Wie viele Tote gab es 1989 im Osten?

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8 Antworten

Bei den Montagsdemonstrationen wurde niemand erschossen. Zwar wurde Anfangs versucht, die Demonstrationen in Leipzig, Dresden und Berlin niederzuschlagen, doch schlossen sich sehr schnell immer mehr Städte den Montagsdemonstrationen an, worauf der gewaltsame staatliche Widerstand gegen die Demonstranten nachließ und praktisch eingestellt wurde. Angeblich gab es im weiteren Verlauf der Wende Versuche, die Demonstranten zu Gewalt zu provozieren, was einen Schießbefehl von Seiten der Staatsmacht gerechtfertigt hätte, doch all diese Versuche liefen ins Leere. Die Demonstrationen verliefen fantastisch friedvoll. Ich vermute jedoch, dass hinter den Kulissen so einige Leute umgebracht wurden, wobei ich aber nicht weiß, wer von wen umgebracht wurde und warum. Tatsache ist jedoch, dass ich damals meinen Wehrdienst im Musikcorps ableistete. Normalerweise spielten wir etwa 2 Mal pro Monat zur Beisetzung von Offizieren mit militärischen Ehren. In den Monaten Oktober/November 1989 erhöhte sich die Anzahl der Beerdigungen, zu denen wir spielten, auf bis zu 7 pro Woche – die meisten der Verstorbenen waren Offiziere zwischen 35 und 45 Jahren, die laut Gerüchten frühmorgens am Frühstückstisch nach einem Schluck Kaffee plötzlich an Herzversagen gestorben waren.

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Bei den Montagsdemonstrationen ist niemand ums Leben gekommen. Das war ja gerade das tolle an dieser friedlichen Revolution, das sie unblutig verlaufen ist . In Leipzig gab es einen Aufruf zur Gewaltlosigkeit, der wohl in letzter Minute das schlimmste verhindert hat. An diesem Aufruf  war ein Parteisekretär , ein Pfarrer, ein Kabarettist und der Dirigent des Leipziger Gewandhauses Kurt Masur beteiligt.

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Kommentar von Knoerf
12.11.2016, 05:59

Am Mauerfall 1989 hätte sich Syrien ein Beispiel nehmen sollen...

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Bei den Montagsdemonstrationen gab es keine Toten. Allerdings gab es in diesem Jahr noch zwei Tote an der Berliner Mauer. In der Nacht vom 5. zum 6. Februar wurde Chris Gueffroy bei einem Fluchtversuch erschossen. Er war der letzte Mensch, der dort durch Schusswaffen ums Leben kam. Der letzte Mauertote war Winfried Freudenberg, der am 8. März 1989 bei einer Ballonflucht - schon über West-Berliner Gebiet - abstürzte.

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Niemand, außer ein paar Staßi- und Parteifunktionäre durch Suizid.

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Keine. Die SED ließ nicht schießen.

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An was? Die Leut sind durch die Strassen gezogen. Stasi und Polizei haben aufgepasst. War übrigens auch da eben aus aussnstehender Beobachter.

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Bei den Montagsdemos soweit ich weiß niemand.

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Die "Revolution der Kerzen" war friedlich und gewaltlos.

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