Frage von qSimonq, 60

We wird mein leben wieder lebenswert?

Hallo, Ich bin 15 Jahre alt, habe eine nette Familie, wohne bei meiner Mutter, wir haben genug Geld, ich habe gute Freunde, ich bin gut gebaut, mir relativ beliebt. Aber das war nicht immer so. In meiner Kindheit war meine Mutter ganz anders. Sie hat mich nicht geschlagen oder so, aber sie hat mich und meinen Bruder oft angeschriehen sie war sehr oft traurig. Das hatte zur Folge das auch ich sehr traurig war und keinen Kontakt zu anderen Kindern hatte. Im Kindergarten hatte ich zwar 2 Freunde aber danach war ich immer alleine. Wenn ich daran zurückdenke sehe ich nur mich, alleine, in einem schwarzen Raum was mich immer wieder in Tränen ausbrechen lässt. Diese Zeit fürte zu meiner Dissozialen Persönlichkeitsstörung. Als ich älter wurde wurden Videospiele meine Freunde und ich machte nichts mehr für die Schule wurde dicker und ungesünder. Irgendwann stellte ich meine Ernährung um und wurde Vegetarier ich wurde dünner und mein Bester und eigentlich einziger Freund stellte mich einem anderen Jungen vor der einer von denn coolen war. Mit der Zeit freundete ich mich mit ihm an und lernte dann ein paar andere Jungs kennen. Nach 1-2 Jahren fing ich dann an auf Partys mit denn anderen zu gehen. Lernte mehr Mädchen kennen hatte Spaß und war einfach glücklich im Leben. Aber meine psychische Störung machte mich immer mehr fertig da ich aufgrund dieser Störung keine wirklichen Bindungen zu anderen Menschen machen konnte. In der Schule wurde ich immer schlechter und ich schaff das Jahr wahrscheinlich nur ganz knapp. Meine Lehrer fangen an mich immer mehr zu hassen. Selbst die bei dennen ich dachte ich könnte mit ihnen reden wenn es mir schlecht geht sind gegen mich und schreien mich an. Ich stecke alles ein aber ich wünschte mir das ich mit einem Lehrer meinen Eltern oder einem Freund darüber reden kann... Aber es geht einfach nicht. Mein Leben hat für mich keinen Sinn mehr aber ich will hier weder aufmerksamkeit noch Tipps wie ich mich umbringen kann. Selbstmord ist feige und selbstsüchtig. Ich weiß das wenn ich mich umbringen das meine Freunde und Verwandte um mich trauern werden so wie ich es nie für sie könnte Dank meiner Störung. Ich suche hier Hilfe. Wie ich mein Leben wieder gut machen kann. Ich fühle mich nie geliebt. Ich zweifle immer alles an. Wenn das Mädchen das ich liebe mir sagt das sie mich total gerne hat kann ich dir das nicht glauben und denke sie verarscht mich. Ich kann niemanden Vertrauen. Was kann ich machen das mein Leben wieder lebenswert ist?

Antwort
von habeproblem02, 2

Du bist in deinem loch gefangen. Ich will dich nicht als psycho abstempeln, aber ich denke, da kann dir nur ein psychologe helfen. Wichtig ist, dass du einfach das machst was du willst und was du für richtig ansiehst ist richtig für dich. Sag was du denkst, dann hast du nur richtige freunde. Irgendwie weisst du dass sie richtige freunde sind, aber du kannst es nicht glauben. Du sitzt in diesem tiefen lich drin, in dass dich deine mutter unterbewusst reingeworfen hat und traust dich nicht, nach den händen zu fassen die dich nach oben ziehen, aus angst sie können los lassen. Merke was du wert bist und du wirst metken dass dich niemand loslassen würde. Helfen kann dir nur jemand, den du mit in dein loch lässt und der dir von unten raus helfen kann, oder professionelle hilfe. Ich hoffe sehr dass ich dir helfen konnte!

Antwort
von MrRomanticGuy, 25

Du must Erkennen, daß Du Dir nur etwas einbildest. Ist doch egal ob jemanden trauen kannst oder nicht, solang es Dir gut geht. Du hattest eine glückliche Zeit ohne wirkliche Bindungen, warum solltest Du jetzt Bindungen brauchen um glücklich zu sein? Du unternimmst anscheinend ja viel mit Deinen Freunden, das würde ich schon als Bindung sehen.

Antwort
von schokocrossie91, 15

Wer hat diese Diagnose gestellt? Mit 15 wird das eigentlich nicht diagnostiziert.

Antwort
von Mignon4, 7

Wer hat deine angebliche dissozialen Persönlichkeitsstörung diagnostiziert? Du selbst anhand von Informationen aus dem Internet oder ein Arzt? Wenn du das selbst warst, weißt du natürlich, dass eine Selbstdiagnose Unfug ist.

Für pubertierende Jugendliche wie du sind solche angeblichen "Probleme" nicht ungewöhnlich. Das ist völlig normal und vergeht mit zunehmender Reife. Mache dir also keine Gedanken. Durch die Pubertät mußt du natürlich durch. Dabei kann dir niemand helfen.

Meine Lehrer fangen an mich immer mehr zu hassen. 

Das ist völliger Unsinn und pure Einbildung. Kein Lehrer hasst einen Schüler. Es mag Sympathie und Antipathie geben, aber mit Hass hat das überhaupt nichts zu tun. Ich denke auch, dass deine Einschätzung deiner subjektiven Fantasie entspringt, weil du gerade in einer negativen Stimmung bist. Mit der Realität hat das allerdings nichts zu tun.

Selbst die bei dennen ich dachte ich könnte mit ihnen reden wenn es mir schlecht geht sind gegen mich und schreien mich an.

Aha! Hast du es eigentlich ernsthaft versucht? Nur bei einem Menschen oder bei mehreren???

Ich habe den Eindruck, dass du dich in etwas hineinsteigerst, was gar nicht vorhanden ist, und in Selbstmitleid zerfließt. Das ist der völlig falsche Weg, um aus so einer negativ-pubertären Phase herauszukommen.

Sei aktiv und initiativ tätig! Treibe Sport, unternimm etwas, das dir Spaß bringt, triff Freunde, tritt einem Verein bei, werde ehrenamtlich tätig, was auch immer, usw usw.

Dann bist du abgelenkt, gewinnst Abstand von deinem objektiv nicht vorhandenen negativen Zustand, wirst viele Menschen kennenlernen, wieder Selbstvertrauen entwickeln und langsam, aber stetig, wieder zu einer normal positiven Einschätzung gelangen.

Antwort
von Maaxx96, 6

Lerne dich zu akzeptieren. Mir geht es ähnlich wie dir. Mir wurde Ende der 10ten Klasse klar, dass meine "Freunde" mich nicht mochten. Das war so ziemlich das am verletzendste  Ereignis in meinem Leben. Darüber habe ich auch noch nie mit jemanden geredet.

...Als ich mein Abi gemacht habe habe ich Menschen kennen gelernt, die mich wirklich mochten. Jedoch habe ich immer noch Angst neue Leute kennen zu lernen. Und ich bin gerne alleine. Als ich angefangen habe mich selbst zu akzeptieren ist mein Leben um einiges besser geworden

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