Frage von MrUnbennant, 16

Weiß einer vielleicht wie man eine Antwort auf die Rede von Melenius antworten kann?

Die Plejeber Streiken Beamter Melenius muss die Plejeber umstimmen. Dadurch macht er eine Umfassende Rede, die alle Überzeugt. Nun müssen wir eine Zustimmende Antwort darauf finden, und nur ein,, Ich geb dir recht" reicht nicht.

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Geschichte & Politik, 6

Also, ich hätte ungefähr so gesprochen:

Liebe Plebejer,

ich will euch eine Fabel erzählen:

Es war einmal ein Körper, dessen Glieder unzufrieden waren. Sie begannen, den Magen zu verklagen; Er liege doch nur auf der Bärenhaut, tue nichts, als daß er nur verdaue, sich stets mit Speis' und Trank erquicke und, was ihm übrig und unverdaulich sei, von sich schicke.

Wir aber, so sagten die Glieder, sorgen Tag und Nacht dafür, ihm seine Nahrung zu gewinnen. Ja, sind wir denn bei Sinnen? Auf, wir wollen dem faulen Magen den Dienst versagen! Er mag in Zukunft seine Nahrung selbst durch Arbeit erwerben, sonst mag er eben Hungers sterben. Dankt er uns unsere Mühen? Belohnt er uns? Nein! Also, er mag zusehen, wo er bleibt. -

Ab sofort bewegte sich kein Glied mehr, weder dem Mund noch dem Magen wurde Nahrung zugeführt. Der Körper bekam aber auch kein frisches Blut mehr, und er konnte aus Schwachheit und vor lauter Zittern weder den Kopf noch Fuß oder Hand heben oder bewegen. Da erst merkten und verstanden die Glieder, daß der, der ihnen müßig zu sein schien, dem ganzen Körper besser diene, als ihre Mühe dies bisher getan hatte, und dass es ihnen allen heilsam wäre, wenn man ihn, den Magen, wie zuvor ernähre.

So müssen auch der Obrigkeit alle Untertanen dienen, weil die Obrigkeit dafür den Untertanen Schutz, Unterhalt und Ruh verleiht. Der Magen lebt zwar durch die Glieder, doch er ernährt und stärkt sie wieder.

Also, liebe Plebejer, gebt den Streik auf und geht wieder brav an eure Arbeit!

MfG

Arnold

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