Frage von Humpelschtilz 16.12.2010

Weihnachten - Ostern - Jahr schon wieder um...... brisante Zeitfrage

  • Hilfreichste Antwort von Nolti 19.12.2010
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Mit der Zeit ist das so eine Sache- wenn du auf etwas wartest und dich freust, vergeht sie dir nicht schnell genug und wenn du am Jahresende zurückblickst, fragst du dich jedesmal, wo sie geblieben ist. Und schaue dich nur um.... jeder Mensch ist in Stress und Eile; keiner hat mehr Zeit, um sich auf sich selbst und die wirklich wichtigen Dinge zu besinnen und.... blicke in die Gesichter dieser gestressten Leute- dort findest du keine Zufriedenheit und kein Glück. Denn Zeit muss mam sich einfach manchmal nehmen und bewusst damit umgehen. Das ist etwas, was manche Mensch (leider) nicht mehr können und dann ist das Leben plötzlich vorbei und alles unwichtige vergessen. Ich wünsche dir, dass du allzeit die Zeit findest, dich auf das Wesentliche zu besinnen.

  • Antwort von OnkelBerni 16.12.2010
    39 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wo ist unsere Zeit geblieben ?

    Die grosse, alte und gute Frage nach der SUBEKTIVEN ZEIT - hier gelassen und lustig gestellt.

    Vorweg: Hier können NUR die Älteren ab 45 oder so wirklich mitreden. Für die Jüngeren erscheint das wieder als eine unserer Dadaismus-Fragen. Ist es nicht.

    Berni heute mal ernst:

    Die am längsten empfundene Zeit unseres Lebens (insgesamt !) ist die Zeit bis zum 18. Lebensjahr. Danach kommt der Zug schon langsam in Fahrt. Ab 40 rast er schon - ab 60 hat er die subjektive Lichtgeschwindigkeit erreicht.

    Das Problem: Wenn das Leben bestimmten Gewohnheiten nachgeht und man ohnehin in der Jugend sehr viele Erfahrungen gesammelt hat, merkt sich unser Geist "subjektiv" nichts mehr und die Zeit scheint zu rasen , was sie ja in Wirklichkeit nicht tut.

    Es gibt Hilfe:

    1. Viel Urlaub und Kurzurlaube machen sowie neue Menschen kennenlernen und besuchen etc.... Die Zeit vergeht subjektiv wieder langsamer - wegen der vielen neuen Eindrücke.

    2. Aus den festgefahrenen Gewohnheiten häufiger aussteigen - heisst auch abundzu aus dem Zeitzug aussteigen. Dazu gehören auch kleine Projekte wie Wohnung verändern, in Teilen renovieren, Möbel ändern und und..... Neue Stadtteile aufsuchen, neue Geschäfte zum Einkaufen suchen usw usw..
      Man ist in einem Hausmacher-Urlaubszustand - und die Zeit vergeht wieder subjektiv langsamer.

    3. Auf etwas dringend warten bedeutet deutliche Verzögerung der subjektiven Zeit. Tja, schwer Beispiele zu nennen. Sich einen Wunsch erfüllen und etwas bestellen, ein besonderes Geschenk für die Frau anfertigen lassen, auf den Familienbesuch in Paris doll freuen (bei mir) und aufs Frühjahr/Ostern (JA!) warten. Auf das erwartete Kind der Nichte warten und freuen....Das Warten auf etwas bringt schon was. Dieser 3. Teil = Zustand ist wohl am schwersten herstellbar .

    FAZIT:

    Es ist ganz schön anstrengend, den "Rasenden Zug der Subjektiven Zeit" langsamer zu machen.

  • Antwort von eurofuchs2 16.12.2010
    29 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Lieber Humpel,

    lass die Zeit vergehen, langsam oder schnell empfunden, dass ist ziemlich egal. Hauptsache sie stoppt nicht vor uns, denn....

  • Antwort von amdros 16.12.2010
    26 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ach Humpilein..da bist Du nicht allein auf weiter Strecke und denkst nun, wir könnten Hilfestellung geben. Weit gefehlt..es geht dem Einen wie dem Anderen so..ob jung oder alt, jeder stöhnt im Hinblick auf die rasende Zeit. Es war doch gerade erst Weihnachten..und nun schon wieder? Das verstehe wer will, ich auch nicht und wenn dann am 24.01. aus Jux und Dollerei von Heilgabend in 11 Monaten gesprochen wird..schon sind die 11 Monate rum und es schon wieder da die Weihnachtszeit mit all seinem Streß.

    Einen einzigen Trost den ich anbieten kann..Du bist nicht allein in der rasanten Zeit, wir begleiten Dich wohl fast alle und sprechen/fragen/lesen uns in 12 Monaten wieder.

  • Antwort von diewildeHilde 16.12.2010
    25 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Pack mal dein Rad in den Keller und warte auf nen Bus oder nen Zug - da wirst du merken, daß die Zeit NICHT schnell vergeht. Oder wenn man auf nen Handwerker wartet. Oder wenn man an der Supermarktkasse steht und einer feststellt, daß er das Zeug bezahlen muß und das Portemonnaie sucht, oder du mitten im Regen was zu erledigen hast, und "mal schnell" wo hin mußt; ohne Schirm versteht sich.

    Bei GF verfliegt die Zeit allerdings wie im Flug "mal schnell gucken" dauert dann schon mal 3 Stunden.....

  • Antwort von DrDralle 16.12.2010
    25 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe zwei Hobbys: Fahrrad fahren und über andere Leute ätzende Bemerkungen machen, leider ist mein Fahrrad kaputt.

    Beim Thema Zeit muss ich immer an Onkel Bernie's Geburtstag denken, an seinem Ehrentag gehen die Eltern in den Zoo und bewerfen den Storch mit Steinen. Da vergeht auch die Zeit.....

  • Antwort von marijo2 16.12.2010
    24 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ist ja schon ganz richtig, was Onkel BERNI da von sich gegeben hat! Entschleunigung funktioniert tatsächlich nur über Veränderung...!

    Damit mein Leben sich auch mal bissi entschleunigt, habe ich jetzt mal richtig reichlich Veränderungen eingebaut... kurz: bei mir geht derzeit alles drunter und drüber - aber meine Tage werden dafür auch immer länger....!! o.O

    Ob das als Erfolgsmeldung ausreicht???


    "Das Phänomen, dass die Zeit und die Jahre mit zunehmenden Alter scheinbar immer schneller vergehen, hat auch die israelische Psychologin Prof. Dinah Avni-Babad untersucht. Nach ihren Forschungsergebnissen liegt die Ursache mit in der täglichen Routine begründet. Zwar gibt es auch bei Kindern ein gewisses Mindestmaß an Routine, wie der tägliche Weg zur Schule an den Wochentagen, doch während des Unterrichts bekommt ein Kind stetig neuen Stoff vermittelt und während Freizeit erlebt ein Kind stetig Neues. Mit zunehmendem Lebensalter bestimmt die Routine dagegen immer mehr das Leben eines Menschen.

    Was der Mensch jedoch rein routinemäßig erledigt, dass bleibt kaum noch in der Erinnerung haften und hinterlässt keine nennenswerten Eindrücke und Spuren in der Zeitwahrnehmung mehr. Um diesen Kreis zu durchbrechen, müsste ebenfalls die alltägliche Routine durchbrochen werden. Nur wer sein Leben oftmals auf den Kopf stellt und sich ständig neuen Erfahrungen aussetzt, könnte die Zeitwahrnehmung wieder dehnen. So in etwa ist zumindest die Meinung von Prof. Dinah Avni-Babad und ihrer Kollegin Ilana Ritov, wie in einer Ausgabe des Gesundheitsmagazins Apotheken Umschau nachzulesen ist."

    http://www.wolkengold.de/lebenszeit/lebenskreis-08.htm

  • Antwort von Angel84 16.12.2010
    22 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    @Humpelchen, ich nehme an, dass du in der glücklichen Lage bist, nicht mehr arbeiten gehen zu müssen?!

    Dann hast du nämlich die Muse, wirklich wach und bewusst hinzuschauen.

    Tust du das, wirst du bemerken, dass sich alle „Maßeinheiten für Zeit“ tatsächlich „kürzer“ anfühlen. Ob du ein Jahr, einen Monat, oder auch nur eine Woche, einen Tag nimmst. Und du hast auch schon sehr richtig bemerkt, dass dies völlig unabhängig vom Alter desjenigen ist, der da hinfühlt.

    Es sind gravierende Veränderungen im Gange, die auch unser gewohntes Zeitgefüge nicht verschonen. Das heißt, dass es gar nichts mit dem Einzelnen zu tun hat und keiner etwas „tun“ kann, um wieder „mehr Zeit“ zu haben. Denn dies ist ein Fakt. Und es wird sich noch viel mehr beschleunigen.

    Das Problem an der Sache ist, dass Mensch an seinen alten, gewohnten Strukturen festhält.

    Weil… es kann ja nicht sein, was nicht sein darf.

    Und so versucht Mensch sich trotz dieser ganz offensichtlichen Veränderung, sich noch immer so zu verhalten, als ob es diese nicht gäbe.

    Er versucht dasselbe Pensum zu schaffen, die gleichen Aktivitäten hinein zu packen und verfällt zusehends in Stress und Hektik. Und auch dies wird noch härter werden.

    Was also tun?

    So weit es jeweils in der persönlichen Situation möglich ist, den Faktor Zeit heraus nehmen! Mit dem Fluss des Lebens gehen. Selbsterkenntnis verhilft zu mehr Gelassenheit und innerer Ruhe.

    Sich bewusst werden, welche Lebenssituationen eventuell verändert werden müssen.

    Ich höre schon den Aufschrei… „Ja, aaaaber…!“ „Aber ich kann doch nicht…!“

    Dafür ist jeder selbst verantwortlich… und jeder muss sich über kurz oder lang die Frage stellen:

    Bestimme ich die Umstände, oder bestimmen die Umstände mich?!

  • Antwort von Momo1965 16.12.2010
    22 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das ist nun mal eine wirklich gute Frage!

    „Zeit“ ist etwas so Relatives und wird von mir – je nach Situation – sehr unterschiedlich empfunden. Wenn ich auf etwas warte, mich auf etwas freue, dann scheint die Zeit schier still zu stehen. Sie will einfach nicht vergehen. Wenn ich hingegen etwas zu erledigen habe, etwas tun muss oder möchte, dann rennt die Zeit und ich hechele einfach nur noch atemlos hinterher.

    Ich habe für mich festgestellt, dass die Zeit durchaus langsamer vergeht, wenn ich sie bewusst wahrnehme, wenn ich das, was ich gerade mache, in vollen Zügen genieße. Je intensiver ich meine Zeit gestalte und ausfülle, desto „mehr“ habe ich von ihr. Lasse ich sie aber nur so dahin fließen, entrinnt sie mir förmlich.

    Für mich ergibt sich daraus die logische Schlussfolgerung: Wenn ich bewusst lebe, wenn ich den Augenblick wahrnehme und wenn ich nicht einfach nur so dahin dümpele, sondern meine Tage nicht nur mit Pflichterfüllung, sondern auch mit angenehmen Dingen fülle, dann habe ich auch mehr von meiner Zeit!

  • Antwort von Rausflieger 16.12.2010
    21 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ja, die zeit saust mir auch unterm hintern wech....lol.... dasgeht gar nicht....und wenn man gar nichts zu tun hat, gehts noch schneller rum..... schlimm finde ich es nachts, wenn man pennt. kaum legt man sich, muss man auch schon wieder aufstehen. das ist schon scheiße :-)

    ja zu deiner Frage.... das ist echt schon ne jute Frage. das einzige was man tun könnte ist dumm gucken, oder einfach sich so verhalten wie ein kind. ich versuche auch immer kind zu bleiben :-). das gelingt mir auch meistens, wenn ich dann von manchen Leuten höre, dass ich kindisch bin. das find ich schon lustich :-)

    lG

  • Antwort von Mizi59 16.12.2010
    20 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    An meinem 39.Geburtstag habe ich mir vorgenommen,die Zeit anzuhalten.(Neu zu zählen beginnen.)Ich feierte dieses Jahr das 13te mal den 39.sten Geburtstag....Meine Kinder überholen mich bald mit dem Alter.

  • Antwort von YarlungTsangpo 16.12.2010
    20 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Denk an deine Kinderzeit zurück: Du hattest nichts. Keine großen Eigentümer, fast keine Verpflichtungen außer dem Kindergarten oder der Schule. Stimmts da war die Zeit länger???!

    Also sag ich immer - ab an die Uni, Vorlesungen besuchen...(gibbet auch für Rentner) Deinen Eltern, so sie noch leben liegste zwar ein wenig auf der Tasche - dafür hast du nix und endlos Zeit vor allem abends in der Kneipe. Früh wird geschlafen und 10 geht die Vorlesung an...

    Manche verbringen in dem Zustand fast 40 Jahre. Die habens erkannt! :o)

  • Antwort von forbiddendogs 16.12.2010
    20 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ach Humpelchen..... Du bist nicht allein!!!

    Es geht uns irgendwie wohl allen so.

    Ich sag schon immer - wir sind ja nur ein Rattenversuch und unser Laborleiter hat die Zeituhr eben etwas schneller eingestellt.

    Die Ratten in den medizinischen Forschungsstätten können auch nicht erkennen wieso die Lichter statt wie früher im 12-Stunden-Rhythmus nun alle 8 Stunden an und ausgehen. Ihr Gehäuse und alles drumrum bleibt dasselbe dabei. Sie kriegen allerdings ihr Futter in kürzeren Zeitabständen und sie gewöhnen sich daran, ihre Verrichtungen schneller zu absolvieren. Sie hecheln rum und suchen den Ausgang und die nächste Generation findet diesen dann schneller und in vorgeschriebener Neu-Geschwindigkeit.... Wie ihr Laborleiter das veranstaltet können sie aus ihrer Perspektive logo nicht raffen!

    Wir Menschen können auch nur drei Dimensionen erkennen und die Zeit als vierte so halb und halb.... alles ist relativ und die Zeit eben auch.

    Der Laborleiter über uns (dessen Handeln wiederum wir nicht ergründen können) weiß da mehr, was er an Versuchsprogrammen mit uns anstellt und dabei seine Mensch-Verhaltensforschung absolviert. ;))

    So, nu haste ne Humpel-gerechte Erklärung Deines Problems.... oder???

  • Antwort von Timeoscillator 16.12.2010
    20 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das alte Lied mit der subjektiv erlebten Zeit. Die wird je nach Tagesform und Emotion anders empfunden. Gesteuert durch den biologischen Schrittmacher, der im Gehirn sitzt. Das scheinbar schnell empfundene Ablaufen der Zeit liegt in der klassischen Konditionierung begründet. Man kann ihr allerdings ein Schnippchen schlagen: Indem man bewußt lebt, und hin und wieder Dinge anders macht, als man sie gewohnt ist. Dann hat man die Chance den "Größten Feind im Leben des Menschen" (Zitat von Mark Stein, Verfasser des Werkes "Der Zeitfaktor")zu besiegen.

  • Antwort von tischbein 16.12.2010
    17 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Liebes Humpelchen, wir alle leiden wahrscheinlich mehr oder weniger unter der "schnellen Zeit". Wir sollten, denke ich, die guten und wertvollen Zeiten mehr genießen. Dazu fand ich einen schönen Text:

    Die wichtigsten Dinge im Leben

    Autor: unbekannt

    Ein Philosophieprofessor stand vor seinen Studenten und hatte ein paar Dinge vor sich liegen. Als der Unterricht begann, nahm er ein großes leeres Mayonnaiseglas und füllte es bis zum Rand mit großen Steinen. Anschließend fragte er seine Studenten, ob das Glas voll sei. Sie stimmten ihm zu.

    Der Professor nahm eine Schachtel mit Kieselsteinen, schüttete sie in das Glas und schüttelte es leicht. Die Kieselsteine rollten natürlich in die Zwischenräume der größeren Steine. Dann fragte er seine Studenten erneut, ob das Glas jetzt voll sei. Sie stimmten wieder zu und lachten.

    Der Professor seinerseits nahm eine Schachtel mit Sand und schüttete ihn in das Glas. Natürlich füllte der Sand die letzten Zwischenräume im Glas aus. „Nun“, sagte der Professor zu seinen Studenten, „Ich möchte, dass Sie erkennen, dass dieses Glas wie Ihr Leben ist! Die Steine sind die wichtigen Dinge im Leben: Ihre Familie, Ihr Partner, Ihre Gesundheit, Ihre Kinder. Dinge, die – wenn alles andere wegfiele und nur sie übrig blieben – Ihr Leben immer noch erfüllen würden.

    Die Kieselsteine sind andere, weniger wichtige Dinge wie z.B. Ihre Arbeit, Ihre Wohnung, Ihr Haus oder Ihr Auto.

    Der Sand symbolisiert die ganz kleinen Dinge im Leben. Wenn Sie den Sand zuerst in das Glas füllen, bleibt kein Raum für die Kieselsteine oder die großen Steine. So ist es auch in ihrem Leben. Wenn Sie all ihre Energie für die kleinen Dinge in Ihrem Leben aufwenden, haben Sie für die großen keine mehr. Achten Sie auf die wichtigen Dinge, nehmen Sie sich Zeit für Ihre Kinder oder Ihren Partner, achten Sie auf Ihre Gesundheit. Es wird noch genug Zeit für Arbeit, Haushalt, Partys usw. geben. Achten Sie zuerst auf die großen Steine, sie sind es, die wirklich zählen. Der Rest ist nur Sand.“

    Sinniger Text, oder nicht?

  • Antwort von ursula39 16.12.2010
    17 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ach, da sagst Du was... :-/

    Ich habe jetzt schon wieder den Eindruck, dass heute bereits morgen ist :-((

    Und daran, dass ich jetzt die gute alte Jugendzeit ins Spiel bringe, macht mir schmerzhaft klar, dass ich offensichtlich im Zetraffer älter werde!

    Wenn Omi von früher sprach, haben wir uns immer genervt angeschaut, und uns geduldig die Lobhudeleien über die guten alten Zeiten angehört.

    Inzwischen beobachte ich unsere Nachkommenschar misstrauisch , ob bei meinen Erzählungen, deren Augenbrauen hochgezogen werden ..

    Mich wundert, dass noch niemand bemerkt hat, dass seit diesen ständigen Zeitumstellungen, alles aus dem Ruder läuft?

    Da scheinen sich die Stunden zu sammeln und sich auf nimmer Wiedersehen aus dem Staub zu machen...

    Die Zeit zwischen Weihnachten und Ostern, ist doch unübersehbar um einen vollen Monat verkürzt?

    Da fällt mir doch meine verhasste Strumpfhosenzeit ein!

    Nicht nur dass sie eklig pieksten, mir reichten sie, weil ich so dünn war bis unter die Arme. :-((

    Damit sie keine Musik ( Falten ) zogen, kamen auch noch stramme Hosenträger zum Einsatz. Grrrr...

    Diese ganze Folter , fand Gottseigank Ostern ein beglückendes Ende.

    Da durfte ich endlich wieder Kniestrümpfe anziehen! Darauf bestand ich vehement, selbst bei weißen Ostern.

    Aber die Zeitspanne, zwischen den Ferien war e i n d e u t i g viel, viel länger als jetzt..

    Darum lasst uns in diesen Zeiten der Demos, doch einmal e i n e gegen den "Zeitverlust durch Zeitumstellungen" von hieraus organisieren?

    Vielleicht können wir eine Aufschub erreichen, bevor der Support Lunte riecht!

    Sonst ist Übermorgen Ostern...

  • Antwort von Entdeckung 16.12.2010
    16 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich darf hier ausnahmsweise mal zitieren:

    Und zwar Albert Einstein:

    1. Zeit ist das, was ich von der Uhr ablesen kann.

    2. Wenn man zwei Stunden lang mit einem netten Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heissen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.

    Ja und eine bessere Erklärung dafür, was Zeit ist und ob sie schnell oder langsam vergeht, die muüsste mir erst noch einfallen.

    UND ich habe gerade nachgesehen: Mein Hintern raucht nicht.

  • Antwort von CindyMarzanella 16.12.2010
    16 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ick weeß ooch nich wie dat kommen tuht, aba kaum hat man sich anne langen tage im sommer jewöhnt, werdn se schonn wieda kürzer. un so isses ooch mit det jefühltem jefühl, det det zeit zu rennen scheint, det tuht se nu ma nich, se tuckert wie imma so vor sich hin, stunde für stunde un tach für tach.

    Wat det «Bernstorffi» sacht, det stimmt. ick weeß ooch, wie dat kommt, wenn man nähmlisch älta wird, tut man für allet etwas mehr zeit brauchen, wennste jung bis machste villes ma so eben mit links, wofür de späta mehr zeit brauchen tuhst. übalech ma, wie schnell du mit 18 det treppen hochjesprungen bis, zwee stufen uff eenmal hasse jenommen, un jetz? kwälste dir stufe für stufe mit hilfe vonnem jeländer dit treppe hoch, dauert minnistens drei mal so lange wie früha, stimmts? un dann hasse dat jefühlte jefühl dat de zeit rennt, weil du nich mehr so rennen kanns, oda ooch icke ;))

    Hasse schomma im liejestuhl im sommer - is jetz grad nich dat beste beispiel für det jahreszeit - abe hasse da ma so det kleinen ameisen anjekiekt? oda det hummeln wie se von blüte zu blüte tummeln un so det lieben jott eenen juten mann sein lassen? da vajeht det zeit jaaanz langsam - meenste - aba se vafliegt jenau so schnell wie imma, nur du merkst et nich weil de schillen tuhst.

    Dat müssen wir wieda lernen, seele baumeln lassen un schillen :)

  • Antwort von auchmama 16.12.2010
    16 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ...also lieber Humpel, nun krabbel mal aus Deinem Hängeteil raus und fang mal an Dich zu bewegen! Nicht langsam nein, es darf ruhig ein wenig schneller sein!

    Schildkröten und Deine Frage haben eins gemeinsam. Beiden vergeht die Zeit wie im Fluge. Nur das Schildkröten nicht fliegen können und DU hoffentlich, nicht mal aus der Kneipe oder von GF, bei den vielen lecker Verschonungshofffragen...;-)))

    Solltest Du für 2011 mal ein wenig Entschleunigung brauchen/suchen, kann ich Dir nachfolgendes ans ♥ legen:


    Nach dem Willen von Planern soll die Insel um rund zehn Hektar wachsen und als “Helgoland 3.0″ bewusst konsumierende Touristen ansprechen.

    Die Insel Helgoland verändert ihr Gesicht und erfindet sich neu – bereits zum dritten Mal: Im 19. Jahrhundert bis zum Zweiten Weltkrieg war Helgoland Seebad für Erholungssuchende, Gesundheitstouristen, Künstler und Prominente. Nach dem Wiederaufbau Mitte der 50er-Jahre wurde die Insel bis heute Ausflugs-, Einkaufs und Freizeitparadies für Tagestouristen. Doch die werden immer weniger – es muss etwas geschehen. Jetzt soll der rote Felsen zum “übernachtungstouristischen Ganzjahresparadies” für “Naturerlebnis, Entschleunigung, Erholung und Nachhaltigkeit” werden. Arbeitstitel: “Helgoland 3.0″

    Quelle:

    http://www.maritimheute.de/helgoland-wird-groser/


    Pack Deine Helga´s und NGSW´s und natürlich den Stilz und rauscht da mal rüber. Ostern ist ja bald, sehr bald sogar. Gleich also...;-)

    Lass Dir ruhig Zeit mit nem Kommentar, ich muss noch fix ein paar Eier färben!

  • Antwort von teddybaeruj 16.12.2010
    15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eine schön gestellte Frage.

    Erst gestern sah ich in meinem Stammlokal eine Bekannte, die fast ein Jahr in Spanien gelebt hat, und es kam mir vor, als hätten wir uns gestern erst voneinander verabschiedet.

    Als ich mir dann eine Zigarette angezündet habe, sagte mir ein Freund neben mir, dass er nun seit beinahe zwei Jahren nicht mehr raucht, und "gefühlt" haben wir noch vor ein paar Wochen zusammen draußen gesessen und geraucht.

    Neulich habe ich im Kindernetz eine Erklärung gelesen, die so simpel wie wahr ist:

    Mit der Zeit ist das schon eine komische Sache: Sie ist unendlich lang, aber meistens viel zu kurz. Sie ist unsichtbar, kann aber trotzdem gemessen werden. Sie erleichtert das Leben - und sie kann es erst so richtig kompliziert machen. Eins ist aber auf alle Fälle sicher: Die Zeit hat unser Leben im Griff!

    Quelle: http://www.kindernetz.de/infonetz/zeit/-/id=22420/19q59d/index.html

    Und das Bild vom rasenden Zug ist ein sehr gutes. Und mit zunehmendem Alter nimmt er an Geschwindigkeit zu, so dass wir gut daran tun, unsere Zeit bewusster zu erleben.

    Praktische Beispiele hat Bernstorffi ja schon reichlich genannt.

  • Antwort von Lilly2643 16.12.2010
    15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ach Humpi, du hast ja so Recht.

    Und Onkel Berni hat schon alles gesagt, was es zu sagen gibt.

    -

    Früher, vor langen Jahren, als wir noch Kinder waren, dauerte es doch immer sooooo lange, bis wieder Weihnachten war. Es passierte so viel in Kindergarten und Schule. Die Sommerferien dauerten immer sehr lange, weil jeden Tag irgendwas anderes passierte.

    -

    Heute sind meine Kinder schon fast groß und ich weiß gar nicht mehr, wo die letzten Jahre geblieben sind.

    -

    Mir fällt da ein Zitat ein, ich weiß nur nicht von wem:

    Du musst nicht dem Leben mehr Tage geben, sondern den Tagen mehr Leben.

  • Antwort von katwal 16.12.2010
    15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Zeit ist immer dieselbe: Ticktack, ticktack, ticktack...

    Allerdings glauben wir, dass sie schneller vergeht, wenn wir älter werden und wenn wir die Zeit mit Kurzweil verbringen.

    Umgekehrt glauben wir, dass die Zeit nicht vergehen will, wenn wir unbedingt auf etwas warten und es scheint, als vergehe die Zeit überhaupt nicht, auch dann, wenn wir Langeweile haben (wann und wer?).

    Also, wir müssen uns entscheiden: Langeweile oder Kurzweil?

    Aber: Die fortschreitende Zeit ist immer dieselbe...

  • Antwort von helrich 16.12.2010
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Bei einem Blick auf Deine Frage fiel mein Augenmerk auf dies:

    Du schriebst "Rast ... die Zeit" im Sinn von Eilend.

    Ich las "Rast", verstand die Ruh', die ein Päuschen so verspricht.

    Such es Dir aus, was Rast bedeutet.

    Auch wenn die Rast so manchmal rast... ;o))

  • Antwort von SquallLeonheart 16.12.2010
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Entschleunigen... hmmm.... musste mal Piet Klocke oder Rudolf Scharping fragen. Die können das scheinbar.... ....nee mal im Ernst. Ich denke, je mehr man auf etwas wartet, desto länger dauerts gefühlt, bis der Zeitpunkt erreicht ist... Denn: Die Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Und als Kinder gabs halt viel mehr Sachen, auf die man sich gefreut hat: 4 lange Ferien, Weihnachten, Nikolaus, Geburtstag, Ostern, Urlaub, und und und... Dazu kommt, dass man als Kind meistens ja schon am frühen Nachmittag zu Hause war... So kam einem als Kind diese "Zeitraserei" nicht so schlimm vor...

    Heute geht man Arbeiten, ist erst am späten Nachmittag zu Hause, der Haushalt macht sich auch nicht von alleine, Stress kommt auf und man ist froh, wenn man Feierabend hat. Und man erwartet spezielle Zeitpunkte nicht mehr so sehnsüchtg, wie damals...

    So vergehen die Tage einfach schneller... und ehe man sich versieht, ist ein Jahr schon wieder um... ...xD

  • Antwort von Leopard2 16.12.2010
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Dieses Jahr ist mir das erste mal aufgefallen,wie schnell ein Jahr vergeht.Ich glaube,ich werde langsam alt.

  • Antwort von Mucki123 16.12.2010
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich bin noch jung,aber meine Mutter sagt immer:"schau Deine Kinder an,und Du siehst,wie die Zeit vergeht."Sie hat Recht....meine älteste ist auch schon 6,eine richtig Grosse halt.

  • Antwort von schulle2 16.12.2010
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hab keine Zeit die Frage zu beantworten!

  • Antwort von zwerg93 16.12.2010
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja lieber Herr Humpel,ich bin erst 17 geworden.Für mich war es ein langes Jahr.Viel ist geschehen.Das nächste Jahr wird wohl noch länger.Meine Mama sagt immer,dass die Zeit ab dem achtzehnten Lebensjahr schneller vergeht.

  • Antwort von Rosalie56 16.12.2010
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ... die Frage stelle ich mir auch oft, manchmal kommt es mir so vor, als hätten die Tage früher mehr Stunden, vor allem als meine Kinder noch klein waren, es keinen Vollwaschautomaten, keine Pampers und Fertignahrung gab. Man ist trotzdem zur Arbeit gegangen und hatte noch Zeit für Familie und Freunde. Vielleicht liegt es wirklich am allgemeinen Stress der heutigen Zeit.

  • Antwort von klara2005 16.12.2010
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das ist der Fortschritt,der bringt uns alle um....Aber wenn du Ruhe willst,fahr an den Flughafen,da geht zur Zeit nichts weiter..;-))

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