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Weiss jemand wie man eine Pflegestufe beantragt und ab wann man sie bekommt

gefragt von kojak am 03.03.2009 um 5:41 Uhr

Mein Schwiegervater (78 Jahre) lebt noch allein. Meine Frau geht regelmässig zu ihm, um ihn zu besuchen und um den Haushalt zu machen. Nur seit einiger Zeit, ist er manch mal sehr durch einander, er weiss nicht mehr welchen Tag wir haben, redet wirres zeug usw. Auch Körperlich hat er in letzer Zeit sehr nachgelassen. Meine Frau glaubt das es bei meinem Schwiegervater eine Vorstufe von Dimenz ist. Kann uns jemand weiter helfen?

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gesundheit x 60.051 pflege x 2.222

IsabelRose
beantwortet von IsabelRose am 3. März 2009 06:06
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Schau bitte mal hier, da findest Du jede Menge Infos:

http://www.google.de/search?q=pflegestufe+beantragen+wo%3F&sourceid=navclien...

Am sichersten ist es, vorher mit dem Arzt zu sprechen, denn evtl. leitet auch er/sie es ein. Nach der Antragstellung kommt dann eine Gutachterin oder ein Gutachter ins Haus - hier ist Vorsicht vor Fangfragen an den Kranken geboten, sonst ist es mit der Pflegestufe Essig.

Wenn Dein Schwiegervater eine Pflegestufe bekommt, kann sich Deine Frau als Pflegeperson eintragen lassen und erhält Pflegegeld, gleichzeitig zahlt die Krankenkasse für Deine Frau in die Rentenkasse ein.

Zweimal im Jahr kommt dann jemand von der Sozialstation (freie Auswahl) und begutachtet, ob der Kranke "ordnungsgemäß" versorgt ist. Dieser Bericht geht an die Krankenkasse.

Viel Erfolg!

Kommentar von kojak am 5. März 2009 08:43

Habe bei google schon nachgesehen. Sind viele interessante Informationen dabei. Danke!

Kommentar von 1b064d68a50377a0f42ac2c0798825fdsmallIsabelRose am 5. März 2009 13:10

Gern geschehen. Falls Du noch weitere Fragen zu diesem Thema hast, kannst Du mir jederzeit eine Nachricht senden. LG


Floriheidi89
beantwortet von Floriheidi89 am 3. März 2009 06:18
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Hallo.. die ersten Schritte sind, die zum Hausarzt zu gehen zu einer eingehenden Untersuchung; der nächste Schritt ist ein Schreiben an den Medizinischen Dienst; - einen Pflegedienst beaufragen um dann festzustellen, welche täglichen Versorgungungen ihr Vater nicht mehr alleine kann: dazu gehört Medikamenteneinnahme - wie weit in kann er noch persönliche tägliche Hygiene Maßnahmen durchführen, dazu gehört rasieren - Zähne putzen - in wie weit ist er orientiert, kann er sich alleine an - aus ziehen - wieviel Hilfe braucht er bei dem Toilettengang wie oft braucht er da Hilfestellung - - braucht er da Hilfsmittel - wie ist es mit der selbstversorgung beim Essen - wer kocht - wer wäscht die Wäsche - kann er sich alleine waschen - duschen - wieviel Hilfestellung benötigt er bei dem täglichen Ablauf - wie ist es mit ARztbesuchen - Fuß und Handpflege - in wie weit kann er alleine einkaufen - wer versorgt den Haushalt - Hausordnung - - dann muß eine Liste erstellt werden - wer vieviel Zeit für welche Verrichtung braucht dann warten Sie auf den Besuchstermin des Medizinischen Dienst - wenn sie selber feststellen, dass er viele Dinge nicht mehr kann, und eine stundenweise Versorgung ist nicht gegeben, dann können Sie es mit einer Tagesversorgung versuchen - oder sie orientieren sich schon mal nach einer sogenannten >> Demenz << Wohngruppe oder Alzheimer Wohngruppe - Seniorenhaus mit einer Demenzgruppe .. leider keinen besseren Rat; und was ich empfehlen würde in eine Angehörigen Selbsthilfegruppe gehen, erspart viele Wege, da bei so einer Selbsthilfegruppe schon Leute sind, die mit dieser Erkrankung sehr viel Erfahrung haben - alle Krankenpapiere - schon mal zusammenstellen, dazu gehören auch Betreuungsverfüngen Aufenthaltsbestimmungsrechtverfügungen gegebenenfalls Patiententestament - sonstige persönliche Verfügungen über - Brief und Telefon - Bankvollmachten usw. Generalvollmachten z.B. auch über den Tod hinaus es gruesst Heidrun - Floriheidi89

Kommentar von kojak am 5. März 2009 08:24

Danke! Hat mir schon weiter geholten.


Froeschle123
beantwortet von Froeschle123 am 4. März 2009 16:25
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Der sehr guten Aufstellung von Floriheidi ist nicht viel hinzuzufügen. Die Alzheimer-Angehörigen- Gruppe kann ich nur wärmstens empfehlen. Die gibt es bei uns vom DRK, vielleicht ist bei Euch ein anderer Träger. Ich habe da unheimlich viel gelernt und man hat uns immer und bei jeder Frage geholfen. Alleine in dem Haus leben wird er nicht mehr lange können, dazu sind einfach zu große Gefahren, dass er nicht mehr heimfindet, den Herd anlässt usw. Entweder ihr nehmt ihn zu Euch oder müsst bald nach etwas anderem umschauen. Da erfährt man auch viel in der Angehörigen-Gruppe, wo ist es gut, wo wird viel gearbeitet mit den Leuten usw. Wir haben meine Schwiegermutter zu uns geholt, da sie immer wieder weg ging und dann nicht mehr heimgefunden hat. Außerdem konnte sie mit heiß und kalt nicht mehr umgehen. Wir haben sie in eine Tagespflege gebracht und ihr jeden Morgen erzählt, sie muss zum Arzt. So ist sie mitgegangen. Nach 1 1/2 Jahren haben wir uns schweren Herzens dann entschlossen, sie in ein Heim zu geben, das wir aber vorher genau ausgesucht hatten. Dort gibt es speziell ausgebildete Schwestern für Demenz. Sie hat sich zu unserer Überraschung sehr schnell eingelebt, wollte nie weg. Andere tun sich damit teilweise schwer. Bei der Alzheimer-Beratungsstelle von der DRK hat man mir auch beim Ausfüllen geholfen und beraten.


coyotincaos
beantwortet von coyotincaos am 3. März 2009 06:10
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Der erste Schritt zu zuverlässigen Informationen ist immer der Hausarzt deines Schwiegervaters.


Malkia
beantwortet von Malkia am 3. März 2009 06:01
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Bei der zuständigen Krankenkasse des Schwiegervaters einen Antrag holen.


deFleescha
beantwortet von deFleescha am 3. März 2009 05:43
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setzt euch mit einer Sozialstation in Verbindung. Die können euch am besten beraten, wenn's um Pflegestufe geht...


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