Frage von Confrontation, 21

Weiß nicht, ob es nicht doch das Falsche ist?

Ich bin 18 und männlich. Ich habe den Realschulabschluss in NRW (ohne Qualifikation).

Ich habe erstmal mit BWL angefangen. Jedoch war mir das zu einseitig und wirklich nichts für mich. Mathe, Mathe, Mathe, BWL, Mathe, Mathe.... Ausnahmen die mir einfallen waren Deutsch und Sport. Naja...

Jetzt bin ich auf einer Medienschule und mache mein Fachabi Richtung Medien und Kommunikation. Jedoch habe ich festgestellt, dass die Jobaussichten sehr schlecht sind.

  • Wir haben Fotografie... Fotograf ist heute nichts mehr wert als Beruf.

  • Film und Fernsehen ist Folter (da gabs echt krasse Geschichten vom Lehrer, der 40 Jahre beim WDR war)

Und generell bist du einfach immer darauf angewiesen alles hinzubekommen und kreativ zu sein. Wenn man also wirklich mal ne Zeitlang nen schlechten Lauf hat, ist man geliefert.

Heißt eigentlich harte Arbeit für schlechten bis mittelmäßigen Verdienst. Selbst wenn es gute Jobs gibt, muss man die erstmal finden... und ebenfalls frag ich mich ... "Will ich das echt ein ganzes Leben lang machen" ?

Irgendwie hab ich das Gefühl, ich sollte was besseres machen. Mehr unter Leute kommen, sicherer Verdienst, sicherer Job. Vielleicht mal reisen oder rumkommen.

Ich habe für mich festgestellt, ich bin eher der Mensch, der mal mega kreative Phasen hat und es dann rauslässt, aber eher als Hobby und als Beruf könnte ich das nicht auf Dauer. Es würde auch keinen Spaß machen.

Abbrechen wäre jetzt nicht klug. Wäre das zweite Mal jetzt. Klar jung bin ich, aber ja...

Meine Idee war, das Fachabi zu bekommen und dann weiter zu schauen. Was jedoch sollte ich dann tun? Schule, Ausbildung? Ich wäre dann schon 20.

Naja...

Antwort
von DoxckieD, 14

dein erlernter Beruf ist immer nur die Eintrittskarte ins berufsleben,was du später tatsächlich machen wirst,weisst du jetzt gar nicht. alles, was du dir überlegst hat in 5 Jahren keine bedeutung mehr,dann hat sich alles verändert. Könnte man das Planen, würden alle nur "sicherer Job, sicherer Verdienst" wählen und plötzlich gibt es 10 Mio Arbeitslose, weil sie alle den gleichen Beruf gewählt haben und gar nichts mehr sicher wäre

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