Lacrima1984 am 17.11.2008 um 22:10 Uhr
Hallihallo.Es geht um meinen Freund. Da er bei seiner Arbeitsstelle gemobbt wurde, hat er gekündigt. Seine 4 Wochen Kündigungsfrist hat er eingehalten, allerdings hat er sich krank schreiben lassen. Meine Frage jetzt, könnte das Arbeitsamt ihm ALG I verweigern, weil er selbst gekündigt hat? Wenn ja, könnte er ALG II beantragen? Wäre super, wenn ihr mir helfen würdet, er ist total fertig.
Wenn der Arzt Ihm bescheinigt, das er wegen der Arbeit krank war, bekommt er keine Sperre. Sonst bekommt er nichts, auch AGL2 nicht. L.G.
Das würde ich Lacrima1984 wünschen.
Lacrima1984 am 18. November 2008 21:27 was willst du von mir?

Meine Tochter hat auf Anraten ihres Arztes wegen Mobbings ihre ehemalige Arbeitsstelle gekündigt. Sie bekam über diese Zustände und die daraus resultierende Krankheit vom Arzt eine Bescheinigung, die sie beim Arbeitsamt vorlegen musste. Daraufhin wurde sie nicht gesperrt - musste aber zur Ärztekammer, die das dann noch einmal bestätigt hat.
Das kann man versuchen, ist aber wieder mit viel "Ärger" verbunden. Bei Mobbing besser sofort Krankenschein, nicht Kündigung. Aber gut, wenn es doch noch gutgegangen ist.
teardrop1109 am 18. November 2008 17:03 Hab mich etwas ungeschickt ausgedrückt. Sie ist mit der Bescheinigung zum Arbeitsamt und dort wurde ihr gesagt, dass sie kündigen soll. Das war dort wohl schon bekannt, dass es in der Firma solche Vorfälle gab.
Also soviel ich weiß kann das Arbeitsamt tatsächlich ALG 1 verweigern wenn die arbeitsstelle selbst gekündigt wurde, aber wie das mit beantragung von ALG 2 ist weiß ich nicht.

Er sollte mal bei der Agentur nachfragen- außerdem hat er ja die Bestätigung des Arztes. Einfach mal versuchen!
Selbst kündigen ist immer der größte Fehler,den man machen kann.Dann hätte er sich lieber mit einem Auflösungsvertrag mit beiderseitigem Einverständnis einlassen sollen.Oder vorher zum Arzt,um eine Bescheinigung zu bekommen,daß es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich sei,in diesem Betrieb weiterzuarbeiten.So wird Dir jetzt leider das Arbeitslosengeld gesperrt für 3 Monate.

Hatte auch schon eine Stelle,wo ich vom Chef gemobbt wurde(nennt man auch Bossing,kein Scherz!),hatte mich mal deswegen im Internet schlau gemacht.War die einzige Angestellte.Mittlerweile hat er zum Glück Pleite gemacht,jippiii! Tja,selbst kündigen ist schonmal gannnz schlecht,auch trotz Mobbing,da es noch lange kein Grund ist zu kündigen, in den Augen des Arbeitsamtes.Habe mir aber mal sagen lassen,dass Du mindestens 2Kollegen brauchst,die diese Mobbinggeschichten bezeugen können,dann gäbe es weiterhin ALG. Wie das mit ALG2 ist,keine Ahnung.Wenn er allein lebt, können sie ihn aber unmöglich ohne finanzielle Unterstützung gehen lassen.
bei mobbing zum anwalt und stichhaltige begründung vorbringen. arzt einschalten und sich wegen mobbing krank-schreiben lassen.ebenso meldung beim arbeitsamt. einfach kündigen u. dann sagen von wegen mobbing ist 3 monate sperrzeit. im übrigen über den begriff mobbing genau nachlesen,bzw. sich erkundigen.