Frage von hannibal112, 48

Weiß jemand wie es rechtlich aussieht wenn ein Verkäufer vom Vertrag wg. Nichteinhaltung des Käufers zurücktreten möchte?

Hallo!

Ich habe vor kurzem privat ein Objekt an eine Firma verkauft. Bedingungen recht simpel, keine Gewährleistung/Garantie meinerseits, Überweisung des Kaufpreises auf mein Konto, Rücktrittsrecht des Käufers von 7 Tagen. Mittlerweile sind 31 Tage vergangen, ich habe bereits 1x mündlich zur Überweisung aufgefordert und 1x per SMS um etwas "schriftlich" zu haben. Jedes mal wurde ich abgewimmelt mit "in ein paar Tagen zahle ich". Nun ist es so dass ich genau das Geld benötige um mir etwas neues zu kaufen, was ich jedoch auf Grund des fehlenden Geldes nicht kann. Ich möchte daher wenn irgendwie möglich die Ware retour bzw. Schadensersatz da mir nun wirklich ein Schaden entsteht da ich das Geld nun nur durch Kontoüberziehung bekomme. Wie gehe ich am Besten vor?

Vielen lieben Dank!

Antwort
von martinzuhause, 25

man verkauft nur ware gegen geld. du kannst den käufer da schriftlich per einschreiben eine frist zur zahlung setzen. hält er die nicht ein bleibt nur der weg übers gericht.

rückgabe geht vllt nicht mehr wenn er die ware nicht mehr hat. oder habt ihr einen eigentumsvorbehalt bis zur zahlung vereinbart?

Kommentar von hannibal112 ,

Muss man eine Frist setzen? Habe im Internet (glaube auf der WKO-Seite) gelesen, dass man dazu nicht verpflichtet ist.
Genau das ist der Punkt, er ist Vermittler - eigentlich bzw. im weitesten Sinne - er wollte die Ware so oder so weiterverkaufen.
und leider haben wir keinen Eigentumsvorbehalt vereinbart.
Fällt vermutlich alles unter die Kategorie SSKM

Antwort
von Estorial, 21

Um es effektiv durchzusetzen wirst du letztlich einen Anwalt brauchen.

Vielleicht hast du ja eine Rechtsschutzversicherung...

Kommentar von hannibal112 ,

hab ich natürlich nicht, aber gut.. so ein Fall macht dann klüger. Danke für die Antwort!

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