Wechselwirkungen zwischen Marktforschung und Marketing-Entscheidungen?

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2 Antworten

Es gibt 3 Zusammenhänge und damit 3 Darstellungsarten - Je nach Unternehmen und Situation trifft immer eine der 3 zu - jedoch nie mehr als 2 gleichzeitig, meist jedoch nur eine:

1. Marketing-Entscheidung => Marktforschung (bedeutet: Entscheidung ist bereits getroffen, Mafo dient allein zur Rechtfertigung der Entscheidung - Bestätigt die Mafo die Entscheidung, wird sie veröffentlicht -ansonsten unter Verschluss gehalten.)

2. Marktforschung => Marketing Entscheidung (bedeutet: Ich mache bspw. eine explorative Studie, bspw. weil ich keine Ahnung habe, welches neue Produkt oder DL meine Kunden wollen - Deshalb frage ich sie einfach und treffe danach eine Marketingentscheidung, die auf diesen Ergebnissen basiert.)

3. Mafo <=> Marketing-Entscheidung (bedeutet: Ich habe zunächst einmal mehrere Optionen für eine Marketing-Entscheidung kreiert, weiß aber nicht, welche die beste ist/besten sind - dann mache ich Mafo z.B. indem ich die Leute Frage, was sie am liebsten mögen und wähle dann die Option(en) aus, die am besten im Test ankommen)

Die 3. Variante ist i.Ggs. zu den ersten beiden eine WECHSELwirkung, denn die Marketing-Entscheidung beeinflusst die Art der Mafo, die ich mache. Die durchgeführte Mafo aber beeinflusst wiederum die Marketingentscheidung, die ich dann treffe...

(ES gibt noch eine 4. in der Realität, obwohl die total unsinnig ist - doch es gibt sie: Mafo und Ma.entscheidung stehen völlig beziehungslos nebeneinander(grafisch: keinerlei Beziehungspfeile) . D.h. es wird "gemarktforscht" - doch die Mafo-Ergebnisse haben keinerlei Einfluss auf M.entscheidungen. Die M.Entscheidungen wiederum beeinflussen in keiner Weise die Art von Mafo, die gemacht wird...:(

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Wenn die werbetreibenden sich für die Ergebnisse der Markforschung interessieren. Steigt die Häufigkeit der Verwendung der,  laut Marktforschung, besten Methode (TV-Werbung oder lieber Zeitungsannonce?) zum werben. Die Verwendung durch die werbetreibenden ist proportional zu den Empfehlungen des Institutes. Könnte man als Liniendiagramm darstellen. Abszissenachse= Zeit, Ordinatenachse= Häufigkeit der Verwendung der Methode. positive Bewertung des Institutes z.B. grüne Linie, Verwendung durch werbetreibende rote Linie. Steigt die grüne Linie, tut das auch die rote, genauso wenn sie fällt. Die rote Linie "reagiert" dabei immer etwas zeitversetzt(Sinusschablone, grüne Linie zeichnen,dann einen halben cm nach rechts schieben und rote Linie wie grüne fallend oder steigend zeichnen.

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Kommentar von FlunderNinja
26.02.2016, 19:50

Danke für die Antwort!

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