekochter Hühnersuppe mit viel grünem gekochten Gemüse als Einlage zu ernähren. Das hat mir mal ein Heilpraktiker empfohlen. Die Hühnersuppe muss fettarm sein (also das Fett oben abschöpfen), darf keine Gewürze enthalten, keine Nudeln, keine Zwiebeln, sondern nur Brokkoli, Lauch, Möhren, Fenchel und Petersilie. Dazu solltest du nur stilles Wasser oder Kräutertees (kein Pfefferminz) trinken.

Gute Besserung.

P.S. In dem Ernährungstagebuch solltest du auch jedesmal deine Beschwerden (die Art der Beschwerden)  mit Uhrzeit eintragen.

Kommentar von Dita80 ,

Die Hausärztin ist mir auch eher ein Fall für sich. Dennoch habe ich ja geschrieben bei einem Facharzt, der darauf spezialisiert ist, gewesen zu sein, der die Laborwerte zu meiner Hausärztin gesendet hat s. Auswertung oben. 

Gewürze meide ich bereits, sowie auch Fleisch. Meine Ernährung ist schon so magenschonend wie nur möglich. Laktose, glutenfrei und vegan. Dadurch haben sich die Beschwerden zunächst gelindert, aber es treten in Schüben immer wieder die selben Beschwerden (seit Jahren) auf. Auch meide ich mittlerweile säurehaltiges, was die Magensäure hochfährt, weil es in mir dann regelrecht "broddelt" sowie verzichte ich auf Kohlensäure, da sich das Aufstoßen dann verschlimmert. Ich trinke viel Tee und versuche mich so "gesund" wie nur möglich zu ernähren. Welche Ernährung der Welt löst solche Beschwerden aus? Seit Tagen habe ich wieder seit langem einen abartigen Geschmack im Mund, auch auf der Arbeit lebe ich mit diesen Symptomen. Die Beschwerden werden schöner durch: Laktose, Gluten, Schokolade, scharfes, Kohlensäure, Fruchtsäften, Tomaten, Avocados, Süßes, ( damals Fisch und Fleisch ), Roggen oder Weizenbrot, Ketschup ( führte bereits zum Erbrechen ), Kartoffelpüree hat mich mehrmals hintereinander übergeben lassen ( die ganze Nacht hat es in mir regelrecht gekocht ) Essen bereitet einfach keine Freude mehr. Auch wurden mir keine Tabletten die die Magensäure reduzieren verschrieben. Vertröstet, abgewimmelt und aufgelegt nachdem ich fragte, wie es sein kann das NICHTS ist.

Kommentar von Dita80 ,

Meinte schlimmer und nicht schöner

Kommentar von supersuni96 ,

Das hört sich nach Refluxkrankheit an. Kauf dir Kaisernatron (in jedem Supermarkt bei den Backzutaten). Wenn du aufstoßen musst, rührst du einen halben Teelöffel in ein Glas kaltes Wasser und trinkst das. Das neutralisiert die Magensäure. Wenn es dir danach besser geht, hast du einen übersäuerten Magen. In deinem Fall ist eine vegane Ernährung aber nicht sinnvoll, oder supplementierst du Vitamin B12? Durch Vitamin B12 Mangel können auch solche Symptome auftreten. 

Wenn du dich vegan ernährst, dann machst du vermutlich eine Menge Fehler. Du hast dich offensichtlich mit diesem Thema nicht richtig auseinandergesetzt. Vegane Ernährung ist schwierig, wenn man keine Ahnung davon hat.

Wie gesagt. Dein Problem ist ganz offensichtlich die falsche Ernährung.

Kommentar von Dita80 ,

Ja ich nehme mittlerweile Vitamin B12 Präparate ein. Es liegen zumindest nach dem Bluttest zu urteilen keine weiteren Mängel vor. Du meinst also organische Ursachen sind komplett ausgeschlossen? Wie ich bereits erwähnt habe, leide ich schon seit längerem ( auch vor der veganen Ernährung ) unter Beschwerden. Seitdem ich mich glutenfrei und vegan ernähre habe ich ein deutlich besseres Hautbild und fühle mich "unbeschwerter" - ich habe nicht das Gefühl das mir etwas im Magen liegt aber der Rest ist eben unangenehm. Ich weiß nicht in wie weit ein Vitamin B12 Mangel all solche Symptome auslösen kann -  bist du sicher in diesem Ausmaß? Aber Moment, erkennt man eine Reluxkrankheit nicht auch an einer Magenspiegelung? Habe davon noch nie gehört. Danke 

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