Frage von Alleyne 06.08.2009

Weihnachten und Atheismus - Wie passt das zusammen?

  • Hilfreichste Antwort von PlaysWithWolves 08.08.2009
    23 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weihnachten hat NICHTS mit Jesus oder Religion allgemein zu tun. Ein astronomisches Ereignis ist einzig und allein Grund für die Feierlichkeiten. Weihnachten ist die Zeit der Wintersonnenwende. Die Kelten, die Goten sowie die Normannen, alles indogermanische Volksgruppen, feierten zu dieser Zeit das Julfest oder das Mittwinterfest. Nachdem die immer mächtiger werdende Kirche nach Ausbreitung über Europa die Feierlichkeiten durch Dämonisierung nicht unterdrücken konnte, wurden sie einfach adaptiert und als christliche Feste umgestaltet. Die Geburt Christi wurde im Laufe des 7. und 8. Jahrhunderts auf den 25. Dezember gelegt, um die Feste als christlich rechtfertigen zu können. Die Verwendung von Lichterketten und Kerzen an einem Baum entstammen dem Julfest. Theaterspiele waren ebenfalls Bestandteil der heidnischen Feierlichkeiten, dem wurden christliche Krippenspiele entgegengesetzt. Weihnachten war also das Ergebnis christlicher Herrschaftssicherung.

    Inzwischen ist Weihnachten zum Fest der Liebe mutiert, welches jeder feiern kann (natürlich auch Atheisten).

    .

    Ostern stammt übrigens auch nicht von den Christen. Ostern ist die Zeit der Frühlingstagundnachtgleiche (wiederum ein astronomisches Ereignis).

  • Antwort von Kermit65 06.08.2009
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also ich glaub an Jesus und das er für uns am Kreuz brutal sein Leben lies! Wir feiern Weihnachten mit viel Essen, spielen Gitarre, trommeln dazu, singen Lieder für Jesus, lesen in der Bibel und beten! Denn was habe ich denn zu verlieren, wenn ich an Jesus glaube? Ich bete nicht nur Weihnachten zu ihm, sondern jeden Tag danke ich ihm dafür das ich hier lebe, danke ihn für seine Liebe (die ich tatsächlich auch empfinde). Auch wenn manchmal alles ziemlicher Mist ist im Leben, bin ich überzeugt davon das Gott ne Beziehung zu uns will, er ist unser bester Kumpel, Vater und irgendwo auch Chef. Aber er handelt immer in Liebe. Wenns dich interessiert, was er in meinem Leben schon getan hat dann schau auf meine Seite http://gekreuzsiegt.blogspot.com/ Wird mehrmals wöchentlich erneuert räusper, nehme ich mir jede woche zumindest vor ;-)

  • Antwort von daddysdearest 06.08.2009
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich würde mich ohne Weiteres als Nichtgläubig und dem Atheismus zugehörig bezeichnen. Trotzdem liebe ich Weihnachten! Ich liebe die Gemütlichkeit um die Adventszeit, die Lichter, den Tannenbaumduft, Plätzchen backen, Geschenke kaufen und verpacken, die Weihnachtsgans, das familiäre Beisammensein und sogar die Weihnachtslieder.

    Ist ja auch schön.

    Ich verbinde dieses Fest aber nicht mit Jesu Geburt, ich behandel es einfach als Fest der Liebe (denn auch Atheisten können lieben), der zwischenmenschlichen Liebe.

    Schöne Einstellung - wobei menschliche Liebe mit der göttlichen nicht vergleichbar ist.

    Wir sind damit aufgewachsen und es ist eine wunderschöne Kindheitserinnerung, ob gläubig oder nicht.

    Freut mich für Dich.

    Worum geht es Euch beim Weihnachtsfest? Familie? Geschenke? Schlemmen und friedliches Beisammensein?

    Auch.

    Oder feiert Ihr tatsächlich und vorrangig die Geburt Jesus`

    Ja, sicher. Er ist schließlich das Zentrum und die Hauptperson. Und die Liebe selbst. So jemanden will man doch dabei haben.

    und wie zelebriert ihr das genau?

    Erst zum Gottesdienst und dann beim Rest nicht übertreiben.

  • Antwort von Starbuck 06.08.2009
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich liebe das auch alles, aber die Hauptsache ist und bleibt für mich Jesus. Ohne ihne gäbe es für mich kein Weihnachten.

  • Antwort von evangelista 06.08.2009
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eigentlich leben heute viele Menschen in dieser Zwiespältigkeit.

    Einerseits möchte sie eine bestimmte Atmosphäre für sich haben, aber anderseits den wahren Hintergrund dieses Festes ausklammern.

    Es geht doch beim Weihnachtsfest nicht primär um einen gewissen Gefühlszustand, der sich nur auf Kerzenduft, Lebkuchen, Glockenklang, guten Essen, usw. gründet, sondern um die FROHE NACHRICHT, dass Gott seinen Sohn zur Rettung der Menschen gesandt hat.

    Diese Pseudogefühle, die da erzeugt werden, haben doch im Grund genommen nichts mit dem wahren Sinn des Weihnachtsfestes zu tun.

    Eigentlich muss man sagen, dass es sich um einen großangelegten Selbstbetrug handelt, dem jeder reale Bezug fehlt.

    Nur Feiern um des Feierns willen muss letztlich den Menschen innerlich leer lassen.

    Darin liegt eigentlich das Grundproblem des modernen Menschen, dass nur mehr die Hülle gesehen und gepflegt wird, dem aber der INHALT abhanden gekommen ist.

    Der tiefe Sinn des Festes, was dem Menschen wirklich innere Freude, Hoffnung und Zuversicht geben kann existiert nicht mehr.

    Denn es heißt doch: "ICH VERKÜNDE EUCH GROSSE FREUDE... HEUTE IST EUCH IN DER STADT DAVIDS, DER RETTER GEBOREN; ER IST DER MESSIAS, DER HERR." (Lukas 2, 10.11.)

    Auf den die Menschen seit Jahrtausenden gewartet haben, der von der Propheten angekündet worden ist, der ist heute geboren worden.

    Der RETTER der MENSCHHEIT ist gekommen, der sie aus der KNECHTSCHAFT der SÜNDE und des TODES befreien wird.

    Moses ist für Christus ein Beispiel gewesen. Er hatte das ISRAELISCHE SKLAVENVOLK aus der Knechtschaft Ägyptens geführt.

    Seit dem haben sie zur Erinnerung daran das PASSAHFEST jedes Jahr gefeiert.

    Mit Christus dagegen hat ein ZEITABSCHNITT begonnen. Bei Ihm geht es mehr als nur um die Menschen aus der Sklaverei zu befreien. Das ist darin beinhaltet. Nein, es geht um weitaus mehr. Es geht um die Menschen aus der SÜNDE und vom Tod zu befreien.

    Um Ihnen wieder jenen ursprünglichen Zustand zu ermöglichen, den die Menschen durch ihre Trennung von Gott verloren haben.

    Deshalb ist es doch schizophren, wenn sich die Menschen mit dem Rahmenprogramm dieses Festes zufrieden geben, aber seinen entscheidenden Inhalt negieren.

    Gutes Essen, Kerzenduft und alle möglichen Emotionen können uns doch nicht wirklich helfen und ein Ersatz für das sein, was Gott uns geben möchte.

    Wer die Bedeutung der GEBURT JESU für sich erkennt, der hat wirklich Grund zur Freude, und das nicht nur zu Weihnachten, sondern für das ganze Jahr.

    Denn in seine Menschwerdung sind wir alle mit eingebunden, weil sie ja um unsertwillen geschehen ist. Die Befreiung, die Er uns brachte umfasst zwei Dimensionen:

    1. Eine Gegenwärtige, in der wir diese Befreiung von unserer Schuld erfahren dürfen, aber zugleich auch die Hilfe für ein anderes Leben, dass uns hilft mit unseren Fehlern und Schwächen fertig zu werden.

    2. Eine Zukünftige, in der wir dieses unbegrenzte Leben erhalten, das nur der ewige Gott uns Menschen geben kann.

    Was wir heute im Vertrauen festhalten wird sich für jeden bei seiner Auferstehung erfüllen.

    Darum haben wir guten GRUND Weihnachten zu feiern, nicht so wie es uns die Geschäftswelt vermitteln möchte, sondern so wie es uns der Engel Gottes berichtet hat:

    "HEUTE IST DER HEILAND GEBOREN, ER IST DER MESSIAS, ER IST UNSER RETTER GEWORDEN."

    Darum haben wir Grund mit großer Freude zu feiern.

  • Antwort von Gritti 07.08.2009
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weihnachten wird als "Fest der Liebe" bezeichnet. Und darum ist es gut, wenn Menschen es sich schön und gemütlich machen, einander Freude bereiten wollen. Jeder Mensch sehnt sich schließlich nach Liebe, und er leidet, wenn er keine erfährt.

    Ein Vorteil von dem "Geschenkrummel" ist sicher, dass Menschen das alles erzeugen und verkaufen müssen, und auf diese Weise einen Arbeitsplatz haben. Und jeder ist schließlich frei, inwieweit er bei dem allen mit macht.

    In unserer Familie glauben wir an Jesus Christus und begehen seinen Geburtstag feierlich. Wir stellen eine Weihnachtskrippe auf, lesen das Weihnachtsevangelium, singen Loblieder. Es gibt auch Geschenke, wenn wir passende finden. Irgendwas schenken haben wir uns schon abgewöhnt. Auch ein gutes Essen gibt es, auch Plätzchen.

    Wir gehen auch in die Kirche zur Christmette. Nachher telefonieren wir mit unserem Sohn, der in Amerika ist. Letztes Jahr freuten wir uns besonders, weil wir ihn plötzlich auf dem Bildschirm sahen. Er hat sich einen neuen Labtop gekauft, und der hat eine Kamera eingebaut.

    Ich finde, Weihnachten sollte man nicht abschaffen, es wäre schade. Aber jeder kann es schließlich so begehen, dass es ihn mit den seinen näher zusammen bringt.

  • Antwort von Angel84 07.08.2009
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich mit Weihnachten und dem ganzen Tanz, der darum gemacht wird, nix anfangen kann, nicht mal als Fest der der Liebe... Wenn es nicht das ganze Jahr über so ist, dass Familie liebend miteinander umgeht, warum dann ausgerechnet zu dieser Zeit? Ich nehme mir gerade so viel Weihnachten, wie nötig ist, damit es meinen Kindern (sind erwachsen) damit gut geht. Alles andere lass ich weg.

  • Antwort von Bienenfresser 09.08.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du behandelst Weihnachten einfach als Fest der Liebe, der zwischenmenschlichen Liebe. Ich kann lieben, weil ich von Gott geliebt bin. In der Menschwerdung Gottes, die das Weihnachtsgeschehen beschreibt, zeigt sich seine Liebe zu uns Menschen. Wenn das für dich nur eine wunderschöne Kindheitserinnerung ist, dann hast du Weihachten nicht begriffen. Schade.

    In Afrika wird sogar in muslimischen Ländern so eine Art Weihnachten gefeiert, weil die Händler gemerkt haben, daß das für ihr Geschäft gut ist.

    Ich kann sehr gut auf gegenseitige Schenkereien verzichten.

  • Antwort von QuestionIt 06.08.2009
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Familie? Geschenke? Schlemmen und friedliches Beisammensein? Alles davon ;)

    Auch wenn man manchmal mit seiner Familie weniger zu tun hat. Das ist eben eine Zeit in der das egal ist.

  • Antwort von valentin301 25.08.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Alleyne, meine (verspätete) Antwort ist: Es geht mir mit Weihnachten genauso wie Dir!!

  • Antwort von kasigesine 06.08.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Bei uns ist es genau umgekehrt!! Wir sind gläubig, lehnen aber dieses Weihnachtstheater ab, das wir zu kommerziell sehen. Im Übrigen haben Kerzen, "Weihnachtsduft" und Gemütlichkeit nichts mit Weihnachten, sondern mit der kalten Jahreszeit zu tun, wo die Menschen gerne ein wenig zusammenrücken. Ursprünglich ist "Weihnachten" der Tag der Sonnenwende, der aus dem Heidnischen stammt.

  • Antwort von Saarland60 06.08.2009
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nun ja, ich kann ja auch in Rom den Petersdom besichtigen, ohne gleich in katholizistische Zuckungen zu verfallen.

    Zwischen Weihnachtsfest und Atheismus scheint mir insofern keine unüberbrückbare Kluft zu existieren.

  • Antwort von pierrot 07.11.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Für mich hat Weihnachten was mit Jesu Geburt zu tun und aus Freude darüber,daß er geboren wurde,beschenken wir uns gegenseitig.Du bist vielleicht gar kein Atheist,wie du denkst.Du glaubst vielleicht an was anderes,aber du bist dennoch ein liebenswerter Mensch!Ich wünsche dir die kindliche Freude an diesem doch sehr schönen Fest!Pierrot

  • Antwort von niaweger 16.09.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich persönlich HASSE Weihnachten und alles was damit zu tun hat. So viel Falschheit und Verlogenheit wie gerade in dieser Zeit ist mir einfach zuviel! Aber einigen mittlerweile recht betagten Verwandten zuliebe schaffe ich es nicht, alle Weihnachtsfeierlichkeiten ausfallen zu lassen - das Würde für sie die Gewissheit bedeuten, dass meine schwarze Seele verloren ist und der Umgang mit mir den ihren (ihren Seelen) nur schaden kann. Diesen Schock möchte ich den dreien ersparen und lade sie deshalb regelmäßig am 24.12. zum Essen bei mir ein...
    Inkonsequent (ich weiß), aber aus Liebe...

  • Antwort von heikephs 11.08.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Weihnachten hat mit Jesus überhaupt gar nichts zu tun.

    Von daher ist schon ok so, feier ruhig weiter Dein Weihnachten als Atheist!

  • Antwort von herzilein27 06.08.2009
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich schließe mich hier an: Ich liebe die Gemütlichkeit um die Adventszeit, die Lichter, den Tannenbaumduft, Plätzchen backen, Geschenke bekommen, das familiäre Beisammensein und sogar die Weihnachtslieder im Radio.

    Ich verbinde dieses Fest aber nicht mit Jesu Geburt, ich behandel es einfach als Fest der Liebe. Familie, Schlemmen und friedliches Beisammensein

  • Antwort von Luluchen54 23.12.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Lasset uns nicht streiten. Um keinen nahe zu tretten, wenn es einen Gott gibt dann liebt er alle Menschen auch die nicht gläubigen.

    Weihnachten ist eine schöne (kindheitserinnerung) Zeit. Lasst uns sie in Ehren halten.

  • Antwort von Tatjanika 21.12.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Weihnachten ist für alle da.Christus hat es, wie ihr es auch feiert hat mit seiner Geburt geschenkt.Die heimeligen Gefühle,die Geschenke,die Lieder sind alles Geschenke seiner Liebe,damit endlich jeder sie spüren darf.Ob jemand gerne die Christmette besucht oder nicht,ob jemand die Familie besucht und das geniesst oder lieber viele Geschenke bekommt.Das ein Atheist solche Gefühle hegt ist ein Zeichen,dass Jesus immer noch wirkt.Ich empfinde die stärkste Liebe,wenn ein Tenor wehmütig und feierlich ganz mit Hingabe singt. Ein anderer vielleicht,wenn er diese Tage in den Süden reist. Mancher wird gerührt ,wenn er Rentiere auf einem Schlitten sieht. All das sind Gefühle,die uns Gott schenkte und uns zur Weihnachtszeit daran erinnern sollen. Früher gab es das Julfest. Aber Jesus Geburt machte es zu Weihnachten. Und nur zu diesem Fest ist es möglich ,dass jedem ein Wunder geschehen kann. Das war bei den heidnischen Festen noch nicht möglich und ist auch bei keinem heutigen Fest möglich. Schade,dass oft strenggläubige nichts davon wissen wollen. Möge dieses Weihnachtsfest in allen Herzen ein großes Licht entzünden,das das ganze Jahr leuchtet und sich verbreitet.

  • Antwort von honigbaer 16.11.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    siehst du so gehts mir auch obwohl ich mich weder als atheistin noch als kirchenmaus bezeichnen-weihnachten hat nur leider den beschaulichen charakter weitgehend verloren weil meist nur pakete gezählt werden die man nach weihnachten hektisch wieder umtauscht aber die zeit hat an und für sich was heimeliges feierliches wenn man durch die dunkelheit stapft und es möglicherweise auch noch schneit wenn es nach bratäpfel riecht und nach keksen und wenn man nach hause kommt und es ist heimelig warm-ob man will oder nicht in dieser zeit ist jeder dankbar ein zuhause zu haben

  • Antwort von Maik2 07.11.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du sagst zwar du verbindest es nicht mit Jesus, aber magst das Fest weil du wie alle Menschen Sehnsucht nach Gott hast.

  • Antwort von nickthebig 25.09.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Auch Atheisten können Liebe empfinden, also können sie auch das Fest der Liebe feiern.

  • Antwort von coeleste 22.08.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    akzeptiere ich

  • Antwort von loanword 10.08.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das Weihnachtsfest hat ja schon länger für die meisten Menschen nicht mehr den religiösen Charakter wie früher. Es wird mehr und mehr zu einem weltlichen Ereignis, bei dem es um die Familie, um Besinnung und Zusammensein geht. Aber solange man für sich selbst überhaupt einen Sinn darin erkennen kann (z. B. mal zur Ruhe zu kommen), dann ist es auch egal, ob man das Fest mit einer religiösen oder weltlichen Absicht begeht.

  • Antwort von Kubique86 07.08.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Mir geht es genauso wie dir! für ich ist weihnachten ein familienfest! und ich liebe es! gar kein problem!

  • Antwort von Virginia47 06.08.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    DH für Deine Frage. Auch ich liebe die Adventszeit und Weihnachten. Ich komme aus der DDR, wo es als Fest der Familie gefeiert wurde. Natürlich weiß ich die christliche Bedeutung. Aber sie hat für mich keine Bedeutung. Besonders in der Adventszeit haben wir es uns immer gemütlich gemacht und voller Vorfreude auf Weihnachten gewartet. Wir haben gebacken, gebastelt und viele schöne Dinge gemacht. Das war jedes Jahr ein Erlebnis. Und dann kam Weihnachten. Die "Bescherung" war das Spannendste. Aber wir haben uns nicht zum Sklaven der Tradition gemacht, sondern Weihnachten festlich und gemütlich genossen. Für uns war es immer ein Fest der Familie. Und auch heute noch, wo die Kinder aus dem Haus sind, freue ich mich jedes Jahr auf die Adventszeit und dann natürlich auf Weihnachten, wo ihr alle beisammen sind.

  • Antwort von knautsch 06.08.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Mich würde gerne mal interessieren wie das vor 100 Jahren war. Ob die "Atheisten" da auch schon so gefeiert haben oder ob die eher Abstand gehalten haben.

    Für mich ist die Gemütlichkeit und die Familie vorrangig. Jesus eigentlich garnicht.

  • Antwort von Nellina 06.08.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Weihnachten ist für mich ein Familientag und vor allem der Tag, an dem ich meinen Kindern einen ganz besonderen Tag schenken möchte.

  • Antwort von mbmama 06.08.2009
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Familie? Geschenke? Schlemmen und friedliches Beisammensein? Genau so :-))) Harmonisch und ohne Stress, jeder bringt was mit, wichtig ist die Gemeinsamkeit.

  • Antwort von verwirrtesmausi 31.12.2009

    Weihnachten bedeutet: Die Christenheit feiert, dass Gott uns (allen Menschen, egal welchen Glaubens) ein großes Geschenk seiner Liebe bereitet hat: er ist in Menschengestalt (Jesus) zu uns auf die Welt gekommen und hat (in allem) als Mensch unter uns gewohnt, um uns zu zeigen, dass wir im Jenseits erlöst sind, bzw. dass irdische Herrschaft uns unterdrückt, und dass anderes viel wichtiger ist - nämlich die Nächstenliebe, also der zwischenmenschliche Umgang. Darum feiern wir Weihnachten. Wie - das ist kulturell und familiär verschieden. (Bräuche sind immer irgendwie geschichtlich gewachsen, sind aber letztlich nur Symbole, die für die Kernidee stehen.)

    Wenn jemand sagt, es sei Atheist, aber er feiere Weihnachten, das Fest der Liebe, dann bedeutet das für mich, dass er tief drinnen doch irgendwie gläubig ist, er glaubt nur nicht, dass er an Gott glaubt.

    Gott IST die Nächstenliebe. Glauben und Wissen befinden sich auf verschiedenen Wahrnehmungsdimensionen, darum widersprechen sie sich ja auch scheinbar. Wissen tut man mit dem Kopf. Glauben tut man mit dem Herzen.

  • Antwort von Rappelzapp 24.12.2009

    Doppelpost sorry

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