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Wechsel von privater in gesetzliche Krankenversicherung

gefragt von dmp800 am 14.04.2009 um 9:03 Uhr

Hallo,

ich bin schon seit den 90-iger Jahren Mitglied einer privaten Krankenversicherung. Mein Verdienst liegt etwas oberhalb der Jahresarbeitsentgeldgrenze. Damals hatte ich aber auf eine Krankentagegeldversicherung verzichtet, da ich anderweitig abgesichert war. Diese Absicherung existiert nun nicht mehr und ich wollte meinen privaten Versicherungsschutz erweitern. Wegen einer chronischen Erkrankung hat die Gesellschaft dies aber abgelehnt und es sieht auch so aus, als ob sie damit durchkommt.

Welche Möglichkeiten gibt es, wieder in die GKV zu kommen. Es geht mir hierbei nicht um das Ausnutzen von Vorteilen, sondern um die Absicherung in einem längeren Krankheitsfall.

Danke für eure Mühe.

Thnne


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anonym
beantwortet von IchSchauMal am 14. April 2009 09:30
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Die PKV "kommt damit durch" da hier ein neues Risiko entstanden ist und die PKV nicht dazu verpflichtet ist dieses zu versichern - schon allein um die Versichertengemeinschaft zu schützen.

Hier ist genau das eingetreten vor dem ich immer warne. Nicht leichtfertig handeln in dem ich jetzt Beiträge spare, sondern langfristig denken. Wer in die PKV wechselt um Beiträge zu sparen ist hier falsch!

In die GKV kannst du zurück wenn du z.B. für einige Zeit einen Gehaltsverzicht vereinbaren kannst. Wenn du dann unter die Bemessungsgrenze fällst könntest du dich in der GKV versichern. Allerdings nur wenn du dich nicht vorher hast bereits befreien lassen.

Wechselst du den AG und fällst unter die Bemessungsgrenze bist du autom. wieder in der GKV.

Allerdings solltest du die Gesamtleistungen und den Beitrag betrachten. Denn nicht allein das Tagegeld zählt. Evtl. hast du in der GKV wesentlich mehr Zuzahlungen bei deiner chronischen Krankheit oder anderen Dingen als das Tagegeld ausmachen würde. Zudem hast du in der GKV überhaupt keinen Anspruch auf irgendwelche Leistungen ! Die Regeln können und werden stetig geändert. Seid ein paar Jahren werden z.B. auch Medikamente die eine nachweislich bessere Verträglichkeit haben nicht aufgenommen wenn dem G-ba die Kosten zu hoch erscheinen, dazu Kürzungen, Kürzungen, Kürzungen.

Kommentar von ccclaire75 am 10. September 2009 12:39

ich kann dir noch folgenden Tipp geben bzw folgende Seite wärmstens empfehlen: http://www.humanisten-duesseldorf.de/private-krankenversicherung.html


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nero070
beantwortet von nero070 am 14. April 2009 09:06
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Solange Dein Verdienst über der Beitragsbemessungsgrenze liegt hast Du keine Chance. Habe ich auch schon versucht.


anonym
beantwortet von anjanni am 14. April 2009 09:06
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Wenn Du in die PKV gewechselt bist, weil Du oberhalb der Versicherungspflicht-Grenze verdient hast und seither auch nicht mehr versicherungspflichtig warst, müßte es gehen, wenn Du jetzt mal unter die Beitragsbemessungsgrenze rutschst (versicherungspflichtig wirst) und zu diesem Zeitpunkt dann in die GKV wechselst. Du könntest z.B. in Absprache mit dem Arbeitgeber für eine Weile Deine Stunden reduzieren, oder keine Überstunden mehr machen, oder ein Sabbatjahr machen, oder... Keine Ahnung, was bei Dir geht.

Sprich darüber ruhig auch mal mit der Krankenkasse Deiner Wahl!


kasi74
beantwortet von kasi74 am 14. April 2009 09:07
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Puh es ist nicht so einfach wieder in die gesetzliche Krankenkasse zu kommen. Bist du denn Angestellter oder Selbständig. Wenn du Selbstständig bist müsstest du mindestens drei Monate in einem normalen Arbeitsverhältnis als Angestellter wieder arbeiten, um wechseln zu können.


anonym
beantwortet von JoJos am 14. April 2009 09:19
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Hallo,

wie konntest Du denn andersweitig versicherte sein, wenn Du bereits in der privaten Krankenversicherung warst? Gibt doch nur die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber bzw. auf Beamtenseite das gleiche?

Verstehe nicht so ganz, warum Du nun nur wegen des Krankentagegeldes vollständig in die gesetzliche Krankenkasse wechseln willst, gerade weil Du chronisch krank bist. Eigentlich hat man in der privaten oft ein bessere Versorgung.

Hat denn Deine private Krankenversicherung den Nachversicherung ganz abgelehnt oder nur mit Risikozuschlägen? Das Krankentagegeld kann man auch bei einem anderen Versicherer abschliessen, muss ja nicht zwingend der gleiche sein, wie die Krankenvollversicherung.


malli
beantwortet von malli am 15. April 2009 10:15
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wenn er etwas oberhalb der Jahresarbeitsentgeldgrenze liegt dann kannst du mit deinem chef reden z.b. wegen betrieblicher altersvorsorge! oder das er dir weniger lohn zahlt sodas du ein jahr knapp unter der bemessungsgrenze liegst somit bist du wieder pflichtversichert in der gkv, und deine PKV kannst du in der regel in eine anwartschaft umstellen sodas du in die PKV wieder zurück kannst allerdings erst in 3 jahren!es sei denn du bist schon über 54jahre dann geht es nicht mehr so einfach zu wechseln!


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