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Wegwerfwindeln oder wieder verwendbare?

gefragt von Wikingerbraut am 22.02.2008 um 17:11 Uhr

Heute zutage verwenden fast alle Eltern Wegwerfwindeln, allerdings werden zunehmend mehr Windelhöschen zum Waschen und wieder verwenden angeboten. Am Anfang sind die zwar teurer in der Anschaffung aber dafür braucht man dann nicht immer neue kaufen. Was ist Eure Meinung dazu? Sind die waschbaren unhygienisch oder sogar besser für die Babyhaut?



Reply


Wolfgang Joost
beantwortet von Wolfgang Joost am 22. Februar 2008 17:16
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Kommt immer darauf an aus welchem Fasermaterial sie sind.


anonym
beantwortet von Rippie am 22. Februar 2008 17:19
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So sieht es aus. Der nachteil an den Wiederverwendbaren die ich kenne ist, dass die nicht besonders saugstark sind. Ausserdem entstehen wesentlich schneller wunde stellen und wenn du die überlegst, dass du ständig windeln waschen musst, und die im schlimmsten Falle mal einige Tage liegen bevor du wieder eine Maschine zum waschen voll hast, dann ist es der Aufwand nicht wert. Zumal die Wäsche ja auch Geld kostet und damit der Finanzielle Vorteil auch nciht mehr soo... groß ist wie man nun behaupptet.


sternchenausdd
beantwortet von sternchenausdd am 23. Februar 2008 09:32
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meine mutter hat mich ja früher mit stoffwindeln gewickelt und sie hat jetzt bei meiner tochter jedesmal gesagt, dass sie so froh gewesen wäre, wenn sie damals schon wegwerfwindeln gehabt hätte. ich hätte die aa-windeln von meiner tochter nicht waschen wollen, da war ich froh, wenn ich sie so schnell wie möglich aus der wohnung hatte, so haben die gestunken. wund war meine tochter in den wegwerfwindeln nie. sauber werden kinder erst dann, wenn sie ihren harndrang spüren und unter kontrolle haben, das hat nix mit windeln oder intelliegenz zu tun. ich gehöre auf jeden fall zu den faulen müttern, die niemals ne windel hätten waschen wollen. bei den strompreisen+waschmittel+wasser kommt man auch finanziell kaum günstiger. man bezahlt heute im schnitt für 90 windeln 10-12 euro, ich möchte mal sehen wie man 90 stoffwindeln für 10-12 euro bei mind. 95°C sauber wäscht...


bkanu
beantwortet von bkanu am 22. Februar 2008 18:48
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Mein eindeutiges Votum für Wegwerfwindeln:

Ich hatte mich schon vor der Geburt meiner Tochter für wiederverwendbare Baumwollwindeln (Strick-Trikotware von DM) und selbstgestrickte Überhosen aus naturbelassener Wolle entschieden.

Im Krankenhaus wurde mit Wegwerfwindeln gewickelt und meine Tochter hatte nach 3 Tagen schon eine Windeldermatitis. Dagegen empfahlen Schwestern und Hebamme Baumwollwindeln, was ich natürlich dann gleich im Krankenhaus schon umsetzte.

Erfolg : die Windeldermatitis kam nicht wieder.

Positive Nebeneffekte:

  • Der Kinderarzt meinte, die Hüfte würde zwar eigendlich eine Spreizhose erfordern, die aber durch das "Breitwickeln" mit Stoff nicht erforderlich sei

  • Meine Tochter war ohne Zwang nach 1 Jahr 8 Monaten zuverlässig sauber

Kommentar von D1c3dbdd2f15a0d6c48531d9c9aea35csmallbkanu am 22. Februar 2008 18:52

Sorry : "Freudsche Fehlleistung" - natürlich Votum für Wiederverwendbare Windeln !!!


BELLA64
beantwortet von BELLA64 am 4. März 2008 15:59
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Wer benutzt denn heute bitte noch wieder verwendbare Windeln?? Die meisten kommen doch eh schon nicht mit ihrer Zeit klar, und dann auch noch Windeln abkochen wie früher?? Die Kinder werden zwar erst mit 2 oder 3 sauber, aber das macht heute alles nichts :-o





anonym
beantwortet von Miriam2 am 15. März 2008 21:32
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Ich habe meine beiden Kinder (7 und 9 Jahre) mit Stoffwindeln gewickelt und sehe vielfache Vorteile: 1. Es ist für die Haut besser, da die Windeln (ich habe sie mit Wollüberhosen verwendet) immer noch luftdurchlässiger sind als Wegwerfwindeln. 2. Es ist billiger, wenn man nicht grade Aldi-Windeln zum Vergleich nimmt. 60°C-Wäsche reicht im Übrigen vollkommen aus, es sei denn, das Kind hat einen Pilz - die werden erst ab 90°C abgetötet. 3. Die Kinder werden wesentlich schneller trocken (meine mit 2 bzw. 2 1/4), da sie schneller ein Gespür für "nass" oder "nicht nass" entwickeln. Wegwerfwindeln saugen durch diese hochtechnischen Füllmaterialien, deren Namen ich nicht mal hinzuschreiben versuche soviel Flüssigkeit auf, dass die Windel sich trocken anfühlt, obwohl sie total vollgestrullert ist - zwar schön, aber dem Trockenwerden bzw. diesbezüglichen Körpergefühl ist das nicht zuträglich. 4. Wenn der Preis nicht so extrem wichtig ist: In manchen Städten gibt es auch Windeldienste, die die Windeln (oft verschiedene Systeme) stellen, gebrauchte abholen und frisch gewaschene bringen - ob da die Ökobilanz dann noch stimmt, ist allerdings fraglich. Aber praktisch fand ich es die ersten zwei Monate, wo man sich erst noch an das Kind gewöhnen musste und so ;o)




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