Frage von Paddy6593, 58

Wegen neuem Kater kommt Katze nicht mehr ins Wohnzimmer?

Hallo zusammen, Da unsere Katze (5 Jahre alt) seid 5 Monaten alleine bei uns lebte haben wir beschlossen einen Spielgefährten zu holen (3 Monate alt).

Nun war es mir natürlich bekannt das unsere erste Katze ihr Revier verteidigen wird und das ist ja auch in Ordnung allerdings tut sie etwas womit ich nicht gerechnet habe.

Sie ist den ganzen Tag im Schlafzimmer versteckt sich unter decken und der neue im Wohnzimmer sobald sie mal rüber kommen möchte und ihn sieht fängt sie das fauchen und knurren an, doch nach wenigen Momenten Haut sie fluchtartig ab zurück ins Schlafzimmer sie kam nicht einmal zum fressen ins Wohnzimmer

Und es ist nicht so als würde der kleine versuchen irgendwas zu beanspruchen er reagiert auf das "meckern" von ihr indem er zurück weicht und er gibt auch kein Ton von sich.

Nun um die Frage einmal zusammen zu fassen: Wieso bewegt sie sich nur noch eingeschränkt in der Wohnung und versteckt sich vor der "halben Portion" 😁????

Antwort
von Luzie9, 5

Eine Kätzin in dem Alter ist schwierig zu vergesellschaften. Sie hat sich an das Singleleben gewöhnt. Ein Katzenbaby dazuzuholen war eine ziemlich verdrehte Idee. Eine Frau von twwa 30 soll mit einem Kleinkind als lebensgefährten warm werden, Hals über Kopf, ohne sich das aussuchen zu können.

Aber nun ist das Kleine halt mal da...

Deine Katze hat sich entschieden, Konflikten aus dem Weg zu gehen. Sie gibt einen Teil ihres Reviers auf. Das Katzenkind macht ihr Angst. Wahrscheinlich ist sie nicht ausreichend sozialisiert (zu früh von der Mutter weggekommen).

Aber keine Angst, das wird schon. Meistens zumindest. Wichtig ist jetzt, die Erstkatze immer als solche zu behandeln. Sie muss bevorzugt behandelt werden, beim Fressen, beim Streicheln, bei der Liegeplatz-Wahl. Sorgt dafür,dass sie einen eigenen Rückzugsort hat, wo das andere Tier nicht hinkann (und auch sonst niemand). Stellt dem Kleinen ein eigenes Katzenklo zur Verfügung, fernab von dem der Erstkatze. Füttert sie woanders als im Wohnzimmer. Seid lieb zu ihr, schimpft nie mit ihr, wenn sie den Neuling anfaucht oder gar angreift. Sie ist einfach nur verängstigt. In ihr schönes Paradies ist ein Alien eingedrungen...

Mit der Zeit wird das Katzenkind durch seine unvoreingenommene Neugier auf sie zugehen, und sie wird lernen, dass es keine Bedrohung darstellt. Das kann Wochen oder Monate dauern. Hab Geduld.

Wenn es sich zeigt, dass die Katze damit gar nicht zurechtkommt, müsst ihr das Katerchen evtl. wieder weitervermitteln.

Antwort
von Bitterkraut, 29

Der Gedanke,das eine 5-jährige Katze einen Spielgefährten braucht, ist ein bisschen daneben. Den hätte sie gebraucht, als sie selbst 3 Monate alt war. Jetzt ist sie von dem Jungspund einfach nur genervt. Sie zieht sich zrück, weil sie ihre Ruhe will.

Es war auch keine gute Idee, einen kater dazu zu holen. Katze und Katze leben viel besser zusammen, als Katze und Kater.

Kommentar von Paddy6593 ,

Entschuldige bitte aber die Katze ist 5 nicht 15, dazu sind meine Frau und ich berufstätig. Katzen sind ihr Leben lang keine Tiere für einzelhaltung Ausnahme ist natürlich ein Tier das von Geburt an alleine ist und es nicht anders kennt. 

Ich habe im familiären Umfeld im Freundeskreis und bei meinen ersten beiden Katzen mehrfach gesehen das es sehr wohl funktioniert eine Katze mit einer kitte zusammen zu führen. 

Kommentar von Bitterkraut ,

Auch mit 5 brau ht die Katze keinen "Spielgefährten". Du würdest sicher auch nicht einem 30-jährigen einen 2-Jährigen als "Spielgefährten" an die Seite geben nicht wahr? "So nun spielt schön, für den Rest eures Lebens" Eure katze ist erwachsen. Und Katzen sind Einzeljäger.

Und wenn du sagst, Katzen sind keine Einzelgänger (da bin ich ganz bei dir) frage ich mich, warum ihr euere Katze dann 5 Jahre lang einzeln gehalten habt?

Was du als Spiel ansiehst, ist Jagsverhalten. Dazu braucht eine Katze keine 2. Katze. und für eine soziale Bidnung ist es mit 5 eben etwas spät und mit einem Kater praktisch unmöglich. Von Natur aus leben Katzen in Weibersippen, meist mit verwandten Weibchen, die Kater leben in Katercliquen.

Wie dem auch sein, jetzt ist es zu spät. Jetzt könnt ihr nur mit viel Geduld zu Werke gehen und das Beste hoffen. Was du erwartet has, nämlihc, daß sie miteineander spielen, wird wohl nie eintreten, wenn sie sich vertragen, ist es schon gut.

Antwort
von FrankyCosentino, 15

Einfach beide täglich streicheln und eventuell Spielzeuge o.Ä. tauschen. Rest ergibt sich von selbst. Die müssen sich an dem Geruch gewöhnen :) bei uns ging das super schnell.

Antwort
von NaiMeex3, 33

Sie hat halt irgendwie Angst vor der Katze xD recht süß eigentlich, aufpassen solltest du, dass es nicht zum Streit kommt. Aber sonst einfach warten das dauert bei Katzen immer etwas.. Hab auch zwei sind beide 11 Jahre alt :D

Kommentar von Paddy6593 ,

Ja was ich nur nicht verstehe wieso sie sehr offensiv auf den kleinen zugeht um ihm eine ansage zu machen und dann völlig grundlos verschwindet 

Antwort
von padalica, 26

Ich glaub das Problem kenn ich auch.

Eure ältere Katze ist wahrscheinlich eifersüchtig, er ist bei euch im Wohnzimmer und sie versauert im Schlafzimmer alleine.

Was wir gemacht haben:

Wir haben sie ganz oft mit rüber genommen, geknuddelt und gestreichelt. Als sie dann die schnauze voll hatte und wieder rüber ging, haben wir ihn gestreichelt (Damit er schneller den Geruch annimmt)

Das wiederholt ihr so lange bis sie ihn nicht mehr als Eindringling sieht... könnte sich bis zu einer/zwei Woche/n hinziehen.

Viel Erfolg

Kommentar von Paddy6593 ,

Ich hatte bisher immer gesagt bekommen das man die zwei nicht ohne ihre Eigeninitiative zueinander bringen soll, sondern das sie selbst entscheiden wann sie sich nähern und wann sie weg bleiben wollen.

Aber sollte das in den Nächsten Tagen nicht besser werden versuche ich das mal.

Vielen Dank 

Kommentar von Bitterkraut ,

Ich würde sie auch in Ruhe lassen und nichts forcieren. Un dein paar Tage sind da nichts

Kommentar von padalica ,

sie sollen sie ja auch nicht zusammen führen, sondern die ältere Katze, ohbe das sie ihn sieht, mit rüber nehmen und Aufmerksamkeit ihr schenken.

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