Frage von ichBinToll16, 107

Weiß jemand etwas zum Extremismus im Islam?

Ich muss für Deutsch ein paar Fragen beantworten. Ich habe leider nicht viel Zeit um mir tausende Artikel durchzulesen und alles heraus zu bearbeiten, deswegen wollte ich fragen, ob mir jemand ein paar Stichpunkte nennen kann zu den folgenden Fragen; -Wie kommt es zum Extremismus im Islam? -Wie wird es verbreitet? -Welche Ziele haben die Extremisten? -Was wird dagegen unternommen?--- Danke schon einmal

Antwort
von josef050153, 10

Der Extremismus im Islam ist sehr einfach zu verstehen:

  1. Der Koran gebietet, Ungläubige zu töten:
    Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf! Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann lasst sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben. (Sure 9:5)
  2. Wir (der IS, die Hisbollah ...) haben recht und sind deshalb der einzige richtige Islam
  3. Da du behauptest, wir haben nicht recht, müssen wir dir den Kopf abschlagen (oder dich erschießen ...).
Antwort
von EgonSued, 47

Schau hier, hier gibt es die Antworten auf deine Fragen:

http://www.bpb.de/suche/?suchwort=Islam+Extremismus&suchen=Suchen

Antwort
von Fernandez47, 58

Religiöser Extremismus ist keineswegs eine Erfindung des 21. Jahrhunderts und auch kein rein islamisches Problem. Wenn man es aus heutiger Sicht betrachtet, können auch die Kreuzzüge, die zwangsweise Christianisierung indigener Völker und die zunächst nicht allzu friedliche Auseinandersetzung mit der Reformation als Erscheinungsformen religiösen Extremismus gesehen werden.Grob umschrieben handelt es sich bei dieser Art des Extremismus um eine religiöse Bewegung, die einer Anschauung oder Auslegung folgt, die keine andere neben sich toleriert und/oder deren Anhänger bereit sind, diese auch mit gewalttätigen Mitteln durchzusetzen.

Zu bedenken ist jedoch, dass die Verantwortung für Extremismus immer bei Einzelnen oder einer abgegrenzten Gruppe liegt. Islamische Fundamentalisten sind ebenso wenig typische Vertreter ihres Glaubens, wie Rechtsradikale typische Vertreter des Deutschen Volkes sind.

Kommentar von ichBinToll16 ,

Danke, aber hat mich leider nicht viel weiter gebracht.. :D

Kommentar von earnest ,

Das ist alles gut und richtig - aber leider keine Antwort auf die Frage.

Und - leider, leider - hast du hier bei helpster geklaut.

Antwort
von muhamedba, 9

Nimm dich als Beispiel. Unwissen will jemanden mit Unwissen etwas erklären, die verstehen es falsch/du erklärst es falsch und schon nimmt der Islam schaden.

Wieso willst du überhaupt etwas verteidigen, wenn du nicht einmal Zeit hast ein paar Artikel zu lesen? Dir ist schon klar, dass das eine Prüfung für dich ist?

Du musst dir überhaupt keine Artikel durchlesen, nur etwas nachdenken. Der Islam wäre in Deutschland verboten, wenn auch nur ein Punkt so stimmen würde, wie es einige User hier behaupten. Wenn du geboren wirst, kommt es auf dein Umfeld an. Wer jetzt in Syrien geboren wird, der wird keine normale Kindheit haben. Sogar "normal zur Schule gehen" wäre etwas besonderes. Wenn dann noch etwas schlimmes passiert, wie z.B. die Eltern werden getötet oder du siehst, wie jemand hingerichtet wird, dann verändert das viel in dir.

Kommentar von earnest ,

... und jetzt suchen wir mal die Frage, die zu deiner Antwort passt.

Antwort
von Exisaur, 26

Ist es wirklich so schwer mal ne halbwegs differenzierte Antwort zu geben, Freunde?

Was man bei diesem Thema auf jeden Fall unterscheiden muss: politischer Islam und der Islam als individuelle Religion.

Der politische Islam ist in meinen Augen schlechterdings nicht zu retten, wenn es um Extremismus geht. Ja, das ist in der Regel ein allgemeines Problem von Religion - darum sollte sie in der Politik, in der Wissenschaft o.ä. - auch nichts zu suchen haben. Allerdings zeigt die Geschichte des politischen Islam in aller Deutlichkeit, wie wahrscheinlich es ist, dass was im Koran steht, für gewalttätige und menschenverachtende Ideologie und Taten benutzt werden kann (ich schreibe hier bewusst nicht "missbraucht", weil ich der Ansicht bin, das z.B. Stellen im Koran, die zur Tötung von Ungläubigen aufrufen würden, auch tatsächlich so gemein sind). Die große Mehrheit der explizit islamischen Länder (z.B. der Iran, Saudi-Arabien etc.) sind Gesellschaften, die extrem regressiv und brutal sind - und zwar nicht nur gegenüber ihren "Feinden", sondern auch gegenüber der eigenen Bevölkerung (z.B. bei der barbarischen Durchsetzung der Sharia mit Körper- und Todesstrafen) - und das eben auch mit dem Koran legitimieren (können).

Auf der anderen Seite gibt es natürliche eine individuelle Religiösität, eine eigene Auseinandersetzung des*jeder Gläubigen mit der eigenen Religion. Und die Tatsache, dass es auch Muslime gibt (und zwar auch nicht wenige), die eben nicht in barbarischem Reflex gegen alles losschlagen wollen, was sie für "unislamisch" halten, zeigt ja, dass es offenbar auch die Möglichkeit gibt, sich mit dem Islam anders zu arrangieren. Allerdings habe ich das Gefühl, dass das vor allem die Leute sind, die eben nicht ihr Leben strikt nach dem Koran ausrichten, sondern die versuchen wesentliche Botschaften ihrer Religion auszumachen und sie mit anderen Werten (idealerweise vernünftigen) in EInklang zu bringen. In diese Menschen muss man bei der Bekämpfung des islamischen Extremismus ihre Hoffnung setzen - denn nur dann, wenn liberale Auslegungen des Islam erfolgreich sind, haben die "Hassprediger" keine Chance, sich als die wahren Gläubigen zu inszenieren.

Es hilft also schon mal garnicht, mit Entschuldigungen um sich zu werden ala "der Islam ist eine friedliche Religion und alle Islamisten sind keine richtigen Muslime" (oder gar: "Am Terrorismus ist nur der Westen Schuld", wie es Jürgen Todenhöfer macht - und damit auch den IS legitimieren hilft) und es hilft genausowenig, in jedem Muslim oder jeden Muslima potenzielle Terrorist*innen zu sehen.

In der Verwantwortung sind erst mal alle Muslime*Muslima der Welt, sich für eine vernünftige und liberale Auslegung und Ausgestaltung ihres Glaubens einzusetzen - und unsere (und damit meine ich die zivilisierten, vernünftigen Menschen, wobei - entgegen anderer Behauptungen hier - auch ein nicht zu unterschätzender Teil der Deutschen rausfällt) ist es, solche Menschen zu unterstützen.

Antwort
von MetzlersUmbau, 56

Der Extremismus ist entstanden, durch Unzufriedenheit, durch "ausbeutende Eindringlinge", durch Dummheit (böses mit bösem zu bekriegen)

Extremismus wird durch Bauernfängerei beworben zB falscher koran 

Extremismus wird durch kriege versucht zu bekämpfen, was ihn nur schlimmer macht und dadurch neue Wut und neuer Boden gesät wird

Extremismus bekämpfen wäre möglich, wenn man alle feindlichen Truppen aus zB Afghanistan, Syrien abziehen würde... allerdings wurde die Welt von "großen Mächten" bereits so verseucht und ausgebeutet, dass es kaum noch möglich ist Extremismus in welcher Art auch immer zu bekämpfen

"Warum gefährdet ihr unserer westliche Welt?"

"Warum habt ihr versucht uns euch zu unterwerfen?"

Antwort
von Mastrodonato, 26

Der Islam IST Extremismus. Schon Karl Marx hat kritisiert, dass der Koran die Menschen in Gläubige und Ungläubige teilt.

Dazu gibt es im Koran eine Reihe von Suren. Suche im Internet

Der Islam will die Weltherrschaft. Alle anderen Aussagen sind Täuschungsmanöver. Zwar mag es auch friedliche Moslems geben, aber man kann nie sicher sein, ob es Taktik ist oder nicht.

Eine friedliche Interpretation des Koran ist schwieriger als eine gewalttätige.

Kommentar von ichBinToll16 ,

Joo wahrscheinlich

Antwort
von saidJ, 7

Hallo
Zum Extremismus ( ich nehme mal an damit sind terroristen usw gemeint ) kommt es durch Mangel an Wissen .
Jemand der nichts über dem Islam weiß aber überambitioniert ist den kann man leicht Sachen einreden .
Wenn diese Person dann noch leichtgläubig ist und Aussagen garnicht überprüft hat man seinen Terroristen .
Was kann man dagegen machen ?
Aufklärung ist die beste Maßnahme dagegen aber richtige aufklärung und zwar den richtigen Islam keinen an Europa angepassten Islam .
Dann sagt man halt das Sex vor der Ehe verboten ist  und eine Freundin zu haben und Alkohol usw .
Aber die Menschen wissen auch was die Wahrheit ist , man erklärt ihnen ihre Religion richtig damit ihnen niemand das einreden kann was er möchte .

Kommentar von earnest ,

Tja, Aufklärung wäre eine gute Sache, said. Auch und gerade im Islam.

Du behauptest mal wieder zu wissen, was der "richtige" Islam sei. Selbstverständlich ist das in deinen Augen dein eigener betonharter Fundamentalismus.

Islamisch geprägter Extremismus ist im Übrigen nicht "eingeredet", sondern FAKT.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community