Weisheitszähne und Zahnarztangst?

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9 Antworten

Mir wurde mal ein bleibender zahn unter vollnarkose gezogen. Da brauchstdu dir überhaupt keine Sorgen zu machen!! Ich habe überhaupt nichts gespürt! 😉 Keine sorge! Alles wird gut sein. Es tut danach nur ein kleines bisschen weh aber das ist nicht schlimm! ☺️

Viel glück und keine Angst! 😉🍀

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Also: Was Du beschreibst, wird als Zahnarztphobie (phobos -griechisch- = Schrecken, Angst usw.) bezeichnet. Sicher weißt Du, dass die Zahnärzte nicht reihenweise ihren Patienten die Zähne und das Gebiss zerstören, sondern eher hilfreich sind.

Dir ist sicher auch klar, dass Du im Laufe Deines Lebens gut dran tust, regelmäßig Dein Gebiss untersuchen und die ggf. notwendigen Behandlungen durchführen zu lassen. Trotz dieser Einsicht kannst Du aber Deine Angst nicht so weit beherrschen, dass Du Dich in die Behandlungssituation begibst.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Du könntest schrittweise die Angst, die Du im Laufe Deines Lebens in der Folge der vielen zahnärztlichen bzw. kieferorthopädischen Maßnahmen gelernt hast, wieder abbauen. Das ist ein langer Prozess, der eine Begleitung durch einen erfahrenen Verhaltenstherapeuten (PSychologe oder Psychiater) und eine realitätsnahe Situation bedeutet.
2. Du lässt Dich in eine Narkose versetzen und der Zahnarzt führt die Behandlung durch. Wenn Du aufwachst, ist die Op. überstanden und es sind nur noch Nachschautermine mit kleinen Maßnahmen erforderlich. Die Narkose musst Du selbst bezahlen. Oder ein Psychiater muss Dir bescheinigen, dass Du aufgrund einer Phobie die zahnärztlich Behandlung nicht ertragen kannst und daher die Narkose zwingend erforderlich ist. In diesem Fall übernimmt Deine Krankenkasse in der Regel die Kosten für die Narkose.

Langfristig rate ich Dir allerdings dringend, die Angst Dir abzutrainieren. Denn wenn Du langfristig von größeren zahnärztlichen Eingriffen verschont bleiben willst, solltest Du regelmäßig am besten zweimal im Jahr zur zahnärztlichen Kontrolle gehen und Deine Zähne mindestens zweimal täglich besser noch nach jeder Mahlzeit intensiv putzen.

Natürlich kannst Du alles selbst entscheiden und kannst es so tun, wie Du möchtest. Aber ich kann Dir nur sehr empfehlen, Dich diesem Problem zu stellen, weil Du Dir viel Kummer und Leid ersparst, wenn Du Dich hier veränderst.

Angst warnt uns Menschen vor Gefahren. Wenn es darum geht, dass wir nicht auf dem Brückengeländer balancieren, ohne es zu können, ist es sehr sinnvoll. Wenn die Angst vor dem Zahnarzt dazu führt, dass wir dort nicht hingehen, macht das weniger Sinn. (Es wird natürlich aus Deinen Andeutungen bezüglich Deiner Lebensgeschichte sehr deutlich, wie die Angst entstanden ist.

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Kommentar von Phiemag
06.11.2016, 16:29

Vielen Dank! Ja, die Angst habe ich, weil ich eine Gelenkerkrankung habe und mir vor 7 Jahren mal beim Zahnarzt der Kiefer ausgerenkt ist. Ich erinnere mich einfach wie er mich angebrüllt hat "mach den Mund endlich weiter auf!" Dabei ging es nicht weiter. Und dann plötzlich war er ganz weit offen und alles tat so weh. Dann musste ich ins Krankenhaus. Seit dem habe ich einen Draht im Mund, der da nicht mehr rein gehört aber ich KANN nicht zum Zahnarzt gehen. Ich habe es ja versucht, aber ich will nicht mehr im Gesicht angefasst werden.

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Auf jeden Fall solltest du schnellstmöglichst zum Zahnarzt bzw. zum Kieferorthopäden gehen, denn wenn die Weisheitszähne weiter raus kommen, drücken die auf die anderen Zähne und verschieben wieder alles, weil der Platz nicht reicht.

Für mich war es kein Problem, mich von meinen Weisheitszähnen unter normaler örtlicher Betäubung zu trennen, aber auch eine Vollnarkose ist möglich. So weit ich informiert bin, muss man diese allerdings aus eigener Tasche bezahlen und sie kostet so etwa 300 Euro.

Und nicht jeder Kieferchirurg bietet eine Vollnarkose in seiner Praxis an. Eventuell musst du dann für die Weisheitszahn-OP in eine Zahnklinik.

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Du solltest auf alle Fälle zum Zahnarzt gehen. Wenn der Weisheitszahn keinen Platz hat, dann muss er auf alle Fälle entfernt werden. Diese Prozedur habe ich auch schon hinter mir und ich hatte auch immer große Angst vor dem Zahnarzt.

Es ist aber nicht schlimm, dafür reicht eine normale Betäubung, dann spürst du absolut nichts. Wenn der Zahn weit genug rausgewachsen ist, dann kann ihn der Zahnarzt ganz leicht ziehen. Das ist in wenigen Minuten erledigt. Hab keine Angst. Du überstehst das.

Es kann aber auch sein das der Zahnarzt erst Mal eine Röntgenaufnahme deiner Zähne macht um zu sehen ob die anderen Weisheitszähne in Zukunft auch Probleme machen könnten. Hier würde sich dann eine OP in einer Zahnklinik empfehlen wobei dann alle Weisheitszähne auf einmal entfernt werden. Hierbei wirst du dann mit Sicherheit auch eine Vollnarkose bekommen.

Gehe auf alle Fälle hin und lasse das untersuchen. Denke daran, deine Zähne hast du nur ein Mal. Wenn du sie verlierst, weil du nicht regelmäßig zum Zahnarzt gehst, dann wirst du Probleme haben. Denn Prothesen sind kein vollwertiger Ersatz für deine richtigen Zähne.

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Kommentar von Phiemag
06.11.2016, 16:09

Mein Problem sind garnicht die Schmerzen, sondern dass jemand in meinem Gesicht rumhantiert. Ich HASSE es so schon angefasst zu werden, erstrecht im Gesicht, das kann ich nicht ab! Und der Gedanke, dass die mir ihre Werkzeuge und Finger in den Mund stecken ist so unerträglich für mich!

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Bei einer so ausgeprägte Phobie ist eine Operation bei Vollnarkose normalerweise möglich. Allerdings wird dir trotzdem ein Zahnarzt deinen Mund untersuchen müssen, bevor du operiert wirst. Ich empfehle dir, eine psychologische Beratungsstelle aufzusuchen, die können dir helfen. Zahnärzten solltest du nicht dein ganzes Leben lang aus dem Weg gehen, deswegen wäre eine Bekämpfung dieser Angst auf jeden Fall sinnvoll!

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Kommentar von Phiemag
06.11.2016, 16:07

Er kann mich ja röntgen. Dann sieht er ja, was er zu tun hat, nicht?

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Kommentar von Bazillenschlund
06.11.2016, 16:11

Er muss schon einen Blick in den Mund werfen, da er nicht vom Foto entscheiden kann was er tun muss

Mfg
Bazillenschlund

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Kommentar von Phiemag
06.11.2016, 16:16

Ganz ehrlich, das geht nicht. Er kann ja schon reigucken, aber NICHTS anfassen und vorallem nicht diese grausigen Instrumente in meinen Mund stecken. 😥 Ich kann nicht mal meinen Hausarzt in meinen Mund gucken lassen oder Abstriche machen lassen. Und der tut mir definitiv weniger an als Zahnärzte...

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Deine Mutter hat recht. Du bist ein erwachsener Mensch und kein Kleinkind mehr.

Du kannst den Zahn beim Kieferchirurgen unter Vollnarkose ziehen lassen. Hast du dann keine Angst, dass du nicht mehr aufwachst? Von Schädigungen und Nebenwirkungen durch die Narkose ganz zu schweigen.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Sedierung. Dann bist du in einer Art Dämmerzustand, kriegst aber noch alles mit.

Hypnose wirkt nur, wenn man sich darauf einlässt. Leute, die der Sache nicht vertrauen, kann man nicht hypnotisieren. Auch bei einer Hypnose bekommst du von der OP alles mit. Aber es regt dich nicht mehr auf.

In einem Fall kann ich dich beruhigen: Du wirst sicher nicht in deinem Mund sehen können wie der Zahn gezogen wird. Wenn der Zahn schon zu sehen ist,  ist die ganze Prozedur eine Sache von Minuten.

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Kommentar von mariontheresa
06.11.2016, 16:22

Nachtrag: Wenn du es nicht erträgt,  dass dich jemand im Gesicht bzw. im Mund anfasst, wie hast du dann 7 Jahre KFO überlebt? Kann nicht soooo schlimm gewesen sein.

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Kommentar von Phiemag
06.11.2016, 16:24

Du bist ja mal mies drauf. Vollnarkosen habe ich schon 8 hinter mir, klar gibt es ein Risiko, aber mir ist das lieber als wieder durch diese Hölle zu gehen beim Zahnarzt, die garantiert ist!

Meine Schulter OP's habe ich grundsätzlich (insofern sie mir nicht wieder Hüftknochen entnehmen) im Dämmerschlaf und da wache ich auch ständig auf.

Hätte dir mal ein total unfreundlicher Zahnarzt im Alter von 13 Jahren bei vollem Bewusstsein den Kiefer ausgerenkt, wärst du vielleicht auch etwas empathischer.

Klar war das nicht dem Zahnarzt seine Schuld da meine Gelenke instabil sind, aber die erwachsene Frau, die kein Kleinkind mehr ist, ist ziemlich traumatisiert!

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Kommentar von Phiemag
06.11.2016, 16:35

Mir war das bis gestern ja auch egal. Ich bin einfach nicht mehr zum Zahnarzt gegangen. Ich halte mich auch nicht für die Einzige mit Problemen, aber dieses Forum ist dazu da, Ratschläge zu bekommen und zu geben. Nicht einander anzufahren und für "Reif für die Psychiatrie" zu erklären. Bau deine Unzufriedenheit BITTE woanders ab.

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Die Weisheitszähne zieht dir nicht der Zahnarzt, sondern der Kieferchirurg.^^ Der Zahnarzt sagt dir nur, ob sie raus müssen oder nicht (das geht per Röntgenbild, tut also nicht weh & dir fummelt keiner im Mund rum). 

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klar geht das mit narkose, also so ein leichter rausch (die wollen dir ja nicht den bauch aufschneiden). 

allerdings muß man das selber bezahlen. ich hab damals 120 oder 150 euro bezahlt. war mir aber wert, der arzt kann in ruhe arbeiten und ich merke nichts

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Kommentar von Phiemag
06.11.2016, 16:06

Leichter Rausch??? Also ich hatte schon einige Schulteroperationen ohne Vollnarkose sondern nur "schlafend" - da bin ich oft aufgewacht! Ich will aber nicht aufwachen wenn die in meinem Gesicht rumhantieren. Das ist doch mittelalterlich! 😭

Und ja ich bin seltsam. Meine ständigen OP's machen mir nichts aus aber beim Zahnarzt den Mund aufmachen - nur über meine Leiche!

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Man kann sowas unter Narkose machen lassen. Zahlt mal nur etwas dazu. Ich habe es auch unter Narkose machen lassen. Musst nur ein Zahnarzt finden den der Narkose macht

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