Frage von Stahlers, 39

Wechsel der Berufsunfähigkeitsversicherung?

Alter BU-Vertrag: schlechte Konditionen

Möglichkeit eines Wechsels zu wesentlich besseren Konditionen

Problem: In den letzten Jahren sind einige Wehwechen dazugekommen, die tw. auch ärztliche Behandlung erfahren haben. Diese würden dann mit Krankenkassen + Hausarztauskunft auch detailliert aufgelistet.

Wie ist es aber mit solchen Themen? Ich war bspw. beim HNO-Arzt und habe mein Gehör kontrollieren lassen, weil ich einen Tinnitus habe, bzw. wollte eine Ursache des TT abklären lassen. Es ist aber sprichwörtlich "nichts" bei rausgekommen, außer der Diagnose Tinnitus, Ursache unklar

Aufgrund des Tinnitus war ich auch beim Zahnarzt, der hatte hier eine Behandlung mit einer Bissführungsschiene vorgeschlagen, hat geholfen, die Behandlung hat aber die Krankenkasse nicht gezahlt und ich musste alles zahlen -> Weiß die Krankenkasse irgendwoher davon trotztdem?

Gleiches Thema: Diverse Termine beim Osteopathen OHNE Privatrezept und KEINE Abrechnung über Krankenkasse, direkt Bar kralle gezahlt.

Oder muss man heutzutage nur noch die Fragen beantworten die explizit gestellt wurden und nicht mehr wie früher "Erzählen Se mal was haben Se in den letzten 50 Jahren alles gehabt"

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von constein, 17

Hallo, grundsätzlich erst die alte Absicherung kündigen, wenn die Neue bestätigt ist. Gesundheitsfragen werden auf 5 Jahre Behandlungen, Untersuchungen, und Besuche bei Ärzten usw. abgefragt. Krankenhaus und Reha wird auf 10 Jahre gefragt.

Wenn du dich besser absichern möchtest, kannst du die Gesundheitsfragen im Antrag des gewünschten Anbieters  ausfüllen und als Voranfrage bearbeiten lassen. Dadurch kommt bei Ablehnung nichts in die Wagnisdatei der Versicherungen. Ein Versicherungsmakler kann dabei zum Vorteil sein, denn er kann das für dich machen. Bei der Voranfrage solltest du aber alle auftretenden Behandlungen, Untersuchrungen mit Bestätigung der Arztes mit einreichen. Auch stellt die Versicherung selber keine Arztanfrage zu ihren Kosten. Sind alle "Risken" aus den Behandlungen klar "negatriv" nachgewiesen, sollte eine Bu möglich sein. Auch kann es sein, dass die Erkrankung Tinitus und Folgen daraus ausgeschlossen werden. Ich kenne deinen Anbieter und den Tarif nicht und kann auch nicht einschätzen , ob es besser wäre die Alte BU zu behalten. Alles ist nur pauschal betrachtet. Auch ist es manchmal guit noch 1-2 Jahre zu warten wenn dann bei der Antragstellung eine bestrimmte Behandlung/ Untersuchung dann über  5( besser 6) Jahre her ist und nicht mehr angegeben werden muss.  Viel Glück! constein

Antwort
von NamenSindSchwer, 18

Normalerweise muss man heute lediglich die Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantworten. Da kannst du aber Gift nehmen, dass die Dinge die du aufgezählt hast anzugeben sind. Und nur weil es in keiner Akte steht oder die Akte gar nicht geprüft wird, heißt das nicht du hast die Erkrankungen nicht...

Ein ärztliches Zeugnis ist meist erst ab einer gewissen Rentenhöhe erforderlich.

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Versicherung, 22

Wenn diese "Wehwehchen" beim neuen Antrag "vergisst" ist das glatter Betrug.

Und du kannst sicher sein, dass es im Leistungsfall auch heraus kommt.

Dann kannst du dein Geld auch gleich in den Gully schmeißen.

Antwort
von FLInvest, 11

Wie alt genau ist der Vertrag, welche Gesellschaft und warum gehst du davon aus, dass es wesentlich schlechtere Bedingungen sind.

Gerne mal na mail mit den Eckdaten an info@finanzen-leibenzeder dann erstelle ich eine Auswertung.

Wenn du einen neuen Vertrag machst, solltest du dich entsprechend unabhängig von einem Makler beraten lassen. Der wird dir sagen, worauf es zu achten gilt und kan  entsprechend auch eine Risikovoranfrage stellen, um zu erfahren, ob es Ausschlüsse oder Risikozuschläge gibt.

Aus der eigenen Beratung heraus habe letzte Woche einen Mandanten mit Tinitus versichert. Allerdings mit Zuschlag.

Wichtig ist wirklich alles anzugeben, was über die Kasse abgerechnet wurde, denn es besteht Vorvertragliche Anzeigepflicht. Sollte etwas verschwiegen werden und du deshalb berufsunfähig werden sagt sich die Gesellschaft von der Leistung los.

Ein Makler hilft dir bei der Anforderung von Patientenakten und bei der Suche nach der passenden Versicherung.

Bei Fragen gerne melden.



Kommentar von DolphinPB ,

Bischen viel Eigenwerbung, darüberhinaus unverantwortlich und extrem gefährlich:

"Wichtig ist wirklich alles anzugeben, was über die Kasse abgerechnet wurde, denn es besteht Vorvertragliche Anzeigepflicht."

Ich hoffe sehr dass Sie das Ihren Kunden so nicht wirklich raten. Zeigen Sie mir mal eine Antragsfrage die besagt dass nur Dinge anzugeben sind die "abgerechnet" wurden.

Kommentar von Apolon ,

Wichtig ist wirklich alles anzugeben, was über die Kasse abgerechnet wurde, denn es besteht Vorvertragliche Anzeigepflicht.

eine eigenartige Antwort!

Die Anzeigepflicht besteht aber auch für alle anderen Arztbesuche oder Krankheiten die nicht über die Kasse abgerechnet wurden!

Wenn ihnen dies nicht bekannt ist, muss man ja vermuten, dass Sie sich noch in der Lernphase befinden.

Ein Makler hilft dir bei der Anforderung von Patientenakten und bei der Suche nach der passenden Versicherung.

Das mag sein - aber dann sollte man einen Makler wählen, dem auch bekannt ist welche Angaben man bei den Gesundheitsfragen zu machen hat.

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