Woran liegt das?

Ein Kind braucht in erster Linie die Liebe und Zuwendung der Eltern um glücklich zu sein. Da spielt es absolut keine Rolle welche materiellen Dinge sich die Eltern leisten können. Bei der richtigen Aufklärung darüber wird das Kind, auch wenn es älter ist, den "reichen" Kindern nicht nachweinen.

Ich möchte hier einmal eine kleine Geschichte „zum Besten geben“, die sich genau so zugetragen hat:
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Mein Erstgeborenener, ein sehr genügsamer und friedlicher Junge, hatte einen Schulkameraden, dessen Mutter berufstätig war, und deshalb war der Knirps des öfteren bei uns in der Familie.
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Eines Tages kam mein Sohn vollkommen verstört, ja ich würde sagen entsetzt zu mir und sagte: „Mama, der Holger hat ein ferngesteuertes Auto von seiner Ma geschenkt bekommen, einfach so, nicht zum Geburtstag, einfach so ohne Grund!“ Seine Augen schauten mich so ungläubig an, dass es mir fast das Herz zerriss. Wir konnten unseren zwei Kindern (mit dem 3. war ich gerade schwanger) nicht so viele materielle Wünsche erfüllen, weil wir gerade bauten. Allerdings hat es meinen Kindern niemals an Liebe und Zuwendung gefehlt.
Ich nahm meinen Sohn, damals 7 Jahre alt, beiseite und fing an, ihm Folgendes zu erklären: „Sieh mal, mein Schatz, die Mama von Holger geht den ganzen Tag arbeiten und kommt erst um 5 Uhr nach hause. Wenn der Holger aus der Schule kommt, ist da niemand, der ihm die Haustür öffnet und fragt, wie es in der Schule war. Er hat ein Band um den Hals mit dem Haustürschlüssel dran und muss sich selbst die Tür aufschließen. Da wartete kein leckeres Essen auf ihn und niemand tröstet ihn, wenn er mal eine schlechte Arbeit geschrieben oder einen Streit mit einem Schulkameraden hatte. Deshalb bring ihm seine Ma hin und wieder mal ein teures Spielzeug mit. Wenn Du das auch haben möchtest, muss ich ebenfalls arbeiten gehen. Möchtest Du das? Möchtest Du dann für Dein Brüderchen sorgen, ihn vom Kindergarten abholen und ihn und dich selbst versorgen und warten, bis ich spät nachmittags nach Hause komme, erschöpft und müde? Dann kann ich Dir natürlich auch mal ganz einfach so ein ferngesteuertes Auto mitbringen!“
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Daraufhin nahm mich mein kleiner siebenjähriger Sohn in den Arm und sagte: „Nein, das will ich nicht, dann will ich lieber kein Auto haben.“
Tränen deswegen habe ich bei meinen Kindern nie gesehen, Neid ist uns fremd
Das hast Du schön geschrieben!!!
Nein, die Häufigkeit des Weinens der Kinder hat keinen wirtschaftlichen Hintergrund.
ist das so? vielleicht in den ersten jahren, aber später sind die der armen abgehärtet und die der reichen verwöhnte weicheier, die wegen jedem scheiß anfangen!
Jackolino am 27. Oktober 2009 01:16 aua
tut mir auch weh
tommi36 am 27. Oktober 2009 01:22 komm in meine Arme mein liebes Halbunwissen ;-)
Den Tommi ganz feste umarm und ihm dabei die Geldbörse aus der Tascher fingere
tommi36 am 27. Oktober 2009 01:45 ;-))

nein.. liebe und zuwendung hat nichts mit den finanziellen mitteln zu tun
ich denke, daß es nichts damit zu tun hat, ob eine familie reich ist oder nicht. solange das familiäre umfeld stimmt, sind auch die kinder irgendwo doch immer glücklicher... seelischer und emotionaler "reichtum" sind einem kind über kurz oder lang wichtiger als geld und materielles...
Ich denke auch, dass es nicht auf den finanziellen Status der Eltern ankommt, ob ein Kind viel oder wenig weint. Es muss das familiäre Umfeld stimmen - viele arme Menschen haben ein intaktes Familienleben. Bei reichen Menschen ist dies oft nicht so - Geld verschiebt die Achtung der Menschen voreinander und wer viel Geld hat, lebt oft in dem Zwang mehr davon zu haben - auch matereriell - und die menschliche Beziehung untereinander geht dabei kaputt. Die Kinder bleiben dabei emotional oft auf der "Strecke".....

ach was warum auch? Kinder bekommen sowas doch gar nicht mit!
frageloch am 27. Oktober 2009 02:03 hast Du ne Ahnung was Kinder alles mitkriegen, Du würdest aus dem Staunen wahrscheinlich nicht mehr rauskommen.

so ein Blödsinn. Kinder haben zu Geld noch gar keine Beziehung, warum sollten sie weinen?
jenachdem heulen Reichere kinder mehr als ärmere Kinder.
Kann aber auch andersrum sein
tommi36 am 27. Oktober 2009 01:21 sorum oder andersrum - klasse Statement! DH dafür
Nein, Kinder armer Eltern weinen weniger, da die Kinder mehr Zeit für die Eltern haben, so ganz ohne übliche Unterhaltungsmedien.

arme kinder kennen schon sehr früh die bedeutung von geld. eine reiche mutter sagt ihrem kind sicher nie: das können wir uns im moment nicht leisten, für eine arme mutter ist das der standardsatz. arme kinder lernen dadurch aber auch die dinge zu schätzen und gehen sorgsamer damit um. glücklich können arme kinder aber genauso sein, wie reiche, denn glück ist ja nicht nur von materiellen dingen abhängig. in armen familien gibt es nur viel häufiger probleme, eltern die verzweifelt sind, weil sie keine arbeit haben und nicht wissen wie es weitergehen soll, sowas überträgt sich sehr schnell auf die kinder und sie werden auch traurig.

Die Kinder reicher Eltern weinen mehr - sie sind meistens total verzogen und verwöhnt und wenn dann mal was nicht nach ihrem Kopf geht.... Kinder armer Eltern müssen leider auf vieles verzichten, sind dann aber auch dankbarer, verständnisvoller und weniger weinerlich...
KarlH am 27. Oktober 2009 20:20 so ziemlich genau auch meine Meinung. Wobei verzogen nicht unbedingt mit reich oder arm zu tun hat...
Zu dem Thema gibt es meines Wissens keine gesicherten Ergebnisse. Ich glaube aber nicht, dass das stimmt. Es ist nachgewiesen, dass reiche Menschen nicht glücklicher sind als arme Menschen!

Da gibt es keinen direkten Zusammenhang. Alle Kombinationen sind möglich - und es gibt viel mehr Einflußgrößen, die außerdem mitspielen.
Meine Erfahrung ist: Auch ein Kind aus einer "schweren" Kindheit hat das Potenzial, ein bedingungslos glücklicher Mensch zu werden. Selbst wenn man von seinen Eltern oder durch die "Umstände" in Kindheit und Jugend sehr negativ/nachteilig geprägt sein sollte, kann man sich später selbst umprägen / -programmieren.
frageloch am 29. Oktober 2009 03:30 aber nur die wenigsten schaffen das
heureka47 am 29. Oktober 2009 03:33 Das scheint derzeit so zu sein, muß aber nicht so bleiben. Wenn die "Verantwortlichen" im Staat ein bisschen besser wären als sie sind, gäbe es mehr Aufklärung und Hinführung, Ermutigung und Motivation, die Möglichkeiten - besser - zu nutzen!