Ich habe selbst Tomatenpflanzen gezogen und sie in einen ziemlich tiefen Kübel gepflanzt.Da ich den Kübel aber nicht nur teure Erde auffüllen wollte, habe ich Rindenmulch als Untergrund verwendet. Dann eine Schicht Mutterboden und als letztes eine dicke Schicht Blumenerde. Mein Mann meint jetzt, dass der Rindenmulch säuert und es nichts für die Tomaten wäre. Hat jemand Erfahrung damit oder kann mir einen Tipp geben ? Vielen Dank. Annelie50

Tomaten brauchen sehr viel Nährstoffe und Wasser. Der Rindenmulch eignet sich allerfalls als Abdeckung, damit die Erde länger feucht bleibt. Spar nicht an der Erde und am Dünger, sonst fällt die Ernte bescheiden aus. Rindenmulch hat keine Nährstoffe, die einer Tomate reichen würden.
Mulch entzieht dem Boden bei der Verrottung zunächst Nährstoffe und Sauerstoff. Im weiteren Vorgang ändert sich dies wieder, und Bioelemente wie Stickstoff, Schwefel oder Phosphor werden freigesetzt und den Pflanzen in mineralischer Form verfügbar gemacht. Eine wissenschaftliche Erklärung will ich hier nicht liefern – aber das Auf und Ab von PH-Wert, Sauerstoff und Nährstoffgehalt im Boden mögen Pflanzen nicht so sehr.
Fülle auf den Boden des Pflanzgefäßes beim nächsten Mal einfach Steine, Kies oder Sand. Das hilft auch, Staunässe zu vermeiden. Gruß -pepe