Frage von Flitzipppi, 52

Weisheitszahnop: Örtliche Betäubung oder Vollnarkose?

Hallo zusammen, ich hatte gestern meinen ersten Termin beim Kieferchirurgen wegen meinen Weisheitszähnen. sie müssen raus und ich habe mich dafür entschieden, mir alle auf ein mal ziehen zu lassen, da es mir von jedem mit dem ich darüber gesprochen habe empfohlen wurde. Problem ist nur, dass wenn ich mich für die örtliche Betäubung entscheide, es vorkommen kann, dass man mich während der OP noch mal nachbetäuben müsste, da ich ziemlich schmerzempfindlich bin, was Zähne angeht und man mir dann auch nicht alle Zähne auf einmal ziehen könnte. Der Chirurg hat mir also daraufhin empfohlen eine Vollnarkose zu nehmen, wäre mir auch glaub ich lieber, da ich mir nicht vorstellen kann während der OP ruhig zu bleiben wegen meiner Angst vor Zahnärzte. das würde mich aber etwas mehr als 200€ kosten. Also habe ich bei der Krankenkasse angerufen und gefragt ob die Kosten übernehmen würden und die meinten ja , aber nur wenn der Arzt eine vollnarkose für nötig hält. Der Doktor gab mir jedenfalls schon den Anästhesie-Zettel für die Narkose, den ich ausfüllen und unterschreiben muss. Steht es etwa schon fest, dass ich narkotisiert werde oder kann man das noch ändern? Muss ich einen neuen Termin vereinbaren oder werde ich beim nächsten termin schon operiert? Reicht es wenn ich dort anrufe und nachfrage oder muss ich vorbei kommen? Er hat mir leider nicht gesagt ob eine Vollnarkose nötig wäre. Hätte er das bei unserem ersten Gespräch sagen müssen? Ihr seht ich habe keine Ahnung von dieser Sache. War auch schon seit über 10 Jahren nicht mehr beim Zahnarzt, kenne mich als damit überhaupt nicht aus.

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Schlauchmayer, 46

Ein Anruf dort, um noch einiges zu klären, schadet auf gar keinen Fall, würd ich mal sagen. Weil wir hier können dir deine Fragen sicher nicht vollständig und richtig beantworten.

Mit dem Anästhesiezettel meinst du wohl den Fragebogen für die Narkose. Den kannst du sicher ausfüllen, jedoch ist daneben auch eine Untersuchung des Narkosepatienten notwendig, um eventuelle Risikofaktoren vor der Narkose aufzudecken.  Das mit der Untersuchung solltest du schon mal im Vorfeld klären. Dann wirst du auch noch eine Stellungnahme des Arztes für die Krankenkasse brauchen.

Und wenn du dich für eine Vollnarkose entscheidest, dann solltest du auch im Vorfeld auch noch abklären, ob die Praxis personell und von der Einrichtung her dafür geeignet ist. d.h. für die Narkose sollten schon ein Anästhesist und eine Anästhesieassistenz vor Ort sein, die sich darum kümmern. Und es sollte auch ein Beatmungsgerät vorhanden sein. Wenn die Praxis dafür nicht eingerichtet ist, dann wird die OP wohl im Krankenhaus stattfinden müssen.

Solange solche Sachen nicht geklärt sind, darf er dich nicht unter Narkose setzen und solltest du dich auch nicht unter Narkose setzen lassen.

Antwort
von Pfaffenhofener, 47

Keins von beiden.

Ich hatte ein Zwischending, eine "Leck-mich-am-@rsch"-Spritze. Diese hatte ich bei meiner Weisheitszahn-OP sowie bei einer OP, bei der mit Metall aus dem Handgelenk entfernt wurde.

Man ist zwar irgendwie wach, bekommt halbwegs mit, was gemacht wird (die Schrauben in der Hand wurden mit einem Akkuschrauber entfernt), aber man spürt nichts und es ist einem vollkommen egal. In in China umgefallener Sack Reis ist dramatischer.

Vorteil ist, nach beiden OPs konnte ich jeweils nach 1 Stunde heimgehen :)

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