Frage von Kilon, 29

Weiß jemand in etwa wieviel (US)-Gallonen (~3,78 Liter) je Tankstopp getankt werden im Schnitt und wieviele es in der Vergangenheit waren?

Hi,

hat jemand da Infos zu?! Die Effizienz hat sich teilweise mehr als verdoppelt, früher wurde für weniger Fahrleistung deutlich mehr Kraftstoff verbraucht und getankt, volltanken war/ist(?) Standard in den USA, okay jetzt leckt die US-Piipeline mit 1.3 Millionen Barrel Benzin von der Golfküste bis hoch nach New York, 6.000 Barrel sind ausgetreten, naja der Ersatz kommt über Binnenschiffahrt und Tanklastwagen,

aber generell... hat jemand da einen Link? Tanken sie öfter und weniger oder weiter hin das "volltanken"? Wobei auch hier sich die Tanks verkleinert haben wegen der hohen Effizienz!

1 Barrel = 42 Gallonen... 10 Gallonen sind eine gute Menge schon. Jedoch bei der so beliebten Ford F-Serie schluckt dieser No. 1 verkaufte US-Wagen doch gut was weg, während Tesla und Kleinstwagen den Durchschnittsverbrauch durchwühlen, inzwischen ist die Zahl der Teslas alleine in den USA 6-stellig!

Die F-Serie wird denke ich den Corollla ablösen, Im Jahr 2010 war es das 2. meistverkaufte Fahrzeug aller Zeiten, nur übertroffen vom Toyota Corolla, das kann aber in den 5 Jahren und 9 Monaten sich natürlich geändert,

Jedenfalls tanken die US, EU, Deutschen Autofahrer weniger?! Da fällt mir ein, wie siehts bei uns aus? 70 Liter Tanks gibt es ja praktisch schon kaum noch bei Neuwagen denke ich? Außer extremst teure Limousinen, Maybach oder so... Ich glaube bei Kleinstwagen liegt das Tankvolumen bei etwa 30 Liter rum, was völlig ausreichend ist (750km+),

An die etwas Älteren: Wie viel tankt ihr, tankt ihr mehrmals monatlich und zum Ende des Monats eher weniger? Teilen sich Niedrig-Verdiener das auf und tanken zum Monatsende nur das notwendigste und wenn es Geld gab dann voll tanken?! Wie war es vor 10 Jahren?!

Da jetzt der Ölpreis die Marke von 50$ nach der OPEC-Aktion geknackt hat, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt noch schnellstmöglich abzusahnen aber werden wohl die wenigsten Nuten, wobei das gilt eher international, bei uns sind eh 90% Steuern oder so, minimale Gewinne pro Barrel bzw. Liter bei den Raffinerien.........

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kampfschinken23, 21

Ich tanke immer voll wenn der Tank fast leer ist, wenn es billig ist Tank ich auch schonmal meine Gefährte voll, auch wenn der Tank nicht fast leer ist.

Kommentar von Kilon ,

Okay, also machst dir dann auch keine Sorgen wegen Preis wenn der Tank leer geht? Weil schon vor zig Jahren hat eine Studie ergeben: Freitag teuerstes Benzin (durchschnittlich) und Montag das günstigste... denn vor allem für das WE wird am Freitag getankt, wenn die Leute weg wollen oder so, und das nutzen die Tankstellenbetreiber aus.

In den USA ist das schon heavy, in Texas kostet eine Gallone jetzt rund ~2 Dollar. Sprich etwas über 1,80€ für 3,78 Liter Benzin. Selbst auf Hawaii kostet die Gallone ~2,843$ und in Kalifornien auch 2,789$. Da sieht man mal den "American Way of Life"... Unsere Preise von 1,36 bis 1,40€ je 1 Liter Super (Plus?) ergeben mehr als 6$ je Gallone, in den USA gäbe es da vermutlich schon Unruhen etc. wenn der Preis permanent darüber hängen würde

Kommentar von kampfschinken23 ,

Ich muss sagen, der Preis ist mir relativ egal, ich tanke wenn es nötig ist und nicht Wann es 2 Cent billiger ist 😅 aber mit der Studie gebe ich dir recht, aber davon kann ich Keinen Meter fahren 😅 In Amerika zahlen sie ja kaum steuern drauf, und fördern auch noch viel rohöl selbst, Von daher wundere ich mich nicht über die schnäppchen Preise dort

Kommentar von Kilon ,

Die USA förderten 2014 wie gesagt sehr viel, der Preis fiel, jetzt ist man bei unter 8,5 Millionen Barrel Förderung. Das heißt aber nicht, dass die Firmen die das Öl produzieren es für lau an die US-Bürger geben (etwa 2-3 Mio von den 8,5 Mio sind "teure" Projekte mit Fracking, Horizontal Drilling usw), die machen Minus oder decken die Kosten gerade so jetzt wo dank der OPEC der Preis wieder 50 US-$ überschritten hat.

Sprich ExxonMobil oder ConocoPhillips fördern viel in den USA aber verkaufen es natürlich zum Weltmarktpreis an die US-Kunden da sie meist auch das Raffinerie und Tankstellen-Netz besitzen, da ist dann egal ob das US-Öl oder aus Kanada, Saudi-Arabien, Venezuela etc...auch das große Pipeline-Netz in den USA gehört glaube ich den Konzernen. 

Letzte Woche war die große Pipeline die im Golf von Mexiko (Texas) startet und 1,3 Millionen Barrel Benzin täglich an die Ostküste bringt wegen eines Lecks (mit 6.000 Barrel Benzin welches durch das Leck raus kam, erstaunlich wenig bei dem Täglichem Durchsatz, da wird ein Wirbel um die 6.000 Barrel Benzin gemacht (im Nigerdelta sind über 100.000 Barrel Öl im Fluss und in dessen Einzugsgebiet,die US-Pipeline geht dann weiter hoch bis nach New York. Das waren/sind(?) 200 Millionen Liter Benzin täglich die fehlen. Das hat dort die Preise etwas steigen lassen.

Aber ja wenige Autofahrer achten darauf, wie gesagt am Montag tankt man am besten, aber ja beim Heizöl sollte man schauen, beim Benzin sind es wirklich nur paar Cents, ich verstehe nur die E10 Ablehnung nicht so, das andere Benzin hat laut Gesetz "bis zu" 5% (E5 also), Ethanol ist billiger als Super Benzin, also wird E5 genutzt, und bei Diesel glaube ich Bio-Diesel ein Teil.


Die USA importieren wie gesagt seit Ewigkeiten von Kanada am über 3,3 Mio Barrel - auch hier die Ölsande sind da ein Minus oder Nullgeschäft, einiges wurde auch reduziert, die Menge ist etwas gesunken, das ist aber die Importmenge an sich auch, liegt auch an dem gesunkenem Durchschnittsverbrauch durch neue Fahrzeuge. Schon unglaublich wie schnell der Verbrauch gesunken ist, wo jetzt Elektro-Autos (Ich bin da ein Tesla "Fan") konkurrenzfähig sind, gerade mit den kostenlosen Chargerstationen und den sehr niedrigem Strompreis in den USA.

Sprich ob US-Öl oder Venezuela, Kanada, Kolumbien (die haben ordentlich aufgeholt, naja ist ja die Region Venezuela, Ecuador und jetzt Kolumbien, grenzen alle irgendwie an einander, ist klar, dass es dann dort auch Reserven gibt. Alle fördern etwas dort (Bolivien, Chile, Peru), Brasilien sogar sehr viel und Ethanol (dort wird nur 20% Benzin und 80% Ethanol oder so in etwa verwendet in den Autos, E85 ist Standard aber einige fahren auch mit E30, einige mit E100), Brasilien hat Unmengen investiert um an diese riesigen Ölvorkommen vor der Küste zu kommen, aber die liegen in 6.000 Metern Tiefe, wobei davon das unterste noch eine 1.000 Meter Salzschicht ist.

In New Jersey wird die Steuer jetzt um 23 US-Cent erhöht zum 1. Oktober, für die ist es spürbar , aber ja die Steuern sind niedrig, die Staaten mit den höchsten Steuern liegen bei 60 bis knapp 70 Cent (laut http://www.api.org/~/media/Files/Statistics/State-Motor-Fuel-Taxes-Report-Oct-20...) für eine Gallone.

Der Preis steigt aber nicht wie von der OPEC und Russland erhofft, wird wohl noch dauern, aber steigt er zu stark werden die USA wieder neue Förderung betreiben - andere Länder auch. Ist so ein Problem, der Preis sollte so 57 bis 59 Dollar betragen wenn man einen erneuten NON-OPEC Ölboom vermeiden will. Die Lage ist "kompliziert", die Öl-Lander mit enormen Reserven (wie OPEC) haben Angst auf dem Öl sitzen zu bleiben. Würde ich Auto fahren, würde ich mir einen Tesla Model S oder Model X kaufen oder auf das Model 3 warten :) Nicht nur ich wie ich gerade sehe:



"Während der Präsentation des Autos wurde bekannt, dass in weniger als 24 Stunden bereits über 115.000 Reservierungen für eine spätere Bestellung eingegangen waren. Diese Zahl stieg zwei Tage nach Verkaufsstart auf ca. 276.000 Fahrzeuge.Um das Fahrzeug vorzubestellen ist eine Anzahlung von 1.000 USD bzw 1.000 € fällig. Nach einer Woche war die Zahl der Vorbestellungen auf 325.000 gestiegen, was Tesla mit einem Auftragswert von 14 Mrd. Dollar gleichsetzte. Die Akku-Fabrik mit Panasonic in Kalifornien kommt bald und senkt den Preis... Tesla Fahrzeuge entsprechen mehreren Milliarden Smartphone Akkus, daher wird Panasonic die Fabrik denke ich selbst bezahlen."

Antwort
von wollyuno, 16

ich mach ihn voll wenn es billig ist auch wenn er nur halbleer ist.sonst bei viertel und von der zeit ganz verschieden

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